Von der seligen Reise des gottsuchenden Menschen. Gedanken zum Fest der Erscheinung des Herrn Von Karl Rahner, S. J., Innsbruck … Mehr
Schlagwort: Karl Rahner
Karl Rahner, Die Sinnfrage als Gottesfrage (1982): „Es soll nochmals ausdrücklich betont werden, dass wir die absolute Sinnfrage, die wir als berechtigt und unausweichlich erklären (obzwar sie im Modus des Verdrängtseins gegeben sein kann), nicht eigentlich mit einem Gott oder einem Begriff von Gott beantworten, der von irgendwo anders her als Antwort an diese Sinnfrage herangetragen wird. Vielmehr gibt die Frage nach einem absoluten Sinn, wenn sie wirklich angenommen wird und sie sich selber bis zum letzten aussprechen darf, die Existenz eines absoluten Sinnes als wirklichen und somit die Existenz Gottes selber her.“
Die Sinnfrage als Gottesfrage (1982) Von Karl Rahner Es ist bekannt, daß man heute viel von Sinn, von Sinnverlust spricht. … Mehr
Karl Rahner, Geheimnis des Herzens (1947): „Sein Herz heißt Herz Jesu Christi! Es ist ein endliches Herz und doch das Herz Gottes. Wenn es uns liebt und so die Mitte unseres Herzens wird, ist alle Herzensnot von uns genommen. Denn sein Herz ist Gottes Herz und hat doch nicht die erschreckende Vieldeutigkeit seiner Unendlichkeit. Aus diesem Herzen sind Menschenworte emporgestiegen, innige Worte, Herzensworte, Worte Gottes, die doch nur einen Sinn, nur einen beglückenden Sinn haben. An seinem Herzen, in diesem Herzen wird unser Herz ruhig.“
Geheimnis des Herzens Von Karl Rahner S. J., Pullach bei München Purpurnes Geheimnis aller Dinge — spricht die Kirche in … Mehr
Karl Rahner, Weihnachten heißt: „Gott hat sein letztes, sein tiefstes, sein schönstes Wort im fleischgewordenen Wort in die Welt hineingesagt, ein Wort, das nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, weil es Gottes endgültige Tat, weil es Gott selbst in der Welt ist. Und dieses Wort heißt: Ich liebe dich, du Welt und du Mensch!“
Weihnachten heißt Weihnachten heißt:ER ist gekommen.ER hat die Nacht hell gemacht.ER hat die Nacht unserer Finsternis,unserer Unbegreiflichkeiten,die grausame Nacht unserer … Mehr
Karl Rahner, Gnade in den Abgründen (1962): „Wenn man ein Christ ist, hat man erst recht die Pflicht, sich über diesen Weihnachtszauber nichts vorzumachen. Denn ein Christ darf nicht ein Mensch sein, der mit frommen Sprüchen die erbärmliche Wirklichkeit des Menschenlebens zudeckt. Bei Gott nicht. Denn er hängt ja als Zeichen seines Glaubens ein Kreuz, einen Galgen, an dem ein Mensch angenagelt stirbt, an die Wände, die sein Dasein beengen. Und also kann für ihn Weihnachten auch nur den Anfang des Lebens bedeuten, das in dieser Welt an diesem Kreuz endet.“
Gnade in den Abgründen Von Karl Rahner Es ist kein Vergnügen, einen Leitartikel zu Weihnachten zu schreiben. Mit dem Lesen … Mehr
Karl Rahner über das Kind: „Das Christentum sieht auch schon das Kind unausweichlich als den Anfang gerade jenes Menschen, zu dessen Existentialien Schuld, Tod, Leid und alle Mächte der Bitterkeit des Daseins gehören. Weil aber all dies umfangen bleibt durch Gott, seine größere Gnade und sein größeres Erbarmen, darum ist dieser Realismus, mit dem das Christentum auch dem Anfang des Menschen im Kind und seinem Ursprung begegnet, kein verhohlener Zynismus.“
Das Kind Von Karl Rahner Das Kind ist ein Mensch am Anfang. Das Christentum weiß um das Geheimnis des Anfangs, … Mehr
Norbert Lohfink, Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet: „Gott läßt den Menschen alles vergessen, selbst seinen Tod und die Kürze seines Lebens. Er gibt auf alle Fragen des Menschen in der Freude die Antwort. So ist Freude Offenbarung. Freude ist vom Schöpfer aus die Eröffnung des Dialogs mit dem Geschöpf.“
Gegenwart und Ewigkeit. Die Zeit im Buch Kohelet Von Norbert Lohfink, Frankfurt Man trifft wohl nur selten Menschen, die schon … Mehr
Karl Rahner, Christologie heute (1982): „Wenn Jesus die siegreiche Selbstzusage Gottes in der Geschichte sein soll, dann ist die geschichtliche Gegebenheit und Erscheinung dieses Sieges nur denkbar, wenn dieser Sieg als unwiderrufliche Annahme dieses göttlichen Selbstangebotes in Jesus erscheint. Diese geschichtlich erscheinende definitive und unwiderrufliche Annahme der göttlichen Selbstzusage kann aber nur als durch das geschehend gedacht werden, was wir christlich Jesu Tod und Auferstehung nennen.“
Christologie heute Von Karl Rahner Die Herausgeber dieses Heftes, J. B, Metz und E. Schillebeeckx, haben mich bedrängt, ich solle … Mehr
Karl Rahner über das irdische Menschsein: „Leben und Tod, zu keinem von beiden, und die trübe Mischung, die sie uns reicht, von Leben und Tod, Jauchzen und Klage, schöpferischer Tat und immer gleichem Frondienst, nennen wir unseren Alltag. So sind wir hier auf der Erde, der Heimat für ewig; und doch: es reicht nicht.“
Über das irdische Menschsein Von Karl Rahner Kinder dieser Erde sind wir. Geburt und Tod, Leib und Erde, Brot und … Mehr