Meine Stellungnahme zum geplanten Bau einer Moschee in Vöhringen (2010): „Ängste gegenüber dem Islam sind möglicherweise durch eigene religiöse Sprach- bzw. Teilnahmslosigkeit mitverursacht. Wer in der Gemeinschaft mit anderen Christen darauf vertraut, dass Jesus Christus Herr über das eigene Leben ist, ist von eigenen Zukunftsängsten befreit. Dies erleichtert die Toleranz gegenüber einer fremden Religion. Insofern lässt der Bau einer Moschee Christen nach deren eigener Identität fragen. Ich wünsche mir, dass evangelische und katholische Christen in Vöhringen fähig sind, auch gegenüber Muslimen ihren Glauben an Jesus Christus zu bezeugen. Dann sehe ich für ein Zusammenleben keine unüberwindlichen Schwierigkeiten.“

Ich bin von der Illertisser Zeitung bezüglich des Baus einer Moschee in Vöhringen/Iller um eine Stellungnahme gebeten worden. Hier die … Mehr

Moschee in Vöhringen?

Gegen den geplanten Bau einer Moschee in Vöhringen regt sich Widerstand in der Bevölkerung, wie dies in der heutigen Ausgabe … Mehr

Die Idolatrie der büßenden Maria Magdalena im Hinblick auf das Kruzifix: „Doch genau da, wo sie das Kruzifix in den Händen hält und in Gebetshaltung das corpus Christi in den Blick nimmt, stellt die Szene eine Idolatrie dar. Der Betrachter sieht, wie Maria Magdalena zu einem Stück Holz betet. Die Repräsentationsfunktion des Kruzifixes für den Gekreuzigten kann nicht greifen, da ja Kruzifix und Anbetende im gleichen Bild dargestellt sind. Eigentlich müsste eine doppelte Repräsentation sichtbar werden: Maria Magdalena bildlich dargestellt, wie sie im dargestellten Kruzifix den gekreuzigten Christus erkennt. Aber genau diese doppelbödige Botschaft kann die Eindimensionalität des Freskos nicht zeigen. Der Betrachter sieht, wie Maria Magdalena zu einem Stück Holz betet.“

Die Idolatrie der büßenen Maria Magdalena im Hinblick auf das Kruzifix Die büßende Maria Magdalena ist eine Darstellung, die sich … Mehr

Hans Joachim Iwand in seiner Bonner Vorlesung zu Luthers Theologie: „Der Nationalsozialismus war eine Schöpfung des «Protestantismus». Geistig kommt er von dieser Wurzel her, geistig ist er ein wirkliches Ende, so dass wir heute ganz neu gefragt sind: Wer sind die Seinen? Es müsste deutlich werden: die Seinen sind wir, als Protestanten, als Erben der Reformation, schon lange nicht mehr.“

Im Hinblick auf das Reformationsjubiläum von 2017 ist dies die entscheidende Frage: Ist der gegenwärtige Protestantismus legitimer Erbe der Reformation? … Mehr