Mir geht das Jesus-Wort nach Matthäus 12,36 nach: „Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Martin Luther über das Jesus-Wort nach Matthäus 12,36f: „Ich sage euch aber, dass die Menschen Rechenschaft geben müssen am Tage des Gerichts von jedem nichtsnutzigen Wort, das sie reden. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.“
Über Jesu Wort von den unnützen Worten nach Matthäus 12,36f Von Martin Luther Ich sage euch aber, dass die Menschen … Mehr
Martin Luther, Von Brauch und Bekenntnis der christlichen Freiheit (1524): „So haben wir gelehrt, dass einem Christenmenschen von Gott eine solche Freiheit gegeben und eingesetzt wurde, dass er sich auf kein Werk oder äußeres Ding verlassen darf, sondern allein sein Vertrauen auf die Gnade Gottes durch den Glauben setzen soll. Alles Äußerliche, das Ort, Zeit oder Person betrifft, bleibt frei und soll von niemandem mit Gesetzen gebunden werden, um das Gewissen zu binden. Wer jedoch wagt, dies zu tun, der kämpft gegen Gott, der dies alles frei haben will.“
Von Brauch und Bekenntnis der christlichen Freiheit (1524) Von Martin Luther So haben wir gelehrt, dass einem Christenmenschen von Gott … Mehr
Wiedertäufermandat des pfälzischen Kurfürsten Ottheinrich nach einem Entwurf von Georg Frölich vom 25. Januar 1558: „Sollten sich jedoch einer oder mehrere solchermaßen aufsässigen und halsstarrigen Personen so weit vergehen, dass sie aufrührerisch werden, so wären wir gezwungen, sie entsprechend dem Verbrechen und den Reichsgesetzen an Leib und Leben nicht ungestraft zu lassen. Danach soll sich jeder richten.“
Georg Frölichs Gutachten in Sachen Religionstoleranz vom März 1530, das dieser als Nürnberger Kanzleischreiber verfasst hatte, ist in der frühen … Mehr
Hermann Diem, Amt ohne Weihe (1969): „Die Ordination fällt nach dieser Ordnung zusammen mit der Investitur und wird deshalb sinngemäß bei jedem Stellenwechsel wiederholt. Das ist insofern nach allem bisher Gesagten die theologisch einwandfreiste Lösung, als sie am wenigsten Raum lässt für das Mißverständnis der Ordination als der einmaligen und bleibenden Verleihung eines besonderen ‚geistlichen Standes‘, der unabhängig von der praktischen Ausübung des Pfarramtes und der Bindung an eine bestimmte Gemeinde gültig ist und bleibt.“
Amt ohne Weihe. Zur Diskussion über die Ordination und den Dienst des Pfarrers Von Hermann Diem Der Landesbischof der Evangelischen … Mehr
Karl Rahner über das Kind: „Das Christentum sieht auch schon das Kind unausweichlich als den Anfang gerade jenes Menschen, zu dessen Existentialien Schuld, Tod, Leid und alle Mächte der Bitterkeit des Daseins gehören. Weil aber all dies umfangen bleibt durch Gott, seine größere Gnade und sein größeres Erbarmen, darum ist dieser Realismus, mit dem das Christentum auch dem Anfang des Menschen im Kind und seinem Ursprung begegnet, kein verhohlener Zynismus.“
Das Kind Von Karl Rahner Das Kind ist ein Mensch am Anfang. Das Christentum weiß um das Geheimnis des Anfangs, … Mehr
Georg Frölichs Brief an den Nürnberger Ratsschreiber Lazarus Spengler in Sachen religiöse Toleranz vom März 1530: „So sollten Christen, Juden, Wiedertäufer usw. jeweils die Freiheit haben, ihre Lehren und Zeremonien, die sie für richtig halten und durch die sie hoffen, zu Gott zu gelangen, ungehindert auszuüben – allerdings an unterschiedlichen Orten: die Christen in ihren Kirchen und die Wiedertäufer und Juden in für sie bestimmten Häusern oder Synagogen.“
Der Nürnberger Kanzleischreiber Georg Frölich, der als erster im März 1530 mit seinem Gutachten „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht … Mehr
Georg Frölich, Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht hat, in Glaubenssachen mit dem Schwert zu handeln (März 1530): „Da im Reich Christi ‚Sekten und Spaltungen notwendig sein müssen‘, um das Gute zu fördern, nämlich ‚damit die Bewährten offenbar werden‘, warum sollte dann eine Obrigkeit versuchen, durch das Schwert etwas aus dem Reich Christi zu vertreiben, das die Schrift als notwendig bezeichnet? Dies würde dem Wort Gottes widersprechen und versuchen, durch das Schwert das zu erzwingen, was Gottes Wort im geistlichen Reich hervorbringen sollte.“
Georg Frölich Schrift „Ob eine weltliche Obrigkeit das Recht habe, in des Glaubens Sachen mit dem Schwert zu handeln“ war … Mehr
Norbert Lohfink, Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet: „Gott läßt den Menschen alles vergessen, selbst seinen Tod und die Kürze seines Lebens. Er gibt auf alle Fragen des Menschen in der Freude die Antwort. So ist Freude Offenbarung. Freude ist vom Schöpfer aus die Eröffnung des Dialogs mit dem Geschöpf.“
Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet Von Norbert Lohfink, Frankfurt Man trifft wohl nur selten Menschen, die schon … Mehr