„Das Tischtuch ist zerschnitten“ – neu weben statt alt nähen: „Zukunftsträchtig hingegen ist, wenn zwischen den beiden ein Webrahmen mit vorgespannten Kettenfäden aufgestellt wird, das heißt festgelegte Möglichkeiten der Wiederbegegnung vorgegeben werden. Und wenn dann beide als Kontrahenten nacheinander ihren eigenen Faden durch die Kette wieder und wieder durchschießen – sprich die Wiederbegegnungen wiederholbar bestehen, entsteht Faden um Faden ein neues, gemeinsames Gewand.“

„Das Tischtuch ist zerschnitten“ – neu weben statt alt nähen „Das Tischtuch ist zerschnitten“ heißt es, wenn zwei Menschen nach … Mehr

„Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände. Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.“ (Jesaja 49,16; 46,4): „Die Lebenslinien in unseren Handflä­chen können wir uns nicht zu unserem eigenen Heil zurechtdeuten. Aber wir vertrauen darauf, dass sie mit der Kreuz­schrift Jesu Christi in Gottes Hand auf seine Ewigkeit hin fortgeschrieben werden.“

„Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“ Der Blick auf die Handflächen findet sie – die eigenen Lebenslinien. Vom Handballen … Mehr

Wie man als Leitung einer Organisation bzw. Einrichtung in der Öffentlichkeit einen skandalträchtigen Vorfall eingesteht: „Etwas unter der internen Decke halten zu wollen, was das Vertrauensverhältnis zu Außenste­hen­den berührt, ist ein riskantes Unterfangen. Es mag gut gehen – oder aber nicht: Sollte die Organisation von außen mit einem verschwiegenen Vorfall konfron­tiert werden, richten sich Vorwürfe gezielt an die verantwortliche Leitung. Ein „Unter-der-Decke-Halten“ wird als vorsätzliches Fehlverhalten angeprangert; man fühlt sich hinters Licht geführt.“

Wie man als Leitung einer Organisation in der Öffentlichkeit einen skandalträchtigen Vorfall eingesteht Wenn es in einem Unternehmen oder einer … Mehr

Von Pfarrern und „ihrer“ Gemeinde: „Spreche ich als Pfarrer possessiv von ‚meiner‘ Gemeinde, über die ich das Sagen habe, eigne ich mir das unter Jesus Christus gemeinsam Geteilte eigenmächtig an. Mit gutem Grund ist in der ursprünglichen Luther-Bibel von der ‚Gemeine‘ und nicht von einer untergliedrigen Organisationseinheit ‚Kirchengemeinde‘ die Rede. Mit der ‚Gemeine‘ ist – im Sinne Martin Luthers – eben das Gemeinsame bzw. Gemeinschaftliche, an dem alle Mitglieder qua Priester­tum aller Gläubigen partizipieren, hervorgehoben. Egal ob als Pfarrerin oder als ‚Laie‘ Christinnen und Christen sind zuallererst Mitglieder der örtlichen ‚Gemeine‘ Jesu Christi.“

Von Pfarrern und „ihrer“ Gemeinde „Meine Gemeinde“ heißt es aus dem Mund von Christinnen und Christen. Damit wird die eigene … Mehr