Jüngst hat Sabine Rückert in der Sonderausgabe der ZEIT „Die 100 besten Bücher“ die Lutherbibel besprochen und sie abschließend mit … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Martin Buber, Im Anfang (1924): „Es kommt nicht darauf an, ein ‚Ideal‘ zu verkünden und seine Erfüllung zu fordern, zu verfechten und abzuwarten, sondern darauf, an jedem Morgen mit der Verwirklichung des Rechten neu zu beginnen, ohne zu wissen, wie weit man heute kommt, wissend, dass es am nächsten Tag erneuten Anfang gilt — und dass in diesem All-Tag verborgen unser Vollenden und unsere Vollendung ruht.“
Im Anfang (1924) Von Martin Buber Die ersten Worte der Schrift „Im Anfang schuf Gott“ haben unsere Weisen so gedeutet: … Mehr
Erik Peterson, Christus als Imperator (1936): „So wird denn die in den Märtyrern streitende Kirche Christus als den Imperator sehen, um in der Überwindung einer Welt, die in den Juden ohne König ist und in den Heiden nur den Cäsar hat, den König der kommenden Welt zu erwarten.“
Christus als Imperator Von Erik Peterson Die altchristliche Literatur kennt neben der Bezeichnung mit rex noch die Benennung Christi als … Mehr
Walter Brueggemann über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung: „Die Verzweiflung unter den Wohlhabenden ist vielleicht noch tiefgreifender, weil viele der Wohlhabenden ebenfalls glauben, dass das System ihren tiefsten Bedürfnissen und tiefsten Sehnsüchten nicht gerecht wird. In einem solchen Kontext ist es die gemeinsame Aufgabe von Juden und Christen, sich der Gewalt der Verzweiflung zu entziehen, um einen Gott zur Sprache zu bringen, der eine radikale Zukunft heraufbeschwört, wenn auch durch Vertreter, aber nur als Gottes eigenes Geschenk.
Über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung Von Walter Brueggemann Daniel 12,1-3 ist einer von zwei Texten im Alten … Mehr
Robert W. Jenson, Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31: „Die Verstrickung – ja die emotionale Verstrickung – des HERRN in die Geschichte seines Volkes könnte kaum drastischer dargestellt werden als hier. Wir finden den HERRN auf beiden Seiten der Mauern Jerusalems: Er greift die Stadt wegen ihrer Übel an und sucht jemanden, der seinen eigenen Angriff abwehrt.“
Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31 (Nach dem Tag) Von Robert W. Jenson Ezechiel 22 versammelt drei Verkündigungen der Zerstörung Jerusalems. … Mehr
Friedrich Mildenbergers Predigt über Psalm 82 zum Volkstrauertag 1982: „Von einer ganzen Versammlung von Göttern, einem ganzen Bundestag voller Götter ist im 82. Psalm die Rede. Aber es wäre billig, wenn ich nun auf die anderen Götter zeigte, die Götter der anderen, und den überginge, an dem mein Herz hängt. Es gibt diese anderen Götter wohl, die anderen Vaterländer beispielsweise. Ich denke an das, was wir da während des Falklandkrieges und nach diesem Krieg bei den Briten beobachtet haben. Es gibt Ideologien, den Sozialismus z.B., den real existierenden, der Millionen Menschen knechtet und noch viel mehr bedroht.“
Predigt über Psalm 82 Von Friedrich Mildenberger Gott steht in der Gottesgemeindeund ist Richter unter den Göttern.»Wie lange wollt ihr … Mehr
Julius Schniewind über das Weltgericht nach Matthäus 25,31-46 (NTD, 1936): „Das Weltgericht geht allenthalben nach den Werken. Dabei wird ausdrücklich überall gesagt, daß alle Christen in dies Gericht eingeschlossen werden. Weder kann der Christ sich über den Juden, noch der Jude sich über den Heiden erheben, noch ein Frommer über die Unfrommen, noch ein Apostel über die einfachen Christen.“
Das Weltgericht Matthäus 25,31-46 Von Julius Schniewind 31 Wenn aber „der Menschensohn kommen wird“ in feiner Herrlichkeit und „alle Engel … Mehr
Otto Merk, Predigt über 1. Thessalonicher 5,1-11: „Christen sind Kinder des Tages, nicht in Umrissen verschwommene und verhuschende Gestalten im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung. Tag und Nacht sind klar geschieden wie von Anbeginn der Schöpfung, und das Licht des Tages wirft scharf umrissene Schatten.“
Predigt über 1. Thessalonicher 5,1-11 Von Otto Merk Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und … Mehr
Rudolf Bohrens Predigt über Römer 7,19-25 – Änderung der Frömmigkeit (1975): „So hoffe ich, dass der Geist des Jesus von Nazareth unsere Frömmigkeit umdreht, dass er uns die Augen öffnet über den Zusammenhang, in dem wir mit dem allen stehen, und dass das, was in Heidelberg geschah und geschieht, zu unserer Sache wird. Keiner steht vor Gott allein. Jeder einzelne steht vor Gott nicht ohne die Stadt, in der er lebt: „Wir müssen Buße tun“.“
In der Nacht des 26. Juni 1975 erlebte Heidelberg eine der gewalttätigsten Demonstrationen in seiner Geschichte. Studenten und langjährige Altstadtbewohner … Mehr