„The Famous German Pastor Who Defied Adolf Hitler“.Martin Niemöller in der angloamerikanischen Wahrnehmung und der erfundene Mithäftling Leo Stein Das … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Fritz Bauers Schlussplädoyer im „Remer-Prozess“ von 1952: „Ein Unrechtsstaat, der täglich zehntausende Morde begeht, berechtigt jedermann zur Notwehr gemäß § 53 StGB. Jedermann war berechtigt, den bedrohten Juden oder den bedrohten Intelligenzschichten des Auslandes Nothilfe zu gewähren. Insoweit sind alle Widerstandshandlungen durch den § 53 StGB gedeckt.“
Für die moralisch-rechtliche Beurteilung des Widerstandes vom 20. Juli 1944 in der Bundesrepublik hat Fritz Bauer im Remer-Prozess im März … Mehr
»daß wir an ihm bleiben – dem treuen Heiland«! Martin Niemöllers Gedenkrede über Paul Schneider von 1964
Vor 80 Jahren, am 18. Juli 1939, wurde Pfarrer Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald ermordert. 25 Jahre später hielt Martin … Mehr
Martin Niemöllers Gedanken zu dem Thema: Evangelisch oder Katholisch? von 1939: „Ich bin überzeugt, daß der katholische Christ mehr von der Bibel kennt als der evangelische; ich bin überzeugt, daß sie ihm für sein Leben mehr bedeutet; und ich bin endlich überzeugt, daß er mehr und ernster betet. — Von daher muß ich fragen, ob wir auf dem rechten Weg sind.“
Als Martin Niemöller 1938 im Konzentrationslager Sachenshausen in Isolationshaft genommen wurde und vom Evangelischen Oberkirchenrat (EOK) seine Entfernung von der … Mehr
Martin Niemöllers Predigt über Jeremia 14,7-11 zum Stuttgarter Schuldbekenntnis 1945: „Unsere Schuld als Christen, liebe Gemeinde, ist viel größer als die Schuld der Nazis, des deutschen Volkes und der Militaristen. Wir Christen haben ja um den rechten Weg gewusst. Die andern haben sich ihre eigenen Wege ausgedacht. Wir wussten, es gibt einen, den zeigt Gott in seinen heiligen Geboten, in dem Leben und Sterben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi. Das ist der rechte Weg, den haben wir zu bezeugen, den haben wir zu leben und haben es unserem Volk vorzuhalten. O, unsere große Schuld!“
Am 18. Oktober 1945 war in Stuttgart die erste ordentliche Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angesetzt, … Mehr
Friedrich Justus Perels im Brief an seine Frau kurz vor dem Tod: „Über all unsere Not, Anfechtung und Sünde dürfen wir uns in den Tod und der Auferstehung des Herrn getrösten. Das höre ich immer wieder, und das gilt auch für Euch.“
Friedrich Justus Perels, Justitiar des Bruderrates der Bekennenden Kirche der Altpreußischen Union, wurde nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli … Mehr
Hans-Bernd von Haeften im Abschiedsbrief an seine Frau Barbara vom 15. August 1944: „Schon auf Erden gehörst Du zum Leibe Christi, dessen Gliedschaft aufs innigste erfahren wird im Sakrament des Altars, in der Gegenwart des Herrn, der alle die Seinigen auf wunderbare Weise zusammenschließt.“
Als Legationsrat Hans-Bernd von Haeften, Mitglied des Kreisauer Kreises, am 15. August 1944 in der Verhandlung vor dem Volksgerichtshof steht, … Mehr
Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort (1909-1944) in seinem Abschiedsbrief an seine Frau vor seiner Hinrichtung am 4. September 1944: „Der christliche Glaube und der Glaube an ein ‚himmlisches Reich‘ sind das Einzige, was einem in der Not hilft … Ich habe Dir ja schon gesagt: Ich habe keine Furcht, ich bin innerlich mit mir fertig, ich werde stolz und aufrecht allem entgegensehen, Gott bitten, dass Er mir Seine Kraft nicht entzieht, und mein letzter Gedanke wirst Du und meine Kinder sein.“
Heinrich Graf von Lehndorff-Steinort war einer der Beteiligten an der Verschwörung des 20. Juli 1944 gegen Adolf Hitler. Vor der … Mehr
Günter Brakelmann über den Widerstandskämpfer Henning von Tresckow (1901-1944): „Von ihrer Herkunft und von der eigenen Überzeugung her stehen Tresckow und seine Offiziere gegen die NS-Weltanschauung und der mit ihr legitimierten Politik in der Logik rassenbiologischer und sozialdarwinistischer Theorien. Was bei den genannten jungen Offizieren eindeutig nachzuweisen ist, ist, dass sich ihr Widerstandswillen durch das Wissen über die Judenmorde radikalisiert hat. Und das geschieht in der Phase der großen militärischen Anfangserfolge im Osten. Es sind Christen in Uniform, die den Vernichtungsantisemitismus für unvereinbar mit ihrem eigenen Gewissen und mit der Tradition eines europäischen Kulturvolkes halten.“
Wie kaum ein anderer Theologe ist Günter Brakelmann mit dem christlichen Widerstand im Nationalsozialismus vertraut. Über Henning von Tresckow, neben … Mehr