In seinen Wochenpredigten über Matthäus 5-7 hatte Martin Luther 1530 auch über das Vaterunser gebetet: Predigt über Matthäus 6,5-15 Von … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Martin Luther, Auslegung von Matthäus 14,22-33: „Petrus, warum hast du gezweifelt? Das Meer hat keine Schuld, es hat nur getan, was seine Art und Wesen ist, und du hast auch leiden müssen, was deine Art und Wesen ist! Hättest du tapfer geglaubt und deine Art und Wesen ausgezogen, so hätte auch das Meer seine Art und Wesen ausgezogen und du wärest auf ihm weiter gegangen und es wäre dir fester Fels und Boden gewesen und geblieben. Zweifel und Glaube machen alles anders. Der Glaube macht aus dem Meer einen trockenen Weg und der Zweifel wiederum macht aus dem trockenen Weg das alte Meer. Dem Gläubigen ist alles möglich, dem Zweifler wiederum ist alles unmöglich. Der Glaube macht Götter, d.h. Gotteskinder und Wundertäter, der Zweifel macht Menschen, d.h. elende Leute.“
Auslegung von Matthäus 14,22-33 (Jesus und der sinkende Petrus auf dem Meer) Von Martin Luther Und alsbald trieb Jesus sein« … Mehr
Martin Luther in seinen Tischreden über den Heiligen Christophorus: „Die Figur des Christophorus sei ein sehr großer, starker Mann, der ein kleines Kind – das Jesuskind – auf der Schulter trägt. Doch das Kind sei so schwer, dass er sich unter seiner Last beugen und krümmen müsse, während er durch das tobende, wilde Meer schreitet. Dieses Meer stehe für die Welt, in der Wellen und Strudel – die Tyrannen, Banden und alle Teufel – ihn bedrängen und verfolgen. Sie wollten ihn um Leib und Leben, Besitz und Ehre bringen. Doch Christophorus hält sich an einem großen Baum fest, der wie ein Stab ist – das ist das Wort.“
Über den Heiligen Christophorus Von Martin Luther Doktor Martin Luther predigte am Gedenktag des heiligen Christophorus und sagte, dass dessen … Mehr
Martin Luther über die Heiligung durch Gottes Wort: „Gottes Wort ist der Schatz, das alle Dinge heilig macht; durch ihn sind alle Heiligen selber geheiligt worden. Zu welcher Stunde man nun Gottes Wort betreibt, es predigt, hört, liest oder bedenkt – immer wird dadurch Person, Tag und Werk geheiligt, nicht äußeren Werkes wegen, sondern um des Wortes willen, das uns alle zu Heiligen macht. Deswegen sage ich allezeit, dass unser ganzes Leben und Werk in Beziehung zum Worte Gottes stehen müsse, wenn es Gott gefällig oder heilig heißen soll.“
Gottes Wort ist der Schatz, der alle Dinge heilig macht Von Martin Luther Wir Christen sollen […] täglich mit Gottes … Mehr
Martin Luther über den Christus-Glaube in seiner Auslegung des Galaterbriefs von 1531: „Dennoch sitzt in dieser Finsternis Christus, der im Glauben ergriffen wird, so wie der Herr auf dem Sinai oder im Tempel mitten in der Finsternis saß.“
Über den Christus-Glaube Von Martin Luther Der Glaube ergreift Christus, der ist die „Grundform“, die den Glauben schmückt und gestaltet, … Mehr
Martin Luther, Predigt über Matthäus 8,23-27 (Jesu Sturmstillung, 1530): „Wenn das Schifflein auch im Abgrund versänke, so ist der im Schiff, der aus dem Wasser ein Gewölb machen kann. Wär ihr Glaube stark gewesen, so hätten sie so gesprochen. Aber ihr Glaube ist schwach; denn sie sprechen: hilf uns! Es ist ein kleines Blicklein in ihrem Herzen, das lebt und kennt den Heiland. Aber gegen dieses Blicklein stehen Wind, Wellen, Tod und Unwetter. Es ist ein einziges Fünklein gegen das ganze Meer. Wind und Meer hätten die Glut gewißlich bald gelöscht, wenn der Herr nicht aufgestanden wäre und hätte den armen schwachen Glauben gestärkt.“
Martin Luther hat über Matthäus 8,23-27 (Jesu Sturmstillung) mehrfach gepredigt. In seiner Predigt vom 30. Januar 1530 geht er in … Mehr
Martin Luthers Brief an Spalatin zum Ausbruch der Pest in Wittenberg 1527: „Die Pest hat hier zwar angefangen, aber sie ist recht gnädig. Die Furcht und die Flucht der Leute davor ist jedoch erstaunlich, so dass ich eine solche Ungeheuerlichkeit des Satans vorher noch nicht gesehen habe. So sehr erschreckt (er die Leute), ja er freut sich, die Herzen so verzagt zu machen, natürlich damit er diese einzigartige Universität zerstreue und verderbe, welche er nicht ohne Ursache vor allen anderen hasst.“
Luthers Brief an Spalatin zur Ausbruch der Pest in Wittenberg 1527 Als im August 1527 die Pest in Wittenberg zum … Mehr
Martin Luther in seiner Predigt über Matthäus 8,23-27 (Jesu Sturmstillung) von 1531: „Christus ist aber noch bei dir im Schiff, rufe nur zu ihm, so wird er dich hören. Man soll nicht gleich verzweifeln, wenn das Unglück angeht. Du mußt ein wenig herhalten und den Teufel ein wenig sausen lassen, damit du erkennen könntest, welche Macht der Glaube hat und wie er sich wehren kann, und wiederum auch, was für ein Gesell der freie Wille sei, wenn der Herr nicht hilft. Das heißt den Glauben gestärkt und geübt.“
Christus ist noch im Schiff! (aus einer Predigt über Mt 8,23-27) Von Martin Luther Hier ist eine Beschreibung der Person … Mehr
Luther in seiner Predigt über Matthäus 8,23-27 von 1531: „Wenn das Unwetter angeht, so ist Christus da und wird uns herausreißen. So wird großer Nutzen daraus kommen“
Wer warten kann, erfährt den Segen (aus einer Predigt über Mt 8,23-27) Von Martin Luther Was ist das für ein … Mehr