Hier der neueste Artikel von Alexander Kissler in Sachen Kirchenaustritt: Wer nicht zahlt, ist nicht gottlos. Austritte und Exkommunikation: Ein … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Meine Stellungnahme zum geplanten Bau einer Moschee in Vöhringen (2010): „Ängste gegenüber dem Islam sind möglicherweise durch eigene religiöse Sprach- bzw. Teilnahmslosigkeit mitverursacht. Wer in der Gemeinschaft mit anderen Christen darauf vertraut, dass Jesus Christus Herr über das eigene Leben ist, ist von eigenen Zukunftsängsten befreit. Dies erleichtert die Toleranz gegenüber einer fremden Religion. Insofern lässt der Bau einer Moschee Christen nach deren eigener Identität fragen. Ich wünsche mir, dass evangelische und katholische Christen in Vöhringen fähig sind, auch gegenüber Muslimen ihren Glauben an Jesus Christus zu bezeugen. Dann sehe ich für ein Zusammenleben keine unüberwindlichen Schwierigkeiten.“
Ich bin von der Illertisser Zeitung bezüglich des Baus einer Moschee in Vöhringen/Iller um eine Stellungnahme gebeten worden. Hier die … Mehr
Sarrazins neuheidnische Zukunftsangst
Man kann nicht über ein Buch urteilen, das man nicht gelesen hat. Aber aus den Äußerungen Thilo Sarrazins zeigt sich … Mehr
Die Christusphobie des Protestantismus und seine evangeliumslose Plastiksprache
Im Protestantismus redet man gerne von Religion, Glauben, Gottesverständnis oder Gottesbildern, aber kaum von Jesus Christus. Was zählt ist das, … Mehr
Moschee in Vöhringen?
Gegen den geplanten Bau einer Moschee in Vöhringen regt sich Widerstand in der Bevölkerung, wie dies in der heutigen Ausgabe … Mehr
Wilfried Joest, Die Theologie Martin Luthers: „Der Mensch kann sich nicht selbst zum Glaubenden und Liebenden machen, wie er überhaupt in der Grundbewegung seines Lebensaktes seiner Selbstbestimmung entzogen ist.“
Eine immer noch lesenswerte Zusammenfassung der Theologie Martin Luthers hat Wilfried Joest (1914-1995) verfasst. Ihre Stärke zeigt sich besonders in … Mehr
Die Idolatrie der büßenden Maria Magdalena im Hinblick auf das Kruzifix: „Doch genau da, wo sie das Kruzifix in den Händen hält und in Gebetshaltung das corpus Christi in den Blick nimmt, stellt die Szene eine Idolatrie dar. Der Betrachter sieht, wie Maria Magdalena zu einem Stück Holz betet. Die Repräsentationsfunktion des Kruzifixes für den Gekreuzigten kann nicht greifen, da ja Kruzifix und Anbetende im gleichen Bild dargestellt sind. Eigentlich müsste eine doppelte Repräsentation sichtbar werden: Maria Magdalena bildlich dargestellt, wie sie im dargestellten Kruzifix den gekreuzigten Christus erkennt. Aber genau diese doppelbödige Botschaft kann die Eindimensionalität des Freskos nicht zeigen. Der Betrachter sieht, wie Maria Magdalena zu einem Stück Holz betet.“
Die Idolatrie der büßenen Maria Magdalena im Hinblick auf das Kruzifix Die büßende Maria Magdalena ist eine Darstellung, die sich … Mehr
Protestantismus als neuplatonische Ideologie
Der Protestantismus hat mit der Reformation der Kirche kaum etwas im Sinn. Er ist vielmehr eine kirchenwidrige Ideologie, die ihre … Mehr
Hans Joachim Iwand in seiner Bonner Vorlesung zu Luthers Theologie: „Der Nationalsozialismus war eine Schöpfung des «Protestantismus». Geistig kommt er von dieser Wurzel her, geistig ist er ein wirkliches Ende, so dass wir heute ganz neu gefragt sind: Wer sind die Seinen? Es müsste deutlich werden: die Seinen sind wir, als Protestanten, als Erben der Reformation, schon lange nicht mehr.“
Im Hinblick auf das Reformationsjubiläum von 2017 ist dies die entscheidende Frage: Ist der gegenwärtige Protestantismus legitimer Erbe der Reformation? … Mehr