Predigt über 2. Korinther 2,14-17 (1935) Von Hans Joachim Iwand Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in … Mehr
Kategorie: Predigten
Patrick D. Miller, Das Große Gebot – das Schma Jisrael (Deuteronomium 6,4–5): „Das Schma Jisrael, das Große Gebot, ist die Grundlage des Lebens Israels, das ethische, religiöse und soziale Ordnung stiftet. Die Liebe zu Gott ist total, umfassend und konkret. Die Einheit Gottes und die Einheit der menschlichen Hingabe spiegeln einander wider. Die Forderung des Schma Jisrael ist sowohl Anforderung als auch Geschenk, das das menschliche Leben ermöglicht und stabilisiert. Mit dieser Forderung ist die zentrale Aussage des Deuteronomiums über das Bekenntnis, die Einheit Gottes und die Liebe zu Gott abgeschlossen.“
Das Große Gebot – das Schma Jisrael (Deuteronomium 6,4–5) Von Patrick D. Miller Mit diesem Kapitel kommen wir zu dem … Mehr
Jack R. Lundbom über Deuteronomium 6,4-9: „Im Alten Testament überschneiden sich die Begriffe אַהֲבָה („Liebe“) und חֶסֶד („Bundestreue“) häufig. Die Aufforderung, JHWH zu lieben, ist eine stehende Wendung im Deuteronomium, und „JHWH lieben“ geht Hand in Hand mit ihn zu fürchten, in seinen Wegen zu gehen, an ihm festzuhalten, ihm zu dienen, seiner Stimme zu gehorchen und seine Gebote zu tun. Diese Liebe zeigt sich also in konkretem Handeln – für Israel bedeutet sie vor allem Gehorsam gegenüber JHWH, seinem Bund und seinen Geboten.“
Jack R. Lundbom, mir durch seinen Gastaufenthalt am Lutheran Theological Seminary in Hong Kong 2007/08 wohlbekannt, dürfte in seinem Kommentar … Mehr
Johannes Hamel, Predigt über Offenbarung 13 (1958): „Jetzt kommt es heraus: Das Tier oder Jesus von Nazareth, ‚Ich oder Er, der Verfluchte und Gekreuzigte, Ohnmächtige und Machtlose, der all das nicht fertigbringt und bringen will! Er hat alles beim Alten gelassen, aber siehe, Ich mache alles neu!‘ Und die Heiligen werden in diesem Krieg überwunden und müssen zu Boden! Nun muss die Kirche ins Grab mit all ihren Domen und ihren Kirchensteuern, Staatszuschüssen, ihrer Arbeit der Inneren und Äußeren Mission. Es wird vorbei sein mit ihren Privilegien und Sonderrechten, ja sie wird überhaupt keinen Rechtsboden mehr unter den Füßen haben, sie wird ausgetilgt, so wie einst die Evangelische Kirche in Frankreich unter Ludwig XIV. liquidiert wurde.“
Predigt über Offenbarung 13 (1958) Von Johannes Hamel Und ich. sah ein Tier aus dem Meer steigen das hatte zehn … Mehr
Hans Joachim Iwand, Daß ihr bestehen könnt. Dortmunder Abschiedspredigt zu Epheser 6,10-17 (1945): „Ihr lebt in einer gefährlichen Welt, ihr seid selbst Menschen, verwundbar, verführbar, allen Anfechtungen preisgegeben, in euch selbst lebt der Verräter, der nur allzu gern und allzu leicht mit dem Feinde, der die Festung berennt, paktiert, der nur allzu leicht Gleiches mit Gleichem vergilt und für den und für dessen Praxis die Parole ‚Auge um Auge, Zahn um Zahn‘ nur zu verständlich ist. Hütet euch. Nehmt den Helm des Heils. Laßt euch beschirmen von der Heilsbotschaft, die über euch erklungen ist. Ihr seid gerettet, ihr dürft darauf vertrauen, daß jene Tat, am Kreuz geschehen, für euch da ist, dass dieses Heil von Christus erwirkt, auch euch umschließt.“
Daß ihr bestehen könnt Abschiedspredigt gehalten in der Notkapelle von St. Marien Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, … Mehr
