Gebet am Abend Von Karl Barth Lieber Vater im Himmel!Wir danken dir, daß du uns erlaubt und geboten hast,uns in…
Jochen Klepper, Trostlied am Morgen (1941): „Wenn ihr stille bliebet, / wo dem Herzen graut; / wo euch Angst betrübet, / daß kein Heil ihr schaut: / so wäret ihr in Sorgen, / wie sie keiner sah, / stark und fest geborgen / und der Hilfe nah.“
TROSTLIED AM MORGEN „Wenn ihr stille bliebet, so würde euch geholfen;durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.“Jesaja 30,15 Wenn…
Dolf Sternberger, Vorbemerkung zum Wörterbuch des Unmenschen (1945): „Soviel und welche Sprache einer spricht, soviel und solche Sache, Welt oder Natur ist ihm erschlossen. Und jedes Wort, das er redet, wandelt die Welt, worin er sich bewegt, wandelt ihn selbst und seinen Ort in dieser Welt. Der Verderb der Sprache ist der Verderb des Menschen. Seien wir auf der Hut! Worte und Sätze können ebensowohl Gärten wie Kerker sein, in die wir, redend, uns selbst einsperren., und die Bestimmung, Sprache sei allein die Gabe des Menschen oder eine menschliche Gabe, bietet keine Sicherheit.“
Vorbemerkung zum Wörterbuch des Unmenschen (1945) Von Dolf Sternberger Sprache ist die Gabe allein des Menschen, das verwirrende und befreiende,…
Eberhard Jüngel, Ein Geheimnis, das immer intensiver wird. Vorerwägungen, angeregt von Martin Luther: „Je mehr wir Gott als Geheimnis der Welt bedenken, desto geheimnisvoller wird er. Und je geheimnisvoller er wird, desto notwendiger ist es, Gott neu zu denken.“
Ein Geheimnis, das immer intensiver wird. Vorerwägungen, angeregt von Martin Luther Von Eberhard Jüngel Er hat gedacht. Und wie! Martin…
Jürgen Roloff, Die Christen und der Staat nach Offenbarung 13: „Die Apokalypse dagegen entwirft ein Bild faktischer staatlicher Wirklichkeit in ihrer schlimmsten denkbaren Form: Es ist ein Staat, der zum Werkzeug des organisierten Widerstandes der gottfeindlichen Menschheit gegen den Schöpfer geworden ist. Für den Christen gibt es ihm gegenüber nur eines: entschlossenen Widerstand.“
Die Christen und der Staat nach Offenbarung 13 Von Jürgen Roloff Man kann den innerhalb des Neuen Testaments einzigartigen Aussagen…
Wolf Krötke, Gebot und Gewissen im evangelischen Verständnis: „Luther hat das Gewissen darum eine »Urteilskraft« genannt. Es urteilt über die Person als Täter, besser: es verurteilt sie. Denn es tritt als aktuelle, bedrohliche Beunruhigung nur auf, wenn das Tun problematisch ist und den Menschen mit sich selbst zu entzweien droht. Es ist also wesentlich das sogenannte schlechte Gewissen der sündigen Menschen, die mit Gott und mit sich selbst in Widerspruch geraten.“
Gebot und Gewissen im evangelischen Verständnis Von Wolf Krötke »Mein Gewissen bleibt gefangen in Gottes Wort … Widerrufen kann und…
Tagesgebet zum 4. Sonntag vor der Passionszeit, 9. Februar 2025
Herr Jesus Christus,Dein Wort zähmt Sturm und Wellen.Deine Hand reicht in die Tiefe des Todes.Wende Dich uns zu,durchdringe unsere Furcht…
Emanuel Hirsch, Die Stillung des Sturms. Predigtmeditation zu Markus 4,35-41: „Man sitzt auf einmal mit den Jüngern im Boot. Und man sitzt darin nicht als einer, der im voraus weiß, dass alle Angst und Bangigkeit wirklich töricht ist, weil der zum Kreuzestod Ersehene noch durch viel größere Fährnisse hindurchkommen wird. Nein, man ist ganz in die Gegenwart jener Sturmesfahrt versunken. Das unenthüllte Geheimnis, welches um die Jünger weht, haucht einen selber an. Und so allein kann denn echter Glaube an Jesus als den vom Vater gesandten Sohn sich gebären.“
Die Stillung des Sturms. Predigtmeditation zu Markus 4,35-41 Von Emanuel Hirsch Die Geschichte gehört, wenn man einige geringe Übermalungen fortnimmt,…
Emanuel Hirschs ‚tiefsinnige‘ völkische Theologie in seinem Leitfaden zur christlichen Lehre von 1938: „Alles bewußte Schaffen und Gestalten zur Verwirklichung von Volksehre und Volkssendung aber steht unter dem Gesetz, dass der Leistungssinn des Handelns im zur Staatlichkeit sich bestimmenden Volke, d. h. die wirksame Behauptung und Entfaltung der in Art und Schicksal angelegten geschichtlichen Möglichkeiten, und der Erbsinn seines Handelns, d. h. die Behütung und Bewahrung der im Geheimnis von Geburt und Tod sich fort und fort erneuernden volklichen Lebendigkeit, nicht notwendig in eins fallen, sondern sich auch gegenseitig begrenzen.“
Das Volk (Leitfaden zur christlichen Lehre, 1938) Von Emanuel Hirsch Erschreckend ist, wie einer der klügsten protestantischen Theologen des 20.…