Nikolaus Ludwig von Zinzendorf Von Hans Schneider Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, neben Spener und Francke die dritte große Gestalt des … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Norbert Lohfink über Kohelet: „Mit dem Tod ist die irdische Zeit mit den immer offenen Möglichkeiten des jeweils nächsten Augenblicks schlechthin beendet. Jenes andere Leben, das der Mensch bei Gott zu finden vertraut, kann nur als Frucht oder Versammlung und Endgültigwerden der hiesigen, verwehenden Zeit gedacht werden.“
Über Kohelet Von Norbert Lohfink Kohelet analysiert das menschliche Dasein als Sein in der nur im gleitenden Jetzt gegebenen und … Mehr
Adrian Kavanagh, Liturgische Theologie: „Die liturgische Veränderung ist jedoch eindeutig keine ästhetische, denn das, was eine solche Veränderung auslöst, ist nicht nur ein künstlerischer Akt. Es ist etwas mehr, und es geschieht auf unvorhersehbare Weise, so oft wie möglich trotz der Kunst oder der Kunstlosigkeit des jeweiligen liturgischen Ereignisses. Ich habe erlebt, dass es mitten in einer durch und durch schlechten Predigt und am Ende einer guten Predigt passiert, in barocken Pontifikalmessen und bei überstürzten Taufen in Kellern.“
Liturgische Theologie Von Adrian Kavanagh Zwei Fragen drängen sich demjenigen auf, der sich auf die Suche nach der liturgischen Theologie … Mehr
Paul Tillich, Die christliche Hoffnung und ihre Wirkung in der Welt (1963): „Die unendliche Bedeutung des Einzelnen für das Christentum bleibt in der christlichen Hoffnung erhalten. Aber über das Wie kann nichts ausgesagt werden, und wo es versucht wird, ist es dichterische Symbolik, deren Schönheit Absurdität wird, wenn man sie wörtlich nimmt. Darum muß der Theologe hier schweigen und mit allen Kreaturen auf das hoffen, was nicht gesehen und gesagt werden kann.“
Die christliche Hoffnung und ihre Wirkung in der Welt (1963) Von Paul Tillich 1 In dem Sammelband Die Hoffnungen unserer … Mehr
Arno Schilson über Odo Casel (1886-1948) und dessen Mysterientheologie: „Die »Mysteriengegenwart« des Heilswerkes Christi in Liturgie und Sakrament wird für Casel zu jener Mitte christlicher Glaubenswirklichkeit und vor allem gelebten Christseins, aus dem mitten in der Krise von Zeit und Kultur die wahren Maßstäbe, neue Perspektiven und zuverlässige Orientierung zu gewinnen sind.“
Über Odo Casel und dessen Mysterientheologie Von Arno Schilson Name und Gestalt des Benediktinermönchs Odo Casel (1886-1948) aus der Abtei … Mehr
John L. Harris, Murren, Murmeln in der Bibel (EDB): „Ein offener oder gedämpfter Ausdruck von tiefem Schmerz, Trauer, Kummer, Unzufriedenheit, Unmut oder Wut. Das Murren diente zuweilen als Gebet zu Gott, das zum Handeln aufforderte.“
Murren, Murmeln in der Bibel Von John L. Harris Ein offener oder gedämpfter Ausdruck von tiefem Schmerz, Trauer, Kummer, Unzufriedenheit, … Mehr
Martin Luther, Disputation über den Menschen (Disputatio de homine, 1536): „Und wie sich Erde und Himmel im Anfang zu der nach sechs Tagen vollendeten Gestalt verhielt, nämlich als deren Stoff, so verhält sich der Mensch in diesem Leben zu seiner zukünftigen Gestalt, bis dann das Ebenbild Gottes wiederhergestellt und vollendet sein wird. Bis dahin befindet sich der Mensch in Sünden und wird tagtäglich zunehmend gerechtfertigt oder verunstaltet.“
Disputation über den Menschen (Disputatio de homine, 14.1.1536) Von Martin Luther Disputatio D. Martini Lutheri: De homine. WA 39/I, S. … Mehr
Hans Joachim Iwands Vortrag Vor dem Sturm (Die Stunde des Abfalls, 1937): „Die Heilige Schrift hat uns nie im Unklaren darüber gelassen, dass das antichristliche Heidentum, das am Ende der Tage auftreten wird, ein anderes Gesicht hat, als das Heidentum, dem das Christentum in der Fülle der Zeit begegnete. Denn während damals offene Türen die Boten des Evangeliums einließen, verrammelt am Ende der Tage das durch das Christentum hindurchgegangene Heidentum seine Türen, um den nicht einzulassen, der kommt. Es ist die letzte Anstrengung der Mächte, die wissen, dass die Ankunft des Herrn das Ende ihrer Herrschaft bedeutet, und die darum — ohne es zu wollen — der leidenden und kämpfenden Gemeinde damit ein Zeichen geben: Der Herr ist nahe.“
Vor dem Sturm[1] Vortragam 22. April 1937 vor ostpreußischen Pfarrern gehaltenvon Professor D. Iwand, Bloestau bei Kuggen Bruderratder Bekennenden Kirche … Mehr
Eberhard Jüngel, Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen: „Die Erkenntnis des Glaubens überbietet den Glauben nicht, sondern macht ihn konsensfähig und kommt so wiederum dem Glauben zugute: fides quaerens intellectum quaerentem fidem. Glauben ist als schöpferische Passivität die Fruchtbarkeit des Glaubens, die gerade dadurch, dass der Glaube vor Gott nichts zu leisten vermag und braucht, das Tun der Wahrheit aus sich heraussetzt. Im Glauben ruht der Mensch auf schöpferische Weise von seinen Werken und freut sich der Werke und der Wahrheit Gottes und so Gottes selbst.“
Zur Lehre vom heiligen Geist. Thesen[1] Von Eberhard Jüngel A. Die Aufgabe einer Lehre vom heiligen Geist 1. Die Lehre … Mehr