Johannes Hamel, Predigt über 1. Timotheus 2,1-6 (1955): „Macht Gottes Retterwillen nicht wieder klein und schäbig! Er hat die Leute im Zuchthaus in Naumburg ebenso lieb wie die, die sie verurteilt haben und bewachen! Er hat uns in der Kirche ebenso lieb wie alle übrigen Naumburger! Er hat die Russen lieb zusammen mit uns Deutschen, den Amerikanern, den Chinesen und alle übrigen Völker der Erde. Er hat die böse Schwiegermutter, wenn sie böse ist, ebenso in alle Ewigkeit lieb wie ihre Schwiegerkinder! Der Funktionär der Partei, den Kaufmann, den Arbeiter, den Volkspolizisten, den Kapitalisten – sie alle haben eine Würde, sie alle sind adlig: Gott ist für sie alle da als ihr guter und gnädiger Gott durch Jesus Christus, unsern Heiland.“
Predigt über 1. Timotheus 2,1-6 (1955) Von Johannes Hamel Liebe Brüder und Schwestern! Was würdet Ihr tun, wenn in diesem … Mehr
Hermann Diems Predigt über Matthäus 5,33-37 wider den Führereid für Pfarrer (1937): „Wir würden unsere christliche Zeugenpflicht versäumen, wenn wir der Obrigkeit das Zeugnis schuldig bleiben würden, dass auch ihre Macht von dem Willen unseres Gottes lebt und an ihm ihr Ende findet. Wenn die Obrigkeit uns so nicht schwören lässt, wie es für uns als Christen allein möglich und selbstverständlich ist, dann, liebe Freunde, können wir eben in Gottes Namen nicht schwören.“
Eure Rede sei: Ja, ja; nein, nein! Predigt über Matthäus 5,33-37[1] Liebe Gemeinde! Ihr wißt, warum ich heute diesen Text … Mehr
Karl Barths ‚Retraktionen‘ von 1932 zu seiner Predigt ‚Der Pfarrer, der es den Leuten recht macht‘ von 1916: „Die Predigt enthält aber, und darauf muss ich die Leser warnend aufmerksam machen, eine Reihe von Fehlern und Irrtümern, die ich damals leider nicht als solche erkannt habe, die aber heute als solche preiszugeben sind. Ich erwähne nur das Gröbste: Diese Predigt ist nicht, wie es unbedingt sein sollte, eine Auslegung, sondern trotz der Anlehnung an einen biblischen Text und gerade diesem Text aufs Höchste zuwider eine eigenmächtige Aussprache dessen, wessen passender oder unpassenderweise mein eigenes Herz damals voll war. Sie ist keine evangelische, sondern eine menschlich-gesetzliche Predigt. Dass ich als ‚Quellen‘ meines Wissens um das, was ich sagte, ‚mein Gewissen‘ und (!) die Bibel angegeben habe, war ehrlich genug und erklärt Manches. Es ist aber sehr bedauerlich, dass ich damals ehrlicherweise diese Angaben machen mußte. Die am Schluss vorgetragene Lehre von der ‚Entscheidung‘ und von den beiden ‚Möglichkeiten‘ endlich ist, so wie sie dasteht, offene Irrlehre. Es besteht Anlass, diesem oder jenem jüngeren Pfarrer, der sich aus verständlichem Grund an dieser Predigt freuen sollte, zugleich sehr ernstlich zuzurufen: ‚Sei ein Mann und folge mir nicht nach!'“
„Retraktionen“ zur Predigt Der Pfarrer, der es den Leuten recht macht (1932) Von Karl Barth Für eine Wiederveröffentlichung seiner Predigt … Mehr
Hans Joachim Iwand, Morgenandacht über Lukas 14,25-35 (1935): „Jesus Christus steht nicht darum als Herr vor uns, weil wir uns zu ihm bekennen, er lebt und wirkt nicht, weil Menschen ihn als ihren Heiland und Erlöser anerkennen, sondern weil sich Gott selbst zu ihm bekannt hat, als ihn alle verrieten, weil eine Stimme von oben ihn als den Herrn der Welt bezeugt hat, als die Menschen meinten, nun sei es aus mit ihm. Alles, was wir Bekenntnis und Nachfolge nennen, ist nichts anderes als ein demütig-gehorsames Nachsprechen dessen, was Gott über diesen Jesus von Nazareth gesprochen und bezeugt hat: ‚Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.'“
Morgenandacht über Lukas 14,25-35 (1935) Von Hans Joachim Iwand Wir hören das Wort Gottes, das für den heutigen Tag festgelegt … Mehr