Martin Luther über die Macht des allgemeinen Kirchengebets (Von den guten Werken): „Wenn das Gebet darniederliegt, wird dem bösen Geist niemand mehr etwas nehmen, auch niemand wider­stehen. Wo er aber gewahr würde, dass wir dieses Gebet üben wollten, wenn es gleich unter einem Strohdach wäre oder in einem Saustall, würde er es ganz sicher nicht hingehen lassen, sondern sich weit mehr vor diesem Saustall fürchten als vor allen hohen, großen, schönen Kirchen, Türmen, Glocken, wo immer sie sein mögen, wenn nur solches Gebet nicht drin wäre! Es liegt gewiss nicht an den Stätten oder Gebäuden, in denen wir zusammen­kommen, sondern allein an diesem unüberwindlichen Gebet: daran, dass wir dies in rechter Weise zusammen tun und vor Gott kommen lassen.“

In Martin Luthers Sermon „Von den guten Werken“ (1520) findet sich in Sachen allgemeines Kirchengebet (Fürbitten) und Kirchengebäude folgende Worte, … Mehr