Walter Rest, Sören Kierkegaards Stärke im Gebet: „Den Gebeten Kier­kegaards ist daher eigen, dass sie von einer kind­lichen Innerlichkeit und von einer Hingabe erfüllt sind, wie sie nur Kinder haben können, zugleich aber spricht aus ihnen der reife Mensch, der reflek­tierende, seine Bitten sehr wohlprüfende und verant­wortende Beter. Beten heißt also, zu Gott in kind­licher Innerlichkeit, nicht aber »kindisch« sprechen! Darum ringt der Mensch im Gebet aufrichtig mit Gott, durchaus auf ein Ziel hin, das er mit Gotte Hilfe erreichen möchte.“

Sören Kierkegaards Stärke im Gebet Von Walter Rest Es gibt viele Möglichkeiten, ein guter Christ zu sein. Ein jeder ist … Mehr

Horst Weigelt über Johann Michael Feneberg (1751-1812) und die Allgäuer Erweckungsbewegung. Erinnerung an einen bedeutenden Vöhringer Pfarrer: „Die kirchengeschichtliche Bedeutung Fenebergs besteht erstens darin, dass er die Allgäuer Erweckungsbewegung in ihrer Frühphase frömmigkeitstheologisch stark beeinflusst und entscheidend mitgeprägt hat. Seine Frömmigkeitstheologie war christozentrisch ausgerichtet auf die Gnade. Seine Predigt und Seelsorge waren bestimmt von der Verkündigung der bedingungslosen Gnade.“

Johann Michael Feneberg und die Allgäuer Erweckungsbewegung. Erinnerung an einen bedeutenden Vöhringer Pfarrer Von Prof. em. Dr. Horst Weigelt Im … Mehr

Julius Schniewind, Joy in the New Testament: „God rejoices in the lost, especially in the lost. This is not a lesson that can be learned, or even taught, but it is the reality of Jesus; he in person is the joy that God has in the lost. He „rejoiced in spirit,“ and glorified the Father in heaven, that he hid such things from the wise and prudent, and revealed them to babes. His whole life, from his birth, is under this sign. The message of joy of the angels says that God is pleased with us people of the lost world, that he rejoices in us as he once rejoiced in his perfect crea­tion.“

Joy in the New Testament By Julius Schniewind We cannot speak of the joy that the New Testament proclaims without … Mehr

Julius Schniewind, Die Freude im Neuen Testament: „Es ist strahlende Freude, dem Worte Gottes zu be­gegnen. Das schildern schon die Evangelien, das beschreibt die Apostelgeschichte in manchen vertrauten Erzählungen, das geht durch alle Paulusbriefe von den frühesten bis zu den letzten: Gottes endgültiges Wort ist ja Freudenbotschaft, ist der Ruf Gottes, der die Gemeinde sammelt und beständig trägt, der Ruf heraus aus dem Herr­schaftsbereich der Finsternis, hin zu Gottes Lichtherrlichkeit, zu seinem ewigen Reich.“

Die Freude im Neuen Testament Von Julius Schniewind Wir können nicht von der Freude, die das Neue Testament verkündet, sprechen, … Mehr

Resistance to the Nazi State and Disobedience to Compromising Church Leadership. Life and Legacy of Karl Steinbauer (1906-1988): „On January 8, 1939, Steinbauer preached a sermon on the infanticide of Bethlehem, denoun­cing Nazi youth education that was hostile to Christianity and the eradication of Christianity announced by party officials. He announced the ban imposed on him to give religious instruc­tion and justified his refusal of the Aryan certificate by stating that according to the National Socialist race law the Lord Christ would be incapable and unfit to preach his own message and would not be allowed to enter a school.“

Resistance to the Nazi State and Disobedience to Compromising Church Leadership. Life and Legacy of Karl Steinbauer (1906-1988) Karl Steinbauer … Mehr

Rudolf Bohren über Empfangen und Offenheit: „Empfangen und Offenheit können als geschöpfliche Grundhaltungen bezeichnet werden, die sich in der Gebärde der leeren und offenen Hände widerspiegeln. Darin steckt zum einen das zutiefst kreative Wissen um die eigene Abkünftigkeit, Bedürftigkeit, Unsicherheit und Angewiesenheit, das bei sich und anderen Kräfte und Möglichkeiten erwecken und freisetzen kann.“

Empfangen/Offenheit Von Rudolf Bohren 1. Empfangen und Offenheit können als geschöpfliche Grundhaltungen bezeichnet werden, die sich in der Gebärde der … Mehr

Hannah Arendt über kollektive Verantwortung (1968): „Die stellvertretende Verantwortung für Dinge, die wir nicht getan haben, das Auf-uns-Nehmen der Konsequenzen von Dingen, an denen wir vollkommen unschuldig sind, ist der Preis, den wir für die Tatsache zahlen, dass wir unser Leben nicht mit uns allein, sondern unter unseren Gefährten leben. Sie ist der Preis dafür, dass die Fähigkeit zum Handeln, die schließlich die politische Fähigkeit par excellence ist, nur in einer der vielen und mannigfaltigen Formen menschlicher Gemeinschaft verwirklicht werden kann.“

Kollektive Verantwortung Von Hannah Arendt Obwohl ich dem zustimme, von dem ich meine, daß es die beiden Kernthesen von Mr. … Mehr

Peter Noll über die anstehende Trauerfeier infolge der eigenen tödlichen Tumorerkrankung (Diktate über Sterben und Tod): „Der Gemeinde soll mitgeteilt werden, was ich denke über Sterben und Tod und wie ich das Sterben erlebt habe. Es soll eine Aufforderung an das Publikum sein, sich mit dem – abgesehen von der Geburt – wichtigsten Ereignis auseinanderzusetzen. Nichts soll vertuscht, nichts verharmlost werden, auch den Ausweg der Verdrängung möchte ich versperren. Auch das fromme Tun als ob. Der hastig wie zwischen alten Kleidern hervorgeholte Gelegenheitsglaube, für die meisten allerhöchstens eine vage Hoffnung, die sie sich eventuell für den letzten Moment aufsparen. Eine Verhöhnung für den christlichen Glauben, der ja gelebt, nicht gestorben wird.“

Über die anstehende Trauerfeier infolge der eigenen tödlichen Tumorerkrankung Von Peter Noll Ich überlege, was ich eigentlich gedacht habe, als … Mehr