Rupert Berger über Bittgebet und Fürbitten: „Erhörung ist dabei dem ‚Gebet im Namen Jesu‘ versprochen; damit wird der Horizont der Bitten geweitet, auch meine Ölbergangst hineingestellt in die Heilssorge Gottes für die ganze Welt. Christliches Bittgebet denkt darum nicht nur an die eigenen Probleme, sondern betet für den anderen; in der Taufe in Christus eingegliedert und mit ihm zum Heilsdienst an der Welt berufen, leidet der Christ mit allen Gliedern des Herrenleibes mit; er drückt sich in der Fürbitte nicht um die geforderte Hilfe, sondern solidarisiert sich mit den Leidenden, auf deren Seite Christus getreten ist, und hilft so ganzheitlich.“

Bittgebet/Fürbitte Von Rupert Berger Dem aufgeklärten Menschen der Neuzeit, der mit seinen technischen Mitteln die Welt wirksam gestalten kann, aber … Mehr

Rupert Berger über das Gedächtnis in der Liturgie: „Gedächtnis geschieht immer durch ausdrückliche Nen­nung; das Tun allein wäre zu undeut­lich, das kündende Wort muss hinzutreten. Insbesondere hat der Name, wenn er ausgerufen wird, solche epikletische (herbeirufende) Kraft; darum nennt das Hochgebet die großen Heilstaten Gottes in der Anamnese, darum rufen Epi­klese und Exorzismus mit Nach­druck im­mer wieder die großen Namen Gottes.“

Gedächtnis in der Liturgie Von Rupert Berger Gedächtnis (Gedenken) meint im gottes­dienstlichen Leben nicht jene psychologische Ab­laufreihe, mit der wir … Mehr