C. S. Lewis, Über das Gebet. Brief an einen Freund: „Änderungen sind unvermeidlich. Aber ist dazu jetzt der rechte Augenblick? Zwei Merkmale für den rechten Augenblick fallen mir ein. Erstens eine Einmütigkeit, die es der Kirche – nicht einer im Augenblick siegreichen Partei — erlaubt, im neuen Werk mit vereinter Stimme zu sprechen. Zweitens: irgendwo in der Kirche die überzeugende Gegenwart jener unverwechselbaren literarischen Begabung, die es braucht, um ein gutes Gebet abfassen zu können. Es bedarf nicht einfach sehr guter Prosa, sondern einer ganz besonders guten Prosa-Art, wenn sie sich in wiederholtem und lautem Lesen bewähren soll.“

Über das Gebet. Brief an einen Freund Von C. S. Lewis Ich bin ganz von deinem Vorschlag eingenommen, unsern alten … Mehr

Abraham Joshua Heschel, Über das Gebet (On Prayer, 1969): „Der Beginn des Gebets ist der Lobpreis. Die Kraft der Anbetung ist der Gesang. Erst singen wir, dann verstehen wir. Erst loben wir, dann glauben wir. Lobpreis und Gesang öffnen die Augen für die Größe der Wirklichkeit, die über das Selbst hinausgeht. Gesang stellt die Seele wieder her; Lobpreis behebt geistige Mängel.“

Über das Gebet (On Prayer, 1969) Von Abraham Joshua Heschel Mein Thema ist nicht in erster Linie die Liturgie, der … Mehr

Über das Gebet, die göttliche Vorsehung und unser eigenes Bitten: „Das Buch der Psalmen lehrt uns, dass die Situation des Bittenden mit Gott selbst in Verbindung gebracht werden muss, entweder durch Verweis auf dessen früheren Taten oder durch Berufung auf dessen Charakter, insbesondere auf seine Gerechtigkeit, Treue und unerschütterliche Liebe. Psalmgebete wagen es, Gott daran zu erinnern, wer er in seiner Beziehung zu uns ist. Dass eine solche Beziehung zwischen Gott und den Bittstellern nicht zum Ausdruck kommt, ist ein Manko vieler heutiger Gebete.“

Über das Gebet, die göttliche Vorsehung und unser eigenes Bitten Von Jochen Teuffel „Ich sage euch aber, dass die Menschen … Mehr

Martin Luthers Vorrede zum Leipziger Gesangbuch des Valentin Babst (1545): „»Singet dem Herrn ein neues Lied. Singet dem Herrn, alle Welt.« Denn Gott hat unser Herz und Gemüt fröhlich gemacht durch seinen lieben Sohn, welchen er für uns hingegeben hat zur Erlö­sung von Sünden, Tod und Teufel. Wer dies mit Ernst glaubt, der kann’s nicht lassen: Er muss fröhlich und mit Lust davon singen und sagen, damit es andere auch hören und herzukommen.“

Vorrede zum Leipziger Gesangbuch des Valentin Babst (1545) Von Martin Luther Der 96. Psalm spricht: »Singet dem Herrn ein neues … Mehr

Claus Westermann, Instrumentale Musik, Gesang und Dichtung in Israel (RGG): „Wenn Berge und Hügel (Ps 65, 13 f.) und Bäume (96, 2) in das Orchester des Gotteslobes aufgenommen werden und in Ps 148 die ganze Schöpfung zum Lob gerufen wird, so ergibt sich von daher der tiefste Sinn der Instrumentalmusik im Zusammenhang des Gotteslobes: die Instrumente tragen den Gottespreis aus Menschenmund hinüber in die Weite des Geschaffenen. Die ursprünglich selbständige Bedeutung der Musikinstrumente kehrt hier abgewandelt und des magischen Charakters entkleidet wieder; die Instrumente sind im Gotteslob mehr als nur Begleitung.“

Im Hinblick auf die neue Predigtperikope 1.Samuel 16,14-23 zum Sonntag Kantate, verbunden mit einer Bitte: Lasst die Harfe aus dem … Mehr

Karl Barths Vorwort zu seinem Büchlein „Gebete“ (1963): „Meine Vorstellung dabei ist nicht einfach die, dass die Gebete von den Gemeinden bzw. von ihren Predigern so, wie sie dastehen, übernommen werden sollten, wohl aber die, sie möchten von Dem und Jenem als Anregung zu einer energischen Besinnung darüber gelesen werden: ob er das Beten in und mit der zum Gottesdienst versammelten Gemeinde nicht ganz anders als heute üblich zum Gegenstand seiner eigenen besonders sorgfältigen Aufmerksamkeit und Arbeit machen sollte?

Vorwort zu „Gebete“ (1963) Von Karl Barth Daß unter meinem Namen noch einmal ein Gebetbüchlein erscheinen werde, hätte ich mir … Mehr

John Zizioulas, Die eucharistische Vision der Welt (The Eucharistic Vision of the World): „Die eucharistische Sicht der Welt und der Gesellschaft erlaubt weder eine Autonomie der Ethik noch ihre Reduzierung auf absolute gesetzliche Regeln. Sie geht vielmehr davon aus, dass das moralische Leben aus der Verwandlung und Erneuerung des Menschen in Christus folgt, so dass jedes moralische Gebot nur als Folge dieser sakramentalen Verwandlung erscheint und verstanden wird.“

Die eucharistische Vision der Welt (The Eucharistic Vision of the World) Von John Zizioulas Einführung Die orthodoxe Tradition ist zutiefst … Mehr

Albrecht Goes über Paul Gerhardt: „Er hat seine Zeit und alle Zeit als Gotteszeit verstanden, den dunklen wie den hellen Tag; die Anfechtung in Leibesnot und in Gewissensnot: die Nacht der Angst und die Nacht des Todes, und eine Stunde, da sich ausweglose Armut vor ihm aufzutun schien, war ihm gerade recht, um seinen Anti-Melancholikus anzustimmen: „Warum sollt ich mich denn grämen?““

Paul Gerhardt Von Albrecht Goes Paulus Gerhardt: so hat er sich ein Leben lang unter­schrieben. und in einer Stunde besonderer … Mehr