Unterwegs-Sein Von Friederike Popp Wandern, unterwegs sein, auf dem Wege sein – das sind Worte des tatsächlichen Gehens. Gleichzeitig beschreiben … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Wilfried Joest über die Prädestination (The Encyclopedia of the Lutheran Church, 1965): „Wir befinden uns in einer jener logischen Sackgassen, in denen die Theologie nicht versuchen darf, Schlussfolgerungen zu ziehen, auch wenn sie scheinbar unausweichlich sind. So wie wir aus der Schuldlosigkeit des Unglaubens nicht ableiten dürfen, dass sowohl der Glaube als auch der Unglaube eigene Entscheidungen und Werke des Menschen sind, so dürfen wir aus der ausschließlichen Urheberschaft Gottes am Glauben und am Heil nicht ableiten, dass Gott die Verdammnis derer, die nicht zum Glauben gelangen, will und wirkt.“
Prädestination Von Wilfried Joest I. Biblische Grundlage: Göttliche Erwählung Der dogmatische Begriff der Prädestination entspricht im Wesentlichen dem biblischen Begriff … Mehr
Karl Barths Vortrag über christliche Ethik (1946): „Christliche Ethik beginnt nicht mit dem, was man Besinnung nennen könnte, sondern christliche Ethik beginnt mit einem Hören. Christliche Ethik denkt nach, was Gott dem Menschen hinsichtlich des menschlichen Handelns vorgedacht hat und christliche Ethik sagt nach, was dem Menschen hinsichtlich seines Handelns vorgesagt ist.“
Christliche Ethik. Ein Vortrag Von Karl Barth Das Thema, über das ich heute zu Ihnen reden soll, ist mir von … Mehr
Tagesgebet zum 2. Sonntag in der Passionszeit (Reminiszere), 25. Februar 2024
Gedenke, HERR,an deine Barmherzigkeitund an deine Güte,die von Ewigkeit her gewesen sind.Trage unsere Sünden uns nicht nach.Wie sollen wir sonst … Mehr
Albrecht Goes, Der Betrachter (Beim Anblick des Kölner Doms, 1948): „Wieviel Maß im Einzelnen und welches Übermaß im Ganzen. Es gilt zu begreifen: dieser Raum denkt nicht an Götter und Giganten, sondern an den Menschen, den Menschen vor Gott. Es ist die menschliche Stimme, die ihn füllen und durchdringen soll.“
Der Betrachter (Beim Anblick des Kölner Doms, 1948) Von Albrecht Goes Ob Geschichte noch mit uns spricht? Ob es uns … Mehr
Fridolin Stier über den theontologischen Tanz ums Kalb (1950): „Und wiedergekehrt in die Hallen des Himmels, sah er sie immer noch stehen, ihres Wettstreits beflissen. Schüttelnd das Haupt fuhr Moses sie an: „Ihr Herren da, seht, das ist Sand, Sand von der Stätte des Kalbs; und da, diese güldenen Stäubchen sind Götzenkalbstaub. Das hab ich zerschlagen, zerrieben, zerstäubt – in der Kraft und im Geist meines Gottes.““
Über den theontologischen Tanz ums Kalb Von Fridolin Stier Plato und Aristoteles peripatierten selbander in den Hallen des Himmels. Und … Mehr
Karl Barth über Jesu Versuchung in der Wüste (KD IV/1): „Man bemerke: ein Abschwören Gottes, ein Übertritt zum Atheismus war ja als Preis für das Alles nicht gefordert, nur eben ein Hutlüften vor dem Geßlerhut, nur eben ein diskreter, unter vier Augen zu vollziehender Kniefall vor dem Teufel, nur eben die stille, aber solide und nicht wieder rückgängig zu machende Anerkennung, dass er in jenem prachtvollen Reich das erste Wort sprechen und das letzte behalten, dass im Grunde Alles beim Alten bleiben solle.“
Über Jesu Versuchung in der Wüste (KD IV/1) Von Karl Barth Man wird aber, um diese zu verstehen, auf die … Mehr
Erich Zenger, Zwei Testamente – Eine Bibel: „Die Bibel Israels, das christliche Erste Testament, ist Graben und Brücke zugleich zwischen Juden und Christen. Sie wohnen gemeinsam und nebeneinander im Reich Gottes, das im Kommen ist, sie atmen die gleiche Luft (den Geist Gottes) – und doch ist zwischen ihnen ein Graben, der sie bleibend trennt. Aber zugleich gibt es eine Brücke, auf der sie sich von Zeit zu Zeit begegnen, ja sogar besuchen können.“
Zwei Testamente – Eine Bibel Von Erich Zenger I. Wie hat die Kirche jahrhundertelang ihr »Altes Testament« gelesen? 1. Das … Mehr
Joachim Track über den Teufel: „Wenn vom Teufel ‚personal‘ geredet wird, so kann dies als Ausdruck der Erfahrung gedeutet werden, dass ein der eigenen Person sich bemächtigender fremder Wille begegnet. Vom Teufel nur so zu reden verdeckt aber die bleibenden Unterschiede seines ‚Wesens‘ zum Wesen Gottes und der Menschen. Die ‚Zwischenstellung des Teufels‘ erfordert auch eine Rede vom Teufel als transpersonaler Macht.“
Teufel VI. Systematisch-theologisch Von Joachim Track In der christlichen Tradition wird der Teufel als „Widersacher“ Gottes, als „Verführer“ und „Versucher“ … Mehr