Über die Wahrheit und deren parteiliches Unverständnis: „Wird in der Gesellschaft nicht länger eine gemeinsame nachprüfbare Wahrheitsgrundlage akzeptiert, lassen sich die Folgen im Bild des Kalbens, d.h. des Abbrechens größerer Eismassen von im Meer oder Binnengewässern endenden Gletschern darstellen. Verschiedene Eisschollen treiben ins offene Meer, wo sie sich durch Abschmelzen und Auseinanderbrechen langsam verkleinern und schließlich auflösen. Beharren Menschen auf ihren eigenen Meinungen, Stimmungen und Gefühle, mit denen sie sich auf einer gemeinsamen Plattform mit anderen wahrnehmen und sich einer allgemeinen Nachprüfung ihrer Aussagen verweigern, begeben sie sich als fragmentierte ‚Weltanschauungsgruppe‘ auf das weite Meer, wo verbleibende Gemeinsamkeiten immer mehr abschmelzen, bis schließlich jeder tragfähige Grundlage verlorengegangen ist.“

Über die Wahrheit und deren parteiliches Unverständnis Wenn es um eine Definition von Wahrheit bzw. von Wahr-Sein geht, sind zwei … Mehr

Mein Beitrag über Lesslie Newbigin (1909-1998) in dem Buch „Pioniere und Propheten. 366 Frauen und Männer aus der Kirchengeschichte“: „Wie kaum ein anderer Bischof im 20. Jahrhundert hat er persönlichen Glauben, seelsorgerlichen Hirtendienst, organisatorische Klugheit, ökumenische Weite, politisches Gerechtigkeitsempfinden, theologische Sprachfähigkeit und soziologische Reflexion miteinander verbunden.“

In dem im Februar 2022 neu aufgelegten Buch Pioniere und Propheten. 366 Frauen und Männer aus der Kirchengeschichte, herausgegeben von … Mehr

„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott: „Die Erlösten, denen in Christus die Versöhnung mit dem Gott zugesprochen ist, sagen zu Recht: Es ging nicht anders; das war für uns notwendig. Und doch bleiben Jesu Tod und Auferstehung ein göttliches Geheimnis, das Menschen nicht denkerisch ergründen können. An Stelle eigenen Denkens tritt das liturgische Gedenken an die Selbsthingabe des Gottessohnes, wie dies Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat: ‚Solches tut zu meinem Gedächtnis.‘ (Lukas 22,19)“

„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, … Mehr

Warum eine progressive Einkommensteuer gesellschaftlich gerecht ist: „Steuern sind im Wesentlichen die angemessene Abgeltung für soziale und infrastrukturelle Voraussetzungen erfolgswirksamer ökonomischer Kommunikation, die man nicht selbst geschaffen hat. Da man mit steigendem Einkommen überproportional an fremdfinanzierten Voraussetzungen gesellschaftlichen Wirtschaftens profitiert hat, ist eine progressive Einkommensteuer gerecht.“

Warum eine progressive Einkommensteuer gesellschaftlich gerecht ist Ist eine progressive Einkommensteuer, bei der sich der Steuersatz mit zunehmendem Steuerbetrag erhöht, … Mehr