Alexander Schmemann, Das christliche Verständnis des Todes (1980): „Deshalb singen wir an Pascha nicht nur ‚Christus ist auferstanden‘, sondern auch ‚Er hat den Tod zertreten …‘. Er allein ist von den Toten auferstanden, aber er hat unseren Tod vernichtet, hat seine Herrschaft, seine Verzweiflung, seine Endgültigkeit vernichtet. Christus verheißt uns nicht das Nirwana oder eine Art nebliges Leben jenseits des Grabes, sondern die Auferstehung des Lebens, einen neuen Himmel und eine neue Erde, die Freude der allgemeinen Auferstehung.“

Das christliche Verständnis des Todes Von Protopresbyter Alexander Schmemann „Er hat gelitten und wurde begraben. Und er ist auferstanden…“ Nach … Mehr

David. J. Bosch, Die Verwundbarkeit der Mission (The Vulnerability of Mission): „Nur wenn wir uns von falscher Macht und falscher Sicherheit abwenden, kann es echte christ­liche Mission geben. Natürlich wird dies zu Widerstand, vielleicht sogar zu Leid, Verfolgung und Martyrium führen. Aber Martyrium und Verfolgung gehörten schon immer zu den gerin­geren Bedrohungen für das Leben und Überleben der Kirche. Außerdem werden sie nicht das letzte Wort haben. So wie das letzte Wort der Schrift nicht das Kreuz, sondern die Aufer­stehung und der Triumph Gottes ist, so ist das letzte Wort für uns nicht das Leiden, sondern die Hoffnung.“

Die Verwundbarkeit der Mission (The Vulnerability of Mission) Von David. J. Bosch DIE GESCHICHTE VON FR RODRIGUES Einer der bewegendsten … Mehr

Gustav Radbruch zur Schuldfrage und Strafverfolgung bezüglich der NS-Verbrechen (Rechtsphilosophie): „Uns genügt, dass zum mindesten die Unmenschlichkeitsverbrechen nach einem jedem Menschen bewußten übergesetzlichen, natürlichen Recht ein schweres Unrecht darstellen. Verschuldetes Unrecht ist aber, wie Kant gezeigt hat, mit Strafwürdigkeit identisch, und solchen zu dienen, die trotz erkennbarer Straf­würdigkeit sich auf mangelnde positive Strafbarkeit berufen, kann nicht wohl der Sinn des Prinzips nulla poena sein.“

Zur Schuldfrage und Strafverfolgung bezüglich der NS-Verbrechen Von Gustav Radbruch Ein Spruch von Theodor Storm lautet: „Vom Unglück erst zieh … Mehr

Wolfgang Huber über Menschenrechte (1987): „Indem der Glaube auf die Zuwendung des Menschen zu Gott wie auf die Verbundenheit mit dem Mitmenschen gerichtet ist, bekräftigt er das Eintreten für die Menschrechte, enthält aber zugleich Impulse, die über die existierenden Kodifikationen der Menschenrechte hinausweisen.“

Menschenrechte Von Wolfgang Huber 1. Begriff und Geschichte Sich von den Menschenrechten einen klaren Begriff zu verschaffen, ist heute gerade … Mehr

Rupert Berger über das Gedächtnis in der Liturgie: „Gedächtnis geschieht immer durch ausdrückliche Nen­nung; das Tun allein wäre zu undeut­lich, das kündende Wort muss hinzutreten. Insbesondere hat der Name, wenn er ausgerufen wird, solche epikletische (herbeirufende) Kraft; darum nennt das Hochgebet die großen Heilstaten Gottes in der Anamnese, darum rufen Epi­klese und Exorzismus mit Nach­druck im­mer wieder die großen Namen Gottes.“

Gedächtnis in der Liturgie Von Rupert Berger Gedächtnis (Gedenken) meint im gottes­dienstlichen Leben nicht jene psychologische Ab­laufreihe, mit der wir … Mehr

Karl Rahner über Gefängnisseelsorge (1959): „Wer sich also dem tötenden Abenteuer der bedingungslosen Liebe zum Nächsten aussetzt, der findet Gott, und wer ihn findet, kann den Nächsten lieben wie sich selbst. Er erhält die Klarheit des Blickes desjenigen Glaubens, der die Wirklichkeit Gottes auch noch im verlorensten Menschen sieht, die ihn in aller Wahrheit mit demütiger Ehrfurcht liebenswert macht.“

Gefängnisseelsorge Von Karl Rahner Wenn Sie als Seelsorger in Strafanstalten zu einer priesterlichen Besinnungsstunde zusammenkommen, dann kann der Sinn dieser … Mehr