Wenn Vertragen der Vergeltung weicht In Genesis 21,22-32 wird von einem Streit um einen Wasserbrunnen (Beerscheba = „Schwurbrunnen“) erzählt, den … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Klaus Neumann, Name in der Bibel: „Einen Namen zu haben heißt ‚Jemand‘ zu sein; der gute Name/Ruf ist eines der höchsten Güter. Der Name steht für die Bedeutung und die Rechtspersönlichkeit eines Menschen. Wer dagegen ‚ohne Namen‘ ist, existiert quasi nicht.“
Name in der Bibel Von Klaus Neumann Altes Tesament 1. Der Name (šēm) ist der wichtigste „identity marker“ und Vertreter … Mehr
Tagesgebet zum Gedenktag der Reformation (Reformationstag), 31. Oktober 2024
HERR, Du unser Gott,auf ewig steht dein Wort im Himmelund doch trifft es auf unser irdisches Leben zu.Halte uns dein … Mehr
Martin Luther in seiner Pfingstpredigt 1534 über Johannes 3,16-21: „Dieses Evangelium ist eine der herrlichsten Predigten, die man im ganzen Neuen Testament finden kann, sodass es wohl billig wäre, wenn es möglich wäre, es mit goldenen Buchstaben ins Herz zu schreiben. Jeder Christ sollte diesen tröstlichen Text wenigstens auswendig können und ihn sich täglich einmal vorsprechen, damit solche Worte uns geläufig werden und wir lernen, sie zum Trost und zur Stärkung des Glaubens zu gebrauchen.“
Dies ist wohl eine der besten Evangeliumspredigten Luthers: Predigt über Johannes 3,16-21 (Pfingstmontag 1534) Von Martin Luther Dieses Evangelium ist … Mehr
„Gott begabt nicht, ohne zu berufen, und umgekehrt.“ Ernst Käsemann als Urheber eines Kuckuckszitats, das Karl Barth untergeschoben worden ist: „Gott begabt nicht, ohne zu berufen – und er beruft nicht, ohne zu begaben.“
„Gott begabt nicht, ohne zu berufen, und umgekehrt.“ Gerne werden bekannten Theologen bedeutungsschwere Sentenzen untergeschoben, so zum Beispiel Karl Barth … Mehr
Karl Barth über die biblische Exegese und die Geschichtswissenschaft (1935): „Ob die Schlange im Paradies ‚wirklich‘ gesprochen habe? Ich würde mich entschieden dagegen wehren, diesen Vorgang mit ‚Mythus‘ zu bezeichnen. Wäre es nicht besser, sich daran zu halten, dass das nun einmal ‚geschrieben steht‘ und also sich für das zu interessieren, was die Schlange gesprochen hat? Sollte Gott gesagt haben? Wo diese Frage gehört wird, da muss man meinen, zu sein wie Gott, da muss von der Frucht gegessen werden. Da steht der Mensch schon reflektierend über dem Worte Gottes und wird ihm dann sicher nicht gehorsam sein.“
Über die biblische Exegese und die Geschichtswissenschaft Von Karl Barth Wir sprachen schon von dem Begriff der theologischen Exegese, die … Mehr
Über das verfehlte Reden von Opfern: „Die Rede von verunfallten Todesopfern außerhalb von Kriegshandlungen stellt in aller Regel keinen Zweck einer Hingabe heraus und zeigt sich als problematischer Euphemismus. Bei soldatischen ‚Opfern‘ wird hingegen ein säkularisiertes ‚Opferevangelium‘ versucht. Der in einer Gefechtshandlung Verstorbene habe sein Leben für sein Volk bzw. für sein Vaterland selbst hingegeben, ohne dass sich dabei ein konkreter, willentlicher Opfergang ausmachen lässt.“
Über das verfehlte Reden von Opfern Wenn gegenwärtig in unserer Gesellschaft von Opfern die Rede ist, wird in aller Regel … Mehr
Prädestination, Erlösung und Verdammnis im wirklichen Leben: „Es ist die Pilgerschaft des Glaubens, die in einer Prädestinationslehre nicht vorweggenommen bzw. in den Status ‚gerettet‘ eingedampft werden kann. Keine Theorie mit genereller Begrifflichkeit kommt dem wirklichen Geschehen von Menschen mit ihrem je eigenen Namen gleich. Wir können uns eben nicht von der Bühne stehlen und in einen göttlichen Regieraum gehen, um das Drama von oben zu übersehen.“
Prädestination, Erlösung und Verdammnis im wirklichen Leben Die Lehre von der Prädestination zum Heil oder zur Verdammnis enthält Aussagen, die … Mehr
Hans-Georg Gadamer über Karl Löwith: „Karl Löwith war ein Mann von unverwechselbarer Eigenart. Es war eine tiefe Seinstraurigkeit um ihn ausgegossen — zugleich wahrte er die würdigste Gefasstheit gegenüber dem Fremden, Befremdenden des Daseins, das uns auferlegt ist. Ein unfasslicher Gleichmut schien ihn zu beseelen.“
Karl Löwith Von Hans-Georg Gadamer Karl Löwith war ein Mann von unverwechselbarer Eigenart. Es war eine tiefe Seinstraurigkeit um ihn … Mehr