The Lutheran „Crossing Community“ published the translation of my article „So hat es Luther nicht gemeint“ (which originally appeared in … Mehr
Kategorie: Martin Luther
So hat es Luther nicht gemeint – Warum das Reformationsjubiläum fragwürdig ist: „Solange man Kirche als weltanschauliches Unternehmen missversteht, das auf einer Gottesidee sowie je eigenen religiösen Vorstellungen basiert, kann der Reformation nicht wirklich gedacht werden.“
In der FAZ ist von mir im Dezember 2010 ein Artikel zum Reformationsjubiläum unter dem Titel „So hat es Luther … Mehr
Hans Joachim Iwand, Von der christlichen Freiheit: „Das Auffallende und Besondere der christlichen Freiheit besteht darin, dass sie in einer Befreiungstat verankert ist, die Gott ohne unser Zutun am Menschen und für den Menschen vollzogen hat.“
Das Jahresthema der Lutherdekade für 2011 heißt „Reformation und Freiheit“. Da darf dann das hegelsche Missverständnis der Reformation gefeiert werden: … Mehr
Wilfried Joest, Die Theologie Martin Luthers: „Der Mensch kann sich nicht selbst zum Glaubenden und Liebenden machen, wie er überhaupt in der Grundbewegung seines Lebensaktes seiner Selbstbestimmung entzogen ist.“
Eine immer noch lesenswerte Zusammenfassung der Theologie Martin Luthers hat Wilfried Joest (1914-1995) verfasst. Ihre Stärke zeigt sich besonders in … Mehr
Was verstand Luther unter Religion? (im Verständnis von Karl Holl): „Luthers Religion ist Gewissensreligion im ausgeprägtesten Sinne des Worts. Mit all der Eindringlichkeit und persönlichen Bedingtheit, die einer solchen zukommt. Wie sie aus einer Gewissenserfahrung bestimmter Art, aus dem von Luther in eigenartiger Schärfe erlebten Zusammenstoß eines zugespitzten Verantwortungsgefühls mit dem als unbedingt, als schlechthin unverrückbar geltenden göttlichen Willen hervorging, so ruht sie als Ganzes auf der Überzeugung, daß im Bewußtsein des Sollens, in der Unwiderstehlichkeit, mit der die an den Willen gerichtete Forderung den Menschen ergreift, das Göttliche sich am bestimmtesten offenbart. Und zwar um so klarer und unzweideutiger, je tiefer das Sollen den Menschen erregt und je schärfer es sich von den »natürlichen« Lebenswünschen des Menschen abhebt.“
Was verstand Luther unter Religion? Von Karl Holl Der Klassiker eines religionistischen Missverständnisses von Reformation ist noch immer Karl Holls … Mehr
Double bind und die Schizophrenie Gottes. Eine pathologische Interpretation von Luthers De servo arbitrio: „Der diagnostizierten Schizophrenie Gottes ist mit theologischerseits weder mit Dialektik noch Systematik beizukommen, sie bleibt für den Menschen nicht therapiefähig. Aber sie kann gegenwärtig im Licht der Gnade (lumen gratiae) bzw. im Glauben ertragen werden. Darüber hinaus lässt sich die Auflösung der ihr zugrundeliegenden double bind-Situation prognostizieren. Am Ende der Zeit, im Licht der Herrlichkeit (lumen gloriae), wird Gott selbst sich mit dem Erscheinen des Menschensohnes als vollkommen gerecht offenbaren und damit seine Zwiespältigkeit gegenüber dem Menschen preisgeben.“
Double bind und die Schizophrenie Gottes. Eine pathologische Interpretation von Luthers „De servo arbitrio“ 1. Das soteriologische Paradox Paradoxien haben … Mehr
Um Himmels willen nicht „lutherisch“
Um Himmels Willen nicht „lutherisch“ Sieben verschiedene „lutherische“ Kirchen mit insgesamt ca. 50000 Mitgliedern gibt es in Hongkong. Der Grund … Mehr