Zur Frage der militärischen Dienstpflicht und der Kriegsdienstverweigerung Von Karl Barth Die pazifistische Forderung der Abschaffung der allgemeinen Dienstpflicht (vgl. … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Karl Barths Brief an Professor Hromadka in Prag vom September 1938: „Mit der Freiheit Ihres Volkes steht und fällt heute nach menschlichem Ermessen die von Europa und vielleicht nicht nur von Europa. Ist denn die ganze Welt unter den Bann des bösen Blickes der Riesenschlange geraten?“
Brief an Professor Hromadka in Prag Bergli-Oberrieden (Kt. Zürich), 19. September 1938. Lieber Herr Kollege Hromadka! Ich danke Ihnen herzlich … Mehr
Karl Barth, Ein Brief nach Frankreich (1939): „Der am Kreuz gestorben ist, ist auch für Hitler gestorben und erst recht für alle die verwirrten Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig unter seinen Fahnen stehen. Aber eben weil die Kirche weiß um die Rechtfertigung, die wir Menschen uns selber mit keinem Mittel verschaffen können, kann sie im Großen und im Kleinen nicht gleichgültig, nicht „neutral“ sein, wo nach dem Recht gefragt, wo versucht wird, ein bißchen dürftiges menschliches Recht aufzurichten gegen das überströmende, das schreiende Unrecht.“
Ein Brief nach Frankreich, 1939 Von Karl Barth Basel, im Dezember 1939. Mein lieber Pfarrer Westphal! Sie schreiben mir, daß … Mehr
Karl Barth zum Problem des Krieges (Kirchliche Dogmatik III/4, 1951): „Wo ein Staat seiner normalen Aufgabe nicht recht nachgeht, da wird er sich früher oder später getrieben sehen, sich die abnormale Aufgabe des Krieges zu stellen und dann auch andere Staaten mit dieser abnormalen Aufgabe zu belasten. Wo die Staatsmacht den inneren Bedürfnissen des Landes nicht gewachsen ist, da wird sie für die dadurch erweckte Unruhe ein Ventil nach außen suchen und im Krieg zu finden meinen.“
Zum Problem des Krieges (KD III/4, § 55) Von Karl Barth Wir kommen in Abschluß unserer Erwägungen zum sechsten Gebot … Mehr
Karl Barths Predigt über Hebräer 4,9-10 vom 22. November 1914: „Meine Freunde, wenn wir Gott haben, der die Herrlichkeit und die Kraft ist, wenn wir die Quelle des Lebens kennen, dann lernen wir auch den Tod, das Sterben verstehen, dann wird auch der Tod zu einem Teil unseres Lebens, der nicht mehr fremd und beängstigend da draußen liegt, sondern den wir hineingenommen haben, der zu uns gehört.“
Predigt über Hebräer 4,9-10 Von Karl Barth Es ist noch eine Ruhe vorhanden dem Volke Gottes. Denn wer zu seiner … Mehr
Karl Barth, Evangelium und Gesetz (1935): „Das Gesetz ist nichts anderes als die notwendige Form des Evangeliums, dessen Inhalt die Gnade ist.“
Evangelium und Gesetz Von Karl Barth I. [3] Über „Gesetz und Evangelium“ würde ich nach der unter uns fast selbstverständlich … Mehr
Karl Barth über den kirchlichen Verlautbarungsaktionismus in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Der vielberufene und viel betätigte «Öffentlichkeitsanspruch» der Kirche ist an sich auch eine gute Sache. Es will aber wieder wohl überlegt sein, mit was man eigentlich an die Öffentlichkeit will? Doch nicht mit ungeprüft übernommenen alten christlichen Schlagworten und doch auch nicht mit neuen Forderungen und Programmen, die man vielleicht gar nicht darauf angesehen hat, ob sie nicht möglicherweise mehr säkular als christlich, oder mehr katholisch als evangelisch sein möchten!“
Über den kirchlichen Verlautbarungs- und Tagungsaktionismus Von Karl Barth Es gibt nämlich wenig Dinge, die der heutige, von der modernen … Mehr
Karl Barth, Extra nos — pro nobis — in nobis (1962): „Gerade eigenes Leben eines Menschen ist als christliches Leben nur möglich und wirklich in seiner Einheit mit seinem Ursprung in Jesus Christus. Wir reden von seinem Geheimnis, wenn wir sagen, daß es dort, in Ihm, seinen Ursprung hat, daß es von der dort, in Ihm geschehenen göttlichen Wendung herkommt.“
Extra nos — pro nobis — in nobis Von Karl Barth Ein Christ ist ein solcher Mensch, dem es nicht … Mehr
Karl Barth, Die christlichen Kirchen und die heutige Wirklichkeit (1946): „Man kann und muss aber auf die Erneuerung, auf die Reformation hinweisen, deren die christlichen Kirchen bedürftig, deren sie aber bestimmt auch fähig sind. Sie muß sicher auch von innen kommen: sie muss in den Kirchen selbst aus einer Sache weniger zur Sache vieler werden. Aber ich zweifle nachgerade, ob sie — menschlich geredet — gelingen und siegen kann, wenn ihre Notwendigkeit nicht auch von außen empfunden und eingesehen wird, wenn man den Kirchen nicht auch von außen, wie es im 16. Jahrhundert geschehen ist, durch einen energischen Zuruf und vielleicht auch Eingriff zu Hilfe kommt. Es gibt eine Verantwortlichkeit der Kirchen der Welt gegenüber. Es gibt aber auch eine Verantwortlichkeit der Welt über das, was die Kirchen sind und nicht sind, leisten und nicht leisten. Warum erlaubt man es den Kirchen, ihr Licht, das die Welt nötig hat, unter den Scheffel zu stellen? Die Welt wäre gut beraten, wenn sie ihnen das nicht mehr allzulange erlauben würde.“
Die christlichen Kirchen und die heutige Wirklichkeit (1946) Von Karl Barth Was heißt Wirklichkeit? Gewiß ganz einfach: all das, was … Mehr