Christoph Links Artikel „Kirchensteuer“ aus dem Evangelischen Staatslexikon: „Unter Kirchensteuern versteht man nichtständige öffentlich-rechtliche Zwangsabgaben in Geld, die von Religionsgesellschaften mit öffentlich-rechtlicher Korporationsqualität zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben kraft eines kirchenrechtlichen Anspruchs in der Regel nur von ihren Mitgliedern ohne Gegenleistung erhoben wer­den.“

Zwänge mögen wir ja nicht, und schon gar nicht in der Kirche. Also redet man in Sachen Kirchensteuern lieber von … Mehr

Hubert Wolf über Johann Michael (von) Sailer: „Die Wiederentdeckung Sailers im 20. Jahrhundert stand zunächst im Zeichen des deutschen Reformkatholizismus und der Rehabilitierung der katholischen Aufklärung. Im Kontext des II. Vatikanums belebte sich die Erforschung und Rezeption Sailers, den Papst Johannes Paul II. 1982 u. a. als „Vorbote[n] der neueren ökumenischen Bewegung“ und scharfsinnigen Verfechter der rechten Lehre würdigte.“

Wer sich mit der Allgäuer Erweckungsbewegung befasst, kommt um den Namen Johann Michael Sailer nicht herum. Auch wenn dieser nicht … Mehr

Soll man Kirchensteuern zahlen? Zur Tempelsteuer in Matthäus 17,24-27: „Zum anderen entscheidet sich Jesus dennoch dafür, die Tempelsteuer zu zahlen – nicht aus Anerkennung ihrer Legitimität, sondern ausdrücklich, um keinen Anstoß zu erregen. Gerade in dieser Konzession wird jedoch seine Distanz zur religiösen Steuerpraxis deutlich. Denn das geforderte Geld soll weder aus dem eigenen Geldbeutel noch aus den eigenen Einkünften stammen, sondern ist dem Maul eines Fisches zu entnehmen. Die Steuerschuld wird mit etwas beglichen, das weder Jesus noch Petrus zuvor besessen oder erwirtschaftet haben.“

Soll man Kirchensteuern zahlen? Zur Tempelsteuer in Matthäus 17,24-27 Im Evangelium nach Matthäus wird Petrus in Kapernaum von Steuereintreibern mit … Mehr

Was tut eigentlich eine ganz normale evangelische Kirchengemeinde in Bayern? „In einer ganz normalen Kirchengemeinde versammeln sich Christinnen und Christen am Sonntag zum Gottesdienst. Dort hören sie auf Gottes Wort, wie es in der Heiligen Schrift bezeugt ist, und rufen den dreieinigen Gott im Gebet und Lobpreis an. Außerdem feiern sie im Abendmahl die leibliche Gegenwart Christi. Wesentlich ist, dass Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen mit ihrem eigenen Herzen in das Gotteslob einstimmen können.“

Was tut eigentlich eine ganz normale evangelische Kirchengemeinde in Bayern? In einer ganz normalen Kirchengemeinde versammeln sich Christinnen und Christen … Mehr

Wilhelm Löhe, Drei Bücher von der Kirche: „Wir geben zu, dass die sogenannte lutherische Kirche nur eine Partikularkirche, eine Abteilung der sichtbaren Kirche, ist, aber wir behaupten, dass sie bei manchem Mangel, der ihr anklebt, nichtsdestoweniger vor allen andern Kirchen das Kennzeichen der reinen Partikularkirche, der Kirche katexochen, habe.“

Immer noch lesenswert sind Wilhelm Löhes „Drei Bücher von der Kirche“, die 1845 erschienen sind. Wer die Originalausgabe online lesen … Mehr

Der Kirche Tribut zollen? – Warum Kirchensteuern für Christen fragwürdig sind: Im Evangelischen Staatslexikon wird die Kirchensteuer wie folgt definiert: „Unter Kirchensteuern versteht man nichtständige öffentlich-rechtliche Zwangsabgaben in Geld, die von Religionsgesellschaften mit öffentlich-rechtlicher Korporationsqualität (oder ihren Unterverbänden) zur Finanzierung kirchlicher Aufgaben kraft eines kirchenrechtlichen Anspruchs in der Regel nur von ihren Mitgliedern ohne Gegenleistung erhoben werden, wobei die Steuerpflicht an einen allgemein bestimmten Steuertatbestand anknüpft und eine Zwangsbeitreibung durch staatliche Hoheitsakt garantiert wird.“

Im neuen Korrespondenzblatt des bayerischen Pfarrervereins ist folgender Artikel von mir in Sachen Kirchensteuer erschienen: Der Kirche Tribut zollen? – … Mehr