Johannes Chrysostomus über Jesu Aussendungsrede: „Siehe, ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe“ (Matthäus 10,16): „Solange wir Lämmer sind, siegen wir. Mögen auch unzählige Wölfe uns umgeben, wir siegen doch und gewinnen die Oberhand. Wenn wir dagegen selbst zu Wölfen werden, unterliegen wir; es fehlt uns dann eben die Hilfe des Hirten.“

Über Jesu Wort „Siehe, ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe“ (Matthäus 10,16) Von Johannes Chrysostomus Wenn ihr auf … Mehr

Dietrich Ritschl, Die Intimität Gottes: „Wir können auf Gott hoffen. Hoffen ist wie das Erinnern an Gott in der Vorwärtsrichtung: im Vertrauen darauf, dass Gott seine Verheißungen erfüllen wird, morgen genauso innig gegenwärtig zu sein wie in der Vergangenheit. Hoffnung ist auf die seltsamste Weise mit der Vergangenheit verbunden, eine Einsicht, an die Israel von den Propheten immer wieder erinnert wurde und die – wenn die Verkündigung der frohen Botschaft heute einen Sinn hat – das Herzstück jeder Predigt ist.“

Die Intimität Gottes Von Dietrich Ritschl Sie können Gott denken, wenn Sie wollen, und die Chancen stehen gut, dass Gott … Mehr

Günter Anders über Rodins Höllentor (1943): „Hier fanden Skulpturen ihren Platz, aber wie Ausgesetzte, die von einem Boot ge­borgen werden, das seinerseits auf dem Ozean ver­schollen ist. Zwar waren sie zu Figuren auf einem Tor geworden; aber wo fand das Tor seinen Platz? Wie­derum nirgendwo. Während für gewöhnlich ein Tor eine Öffnung in einem Gebäude ist, ist Rodins Tor ein – Gebäude im offenen Raum; es führt nirgendwohin, es ist reine Vortäuschung.“

Über Rodins Höllentor Von Günter Anders Zurück zu Rodins Skulpturen. Wir kommen nun zu seinem dritten Versuch, die Obdachlosigkeit seiner … Mehr

Timothy Radcliffe, Wofür ist das Christentum gut? (2011): „Wir haben eine seltsame Hoffnung, die sich genau dann offenbart, wenn es keine Zukunft zu geben scheint; wir haben eine Freude, die groß genug für Trauer ist; und wir haben eine Freiheit, die darin gipfelt, dass wir unser Leben weggeben. Das alles verlangt von uns den Mut, der eine so starke Liebe zum Leben ist, dass wir bereit sind zu sterben, und es verlangt auch die Wert Schätzung unserer körperlichen Existenz. Wenn Menschen einem solchen leben­digen, hoffnungsvollen, freien Glauben nicht begegnen, dann sind alle unsere Evangelisierungsversuche reine Zeitverschwendung.“

Wofür ist das Christentum gut? Von Timothy Radcliffe Während eines Abendessens vor einigen Jahren reichte mir ein Freund, ein Professor … Mehr

Werner H. Schmidt, Der Glaube an den Schöpfer: „Schöpfung ist auf Geschichte, damit auf Veränderungen hin offen, ja kann als »Neu-Schöpfung« erwartet werden. So ist Schöpfung nicht allein auf Vergangenheit und Gegenwart bezogen, kann vielmehr zum Inhalt von Hoffnung werden, sich auf kommendes Neues ausrichten: »Siehe, ich schaffe Neues« (Jes 43,18f.), »einen neuen Himmel und eine neue Erde« (Jes 65,17; vgl. 66,22; 2 Petr 3,13; Apk 21).“

Der Glaube an den Schöpfer Von Werner H. Schmidt I. Der Sprecher als Geschöpf »Ich danke dir, daß ich so … Mehr

Henri Caffarel, Das innere Gebet – Begegnung mit Christus (Weil Du Gott bist): „Wer beten will, muss entschlossen das Evangelium in die Hand nehmen und es nicht mehr loslassen, sondern täglich darauf zurückkommen. Je mehr die Jahre vergehen, desto mehr wird das Antlitz Christi an­schauliche Züge annehmen und desto mehr wird der Beter die «Gabe Gottes» zu schätzen wissen.“

Das innere Gebet – Begegnung mit Christus Von Henri Caffarel Wir wollen einen ersten Aspekt des inneren Gebets erwägen: «Das … Mehr

Albrecht Grözingers Predigt zu Philipper 1,15-21: „Dieser Tod am Kreuz hat den Tod selbst verändert. Er ist nicht mehr das Letzte, nicht mehr das Ende des Lebens. Sondern dieser Tod ist der Durchbruch zum Leben selbst. Und deshalb, und nur deshalb, kann Paulus sagen: ‚Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.'“

Predigt zu Philipper 1,15-21 Von Albrecht Grözinger I. Hier schreibt ein Mensch in grösster Not. Der Apostel Paulus ist in … Mehr