Karl Barth, «Du sollst Dir kein Bildnis — noch irgendein Gleichnis machen». Eine Erklärung zur Diskussion über die Münsterscheiben (1952): „Das Christusbild auf der Scheibe aber hat die fatale Eigenschaft, unver­änderlich sich selbst gleich zu bleiben, sich der Ge­meinde dauernd aufzudrängen und in dieser seiner Beharrlichkeit ein Hindernis der fortwährend notwendigen Neugeburt der Verkündigung und des Glaubens zu sein. Aus dem Gottesbild entsteht not­wendig die Abgötterei. Die Kirche zerstört sich selbst, wenn sie ihr Vorschub leistet. Was für Apollo am Casino recht ist, ist darum für Christus im Mün­ster noch lange nicht billig!“

«Du sollst Dir kein Bildnis — noch irgendein Gleichnis machen». Eine Erklärung zur Diskussion über die Münsterscheiben. Von Karl Barth … Mehr

Wilhelm Vischer, Du sollst dir kein Bildnis machen (1956): „Der Gott, der Israel verbietet, ihn in einem Bilde darzustellen, ist Derselbe, der den Himmel und die Erde geschaffen hat. Seine Schöpfung ist das vollkommene Kunstwerk der Architektur und Technik, der Formen und Farben, Harmonien und Melodien, Tänze, Dufts und Geschmacks. Wenn er an ihr arbeitet – und bis jetzt arbeitet er an ihr (Joh. 5, 17) –, dann ist der Genius der Kunst, «die Weisheit»“

Du sollst dir kein Bildnis machen Von Wilhelm Vischer «Moses, um des Volkes sich für die Zukunft zu versichern, stiftete … Mehr

Martin Luther über das Bilderverbot in seiner Auslegung zu 2.Mose 20,4 (1525): „Wollten wir aber den Schwärmern folgen, so müsste man kein Geld münzen, in kein Wasser sehen, in keinen Spiegel sehen, und alles, was nur ein Bild hat, hinweg legen; ja, man müsste den Leuten die Augen ausstechen, wenn man gar kein Bild sollte haben, denn man sieht Bilder auf dem Gelde, im Wasser, im Spiegel. Sind nun das nicht feine Prediger? Darum siehst du klar, dass Gott nicht allerlei Bilder meint.“

Über das Bilderverbot. Auslegung zu 2.Mose 20,4 Von Martin Luther Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst … Mehr