Karl Barths Neujahrsansprache 1962: „Fest sind die Herzen von Menschen, die darauf vertrauen, daß auch alles das, was vermöge unserer menschlichen Torheit heute geschieht und noch geschehen mag, in der festen Hand des gnädigen Gottes seine Grenze und sein Ziel hat. Die festen Herzen solcher Men­schen werden auch im Jahr 1962, was es uns auch bringe — sie wer­den in Ewigkeit standhalten.“

Ein Wort zum Neuen Jahr Professor Dr. Karl Barth hielt in der Silvesternacht nach Verklingen des Neu­jahrsgeläutes über Radio Beromünster … Mehr

Friedrich Mildenbergers Auslegung zu Prediger 3,1-9, „Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde“: „Nur dort kann etwas gelingen, wo dazu die rechte Zeit ist. Und diese rechte Zeit, diese gute Gelegenheit, die haben wir nicht in der Hand. Die machen nicht wir. Die kommt von Gott – oder sie kommt gar nicht.“

Alles hat seine Zeit – aber wer weiß seine Stunde. Eine Auslegung zu Prediger 3,1-9 Von Friedrich Mildenberger Ein jegliches … Mehr

Rolf Wischnath, Silvesterpredigt über Matthäus 28,20: „Ein Jahr geht zu Ende, – ein für viele Menschen (besonderes – besonders ein unvorstellbar bitteres für die Menschen in der Ukraine). Ein neues beginnt. Wird es besser als das 2022. Unter dem Versprechen „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ erschlagen uns die bitteren Tage nicht. Darum dürfen wir uns bei allen Sorgen dennoch freuen auf das neue Jahr. Es wird ein Jahr der treuen Gegenwart Gottes sein.“

Silvesterpredigt über Matthäus 28, 20 Von Rolf Wischnath Auch heute Abend möchte ich mit Ihnen nur einen Vers aus dem … Mehr

Friedemann Jungs Weihnachtspredigt zur Franziskus-Krippe: „Da liegt es, das Kind, auf Heu und auf Stroh. Wie weggeworfen, hineingeworfen in unsere Angst und Not. Und da liegt Gott, in diesem Kind, da kriegt seine Liebe Hand und Fuß. Da, in so einer Krippe, kam Gottes Herrlichkeit. Jesus, der für uns lebt, der uns Gott nahe bringt, der Gottes Liebe ist, da, in der Krippe.“

Eine Weihnachtspredigt zur Franziskus-Krippe Von Friedemann Jung Liebe Gemeinde, eine Krippe, eine Futterkrippe für Tiere, in die man Heu und … Mehr

Ralf Frisch, Das Band zur Anderswelt: „»Und Friede auf Erden. Und den Menschen ein Wohlgefallen.« Diese Worte der Heiligen Schrift sind für mich Heiliger Abend ge­nug. Mehr brauche ich nicht. Mehr brauche ich nicht, um sie zu spüren, die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen der Welt und der Anderswelt, zwi­schen Gott und Mensch. Mehr braucht es nicht, um die Hoff­nung nicht zu verlieren, dass er ja vielleicht doch da ist. Der Hei­land. Christ, der Retter.“

Das Band zur Anderswelt »Friede auf Erden«: Der Segen der Weihnachtsengel schafft die Verbindung von Himmel und Erde Von Ralf … Mehr

Paul Tillich, Weihnachtspredigt zu Lukas 2,12 (1917): „Ja, so ist unser Gott! In einem Kinde schenkt er uns seine Gegenwart, das ist unser Weihnachtsglaube. In einem Kinde schenkt er uns sein Herz, das ist unsere Weihnachtsliebe. In einem Kinde schenkt er uns seine Seligkeit das ist unsere Weihnachtshoffnung. Siehe, das ist unser Gott!“

Nachdem Paul Tillich wohl in der ersten Jahreshälfte 1917 noch eine nationalreligiöse Kriegspredigt „Ihr seid das Licht der Welt“ gehalten, … Mehr

Alexander Schmemann, Das christliche Verständnis des Todes (1980): „Deshalb singen wir an Pascha nicht nur „Christus ist auferstanden“, sondern auch „Er hat den Tod zertreten…“. Er allein ist von den Toten auferstanden, aber er hat unseren Tod vernichtet, hat seine Herrschaft, seine Verzweiflung, seine Endgültigkeit vernichtet. Christus verheißt uns nicht das Nirwana oder eine Art nebliges Leben jenseits des Grabes, sondern die Auferstehung des Lebens, einen neuen Himmel und eine neue Erde, die Freude der allgemeinen Auferstehung.“

Das christliche Verständnis des Todes Von Protopresbyter Alexander Schmemann „Er hat gelitten und wurde begraben. Und er ist auferstanden…“ Nach … Mehr

Walter Brueggemann über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung: „Die Ver­zweiflung unter den Wohlhabenden ist vielleicht noch tiefgreifender, weil viele der Wohlha­benden ebenfalls glauben, dass das System ihren tiefsten Bedürfnissen und tiefsten Sehnsüch­ten nicht gerecht wird. In einem solchen Kontext ist es die gemeinsame Aufgabe von Juden und Christen, sich der Gewalt der Verzweiflung zu entziehen, um einen Gott zur Sprache zu bringen, der eine radikale Zukunft heraufbeschwört, wenn auch durch Vertreter, aber nur als Gottes eigenes Geschenk.

Über Daniel 12,1-3 und die Praxis der Hoffnung Von Walter Brueggemann Daniel 12,1-3 ist einer von zwei Texten im Alten … Mehr

Robert W. Jenson, Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31: „Die Verstrickung – ja die emotionale Verstrickung – des HERRN in die Geschichte seines Volkes könnte kaum drastischer dargestellt werden als hier. Wir finden den HERRN auf beiden Seiten der Mauern Jerusalems: Er greift die Stadt wegen ihrer Übel an und sucht jemanden, der seinen eigenen Angriff abwehrt.“

Theologischer Kommentar zu Ezechiel 22,23-31 (Nach dem Tag) Von Robert W. Jenson Ezechiel 22 versammelt drei Verkündigungen der Zerstörung Jerusalems. … Mehr