Gerhard von Rad, Bruder und Nächster im Alten Testament: „Nicht weil der Mensch so wertvoll ist und weil er unveräußerliche Rechte hat, sondern weil Gott es nicht will, darf der Arme nicht ausgebeutet werden, darf bei der Rechtsprechung die Waise nicht benachteiligt wer­den — all unser humanitärer Sozialismus ist doch nur eine Äußerung der Selbstbehauptung des Menschen.“

In seinem Aufsatz „Bruder und Nächster im Alten Testament“ skizziert Gerhard von Rad eine biblische Sozialordnung für Israel, über das … Mehr

Hans Walter Wolff über das Gotteslob in seiner Anthropologie des Alten Testaments: „In dieser Rühmung findet die Bestimmung des Menschen zum Leben in der Welt, zum Lieben des Mitmenschen und zum Beherrschen der außermenschlichen Schöpfung ihre wahrhaft menschliche Erfüllung. Sonst wird der Mensch als sein eigener Abgott zum Tyrannen, oder er verliert im Verstummen zur Sprachlosigkeit seine Freiheit.“

Von Hans Walter Wolff stammt der folgende Text aus seiner Anthropologie des Alten Testaments, der auf das österliche Halleluja einstimmt: … Mehr