Fluch in der Bibel Von Klaus Koch »Fluch« meint in der Bibel nicht wie in der modernen Alltagssprache den Gebrauch … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Kocku von Stuckrad über Dämonen: „Die Aufwertung der Dämonen als göttliche Gegenspieler zieht sich als roter Faden durch die gesamte Geschichte der europäischen Christentümer. Auf kollektiver Ebene behindern Dämonen die endzeitliche Erneuerung der Welt, auf individueller Ebene sabotieren sie (durch ‚Einflüsterungen‘ oder ‚Verführung‘) das gottgewollte gute Leben des Einzelnen. Die Kontrolle der Dämonen wird vor diesem Hintergrund zu einem wichtigen Element christlichen Lebenswelten.“
Dämonen Von Kocku von Stuckrad Der Begriff „Dämon“ hat eine lange und wechselvolle Geschichte, die bis in die griech. Antike … Mehr
Alfons Deissler, Der Mensch — ein „Wort-Wesen“ (Wie wir als Christen die Psalmen beten): „Der Mensch ist mehr als ein ‚Vernunft-Wesen‘, er ist ein ‚Wort-Wesen‘. Denken ist ‚Sprechen im Herzen, bzw. zu seinem Herzen‘, Meditieren ist ‚murmeln‘ bzw. ‚in sich hineinsprechen‘. Im inneren und äußeren Wort wird der Mensch erst voll Mensch. Im Reden erschließt er sich sowohl dem ‚Du‘ und ‚Wir‘ der Mitmenschen wie dem dieses ‚Du‘ ermöglichenden und alle ‚Du-heit‘ umfassenden ‚DU‘ Gottes. Dabei liegt eine Wechselbeziehung von Person und Wort vor: die Person ‚macht‘ nicht nur das Wort, das Wort wirkt auch entfaltend auf die Person zurück.
Der Mensch — ein „Wort-Wesen“ Von Alfons Deissler Der Mensch ist mehr als ein „Vernunft-Wesen“, er ist ein „Wort-Wesen“. Denken … Mehr
Walter Jens, Der fromme Judas (1975): „Und wie könnte das auch anders sein? Sie waren ja verbündet, die beiden; waren aneinandergekettet; waren wie zwei Brüder, von denen der eine den anderen braucht. Judas war nichts ohne Jesus – so, wie der Schatten nichts ohne den Leib ist. Aber Jesus war auch nichts ohne Judas: Wenn der eine nicht zu den Großen Priestern und nach Gethsemane ging, sondern das Geheimnis für sich behielt, war es um den anderen geschehen. Ich wiederhole also: Sie gehörten zusammen – Jesus und Judas, Judas in Jesu Hand. Beide hatten ihren Weg zu gehen – vereint noch im Tod: hoch über der Erde am Holz.“
Der fromme Judas Von Walter Jens Ich stelle den Antrag, Judas aus Kerioth selig zu sprechen, der ein Sohn des … Mehr
Werner H. Schmidt und Gerhard Delling, Verheißen/Verheißung in der Bibel: „An dieser langen Reihe von Zeugen will der Verfasser des Hebräerbriefs deutlich machen, dass es gilt, sich unbedingt an Gottes Zusage zu halten und sich nach dem unvergänglichen Erbe auszustrecken, auf die neue Welt Gottes wartend im Gehorsam gegen seinen Willen auszuharren. Kann man doch fest auf Gottes Zuverlässigkeit, auf sein unverbrüchliches Wort trauen; die neue Heilsordnung gründet ja auf machtvollen Zusagen.“
Verheißen/Verheißung in der Bibel Von Werner H. Schmidt und Gerhard Delling Ein bestimmtes Wort ‚verheißen‘ bzw. ‚Verheißung‘ kennt das AT … Mehr
Søren Kierkegaard über Hiob: „Nur der Leichtsinnige könnte wünschen, dass Hiob nicht mit wäre, dass sein ehrwürdiger Name ihn nicht daran erinnern sollte, was er zu vergessen sucht: dass es Schrecken gibt im Leben und Angst; nur der Selbstsüchtige könnte wünschen, dass Hiob nicht da wäre, damit die Vorstellung von seinen Leiden mit ihrem strengen Ernst seine gebrechliche Freude nicht stören sollte, ihn aufschrecken aus seiner in Verhärtung und Verlorenheit berauschten Sicherheit.“
Über Hiob Von Søren Kierkegaard Wenn das eine Geschlecht ausgedient, sein Werk vollbracht, seinen Streit ausgekämpft hat, so hat Hiob … Mehr
Martin Luthers Auslegung zu Psalm 22,7 »Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks«: „Gleich wie Christus in der Welt gehalten und behandelt ist, so gehets dem schriftlichen Gotteswort auch. Es ist ein Wurm und kein Buch, mit anderen Büchern verglichen. Denn solche Ehre mit Studieren, Lesen, Betrachten, Behalten und Brauchen geschieht ihm nicht, wie anderer Menschen Schriften. Gehts ihm gut, so liegts unter der Bank usw. Die andern zerreißens, kreuzigens, geißelns und tun ihm alle Marter an, bis sie es auf ihre Ketzerei, Sinn, Mutwillen deuten und dehnen, zuletzt ganz verderben, töten und begraben, so dass es aus der Welt gestoßen und vergessen wird.“
Auslegung zu Psalm 22,7: »Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks.« … Mehr
Eduard Schweizer über die Versuchung Jesu nach Matthäus 4,1-11: „Ob wir Gott für unsere eigenen durch Taktik und Gewalt zu erreichenden Ziele in Anspruch nehmen oder uns von ihm für jene wahre Menschlichkeit gewinnen lassen, die in Jesu Leben und Sterben Gestalt angenommen hat und sich uns schenken möchte, ist die eigentliche Frage dieser Erzählung.“
Die Versuchung Jesu in Matthäus 4,1-11 Von Eduard Schweizer Die Erzählung von der Versuchung Jesu, die Lukas in ähnlicher Form … Mehr
Fridolin Stier über das „Sein zu Gott“: „Die Psalmen vertreten eine eigene Weise des Seins zu Gott – die den Menschen nicht erst des zwanzigsten Jahrhunderts verschlossen ist, Gott lebt in den Psalmen …“
Versteht es sich nicht von selbst, daß Menschen, die an Gott glauben, mit ihm leben und er mit ihnen? Nein, … Mehr