Ernst Wolf, Was wollte Luther eigentlich? (1966): „Darin, dass Christus sich des Sünders annimmt, dass er um seinetwillen sich erniedrigt, dass er für ihn eintritt, sich mit ihm solidarisch macht und ihn so den Mächten der Sünde und des Todes, der Herrschaft des Teufels entreißt, so den Menschen seiner eigenen, auch seiner religiösen Selbst-Sucht entnimmt, darin erweist sich Christus als «Herr des Lebens». Alles steht auf diesem «Artikel» des Glaubens an Christus: «Und wenn dieser Artikel wankt, so sind wir verloren».“

Was wollte Luther eigentlich? Von Ernst Wolf 1. Schrittweises theologisches Werden des Reformators Wenn die Lutherforschung den entscheidenden Durchbruch der … Mehr

Johannes Rehm, „Doch der Segen kommt von oben“ – Leben und Arbeiten in christlicher Sicht: „Biblische Rede von der menschlichen Arbeit gründet vielmehr im Schöpferhandeln Gottes, der selbst sein Werk durch einen Tag der Ruhe unterbricht. Ein gesunder Wechsel von Arbeit und Ruhe im menschlichen Leben entspricht von daher dem Rhythmus der Schöpfung, welchem Segen verheißen ist. Arbeit, insbesondere handwerkliche Arbeit, wird in der Bibel hochgeschätzt, wenngleich nicht überschätzt. Ein Laborismus oder gar eine Selbsterlösung durch Arbeit sind ausgeschlossen.“

„Doch der Segen kommt von oben“ – Leben und Arbeiten in christlicher Sicht Von Johannes Rehm Die Arbeitswelt ist im … Mehr

Heinrich Assel über Hans Joachim Iwands ‚Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre‘ (1941): „Das Gesetz hat Heilsbedeutung, weil der Glaube nur durch das gepredigte Gesetz die Kondeszendenz des Wortes Gottes und seine eigene Zeitlich­keit erlernt. Unfrei zur Endlichkeit fragt er über die Verheißung hi­naus nach dem verborgenen Gott der Erwählung, um in seiner ei­genen Gerechtigkeit vor diesem zu bestehen. Das Gesetz klagt die be­ständige Rückkehr zum offenba­ren Gott ein.“

Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre, Hans Joachim Iwand; Erstausgabe München 1941. Von Heinrich Assel Gewidmet dem im Konzentrati­onslager inhaftierten Begründer des … Mehr

John Donne, Todesduell – Todes Duell (Death’s Duel, 1631): „Obwohl ich das Meisterwerk des größten Meisters bin (der Mensch so ist), wird Zerstörung folgen, wenn du nicht mehr für mich tust, wenn du mich dort lässt, wo du mich gemacht hast. Der Mutterleib, der das Haus des Lebens sein sollte, wird selbst zum Tod, wenn Gott uns dort lässt. Das, was Gott so oft droht, das Verschließen des Mutterleibs, ist nicht so schwer oder unangenehm im ersten Fall wie im letzten, und nicht im Fall der Unfruchtbarkeit, sondern im Fall der Schwäche, wenn Kinder zur Geburt kommen, aber keine Kraft haben, zu gebären.“

TODESDUELLODER, EIN TROST FÜR DIE SEELE GEGEN DAS STERBENDE LEBEN UND DEN LEBENDIGEN TOD DES KÖRPERS.GEHALTEN IN EINER PREDIGT IN … Mehr

Jürgen Roloff, Das Amt und die Ämter im Neuen Testament (1983): „Das Neue Testament setzt voraus, dass der von Christus in Dienst genommene Amtsträger mit seinem persönlichen Verhalten Zeugnis ablegt für das Evangelium, ja dass er durch die Weise seines Verzichtes auf Macht und Herrschaft, seines bedingungslosen Dienens, etwas von der Struktur die­ses Evangeliums sichtbar werden lässt.“

Das Amt und die Ämter im Neuen Testament[1] Von Jürgen Roloff I. Vorbemerkungen Drei grundsätzliche Vorbemerkungen seien unseren Überlegungen vor­angestellt. … Mehr

Martin Luther, Eine Auslegung von Psalm 62 (1526): „Wenn euch auch mit Recht und von Gott Reichtum zufiele, so verlasst euch doch auch nicht darauf und macht den Mammon nicht zum Gott. Denn Gut wird nicht dazu gegeben, dass man darauf bauen und trotzen soll, welches auch nichts und eitel ist, sondern dass man es gebrauchen und genießen und anderen mitteilen soll. Aber die Menschen lassen es nicht, sie bauen und trotzen auf Fürsten und Gut, das heißt, allenthalben auf nichts und handeln auf nichts.“

Eine Auslegung von Psalm 62 (1526) Von Martin Luther 1 Ein Psalm Davids für Jedutun, hoch zu singenDieser Psalm wurde … Mehr

Stanley Hauerwas, Bürger des Himmels. Predigt zu Genesis 15,6 mit Blick auf Martin Luther: „Wir sind Bürger einer himmlischen Politik, die es uns ermöglicht, ein Volk zu sein, das eine Alternative zur weltlichen Politik darstellt, die auf der Annahme beruht, dass Gott seine Verheißung an Abraham nicht eingehalten hat. Aber Gott hat Abraham für gerecht befunden, und davon hängt unser Heil ab.“

Bürger des Himmels. Predigt zu Genesis 15,6 mit Blick auf Martin Luther Von Stanley Hauerwas „Und er glaubte dem Herrn; … Mehr

Über die Trauer: „Wird nicht schmerzlich hervorgetrauert, sondern wehmütig nachgetrauert, bleiben Menschen untröstlich in der eigenen Traurigkeit gefangen. Sie können mit dem Verlust nicht dauerhaft zurechtkommen. Es kommt darauf an, ob die Trauer öffnet oder verschließt. Legt sie meine Seele frei, bin ich nicht länger selbst verschlossen.“

Über die Trauer Trauer ist keine Krankheit, sondern Leidenschaft. Sie lässt sich nicht einfach wegtherapieren. Stattdessen nimmt sie sich ihre … Mehr