In seinem Brief an Georg Merz vom 29. April 1933 hat Karl Barth wesentliche Argumente seiner Streitschrift „Theologische Existenz heute!“ … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Karl Barth, Das Geschenk der Freiheit (1953): „Ein freier Theologe kommt dabei ganz gemächlich und fröhlich von der Bibel her. Nicht weil es ihm durch irgend eine alte oder neue Orthodoxie eingebläut wäre, dass er von dorther zu kommen habe. Nicht weil er muß also, sondern weil es ihm geschenkt und so erlaubt ist, von dorther zu kommen. Nicht weil er nicht auch andere geistliche und weltliche, ernste und aufregende Bücher (und nicht zu vergessen: die Zeitung) läse und zu schätzen wüsste, aber weil er in der Bibel das Zeugnis vom freien Gott und vom freien Menschen hören und als Schüler der Bibel selber ein Zeuge der göttlichen und der menschlichen Freiheit werden darf.“
Neben dem Vortrag „Die Menschlichkeit Gottes“ von 1956 gilt der Vortrag „Das Geschenk der Freiheit“ von 1953 als Schlüsseltext für … Mehr
Karl Barth, Die Menschlichkeit Gottes (1956): „Gottes Menschlichkeit und ihre Erkenntnis ruft nach einer bestimmten Haltung und Ausrichtung des christlich-theologischen Denkens und Redens. Es kann sich mit seinem Gegenstand nie im leeren Raum, nie in bloßer Theorie beschäftigen. Theologie kann keine in sich ruhenden oder auch bewegten Wahrheiten feststellen, bedenken und zur Sprache bringen: weder eine abstrakte Wahrheit über Gott, noch eine solche über den Menschen, noch auch eine solche über den Verkehr zwischen Gott und Mensch. Sie kann nie monologisch konstatieren, reflektieren, referieren. Beiläufig gesagt: es gibt keine theologische Bildkunst. Gerade die Menschlichkeit Gottes läßt sich, weil sie ein Geschehen ist, nicht bildlich fixieren. Die Grundform der Theologie ist in Entsprechung zu ihrem Gegenstand das Gebet und die Predigt. Sie kann selber nur dialogisch sein.“
Karl Barths Vortrag Die Menschlichkeit Gottes, den er am 25. September 1956 auf der Tagung des Schweizerischen Reformierten Pfarrvereins in … Mehr
Karl Barths Andacht für den Samstag vor Misericordias Domini: „Dass es für die Verheißung der Herrlichkeit, die Gott den Seinen gibt, gar keinen anderen Grund gibt als die Augen Gottes, die nicht bloß wie unsere Augen sehen, was da ist, sondern schaffen, was nicht da ist.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Karl Barths Andacht für den Freitag nach Quasimodogeniti: „Man hat den Menschen nicht mit Unrecht mit einem Hund verglichen, dessen Gehorsam gegen seinen Herrn nur darin bestehen kann, dass er jeweils im Augenblick seinem Pfiff und Ruf gehorcht.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Karl Barths Andacht für den Donnerstag nach Quasimodogeniti: „Uns müßte schon Jesus Christus begegnen genau dort, wo das Nichts uns heute, morgen, übermorgen und immer schnelleren Laufes schließlich endgültig aufnehmen will.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Karl Barths Andacht für den Mittwoch nach Quasimodogeniti: „Der Unglaube unserer Zeit wartet wie der Unglaube aller Zeiten sicher nicht auf die Überzeugungskraft unserer christlichen Ideen und unseres chrisdichen Lebens. Er wartet aber auf die elementare Gewalt der Botschaft von der Vergebung.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Karl Barths Andacht für den Dienstag nach Quasimodogeniti: „Wer Gott sucht, muß schon wissen, dass Gott der Herr ist und dass dieser Herr wirklich ist. Er muss also in gewissem Sinn schon gefunden haben, was er sucht.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr
Karl Barths Andacht für den Montag nach Quasimodogeniti: „Und doch hätten sie auch da statt winselnder Menschen in den Krallen des Teufels etwas ganz anderes darstellen müssen. Wie Gott richtet, zeigt uns doch nur Golgatha, wo er selbst als Mensch das Gericht erlitten hat bis in die Tiefen der Hölle.“
Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Dienem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr