In der jüngsten Ausgabe des Deutschen Pfarrerblattes ist von Eberhard Feucht folgende Rezension zu meinem Buch erschienen: Jochen Teuffel, Im … Mehr
Kategorie: Gottesdienste und Liturgie
„So steht geschrieben im Lukasevangelium …“- Wenn biblische Schriften im Gottesdienst nur noch als zitationspassende Texte angeführt werden
Wenn biblische Schriften im Gottesdienst nur noch als zitationspassende Texte angeführt werden Jetzt ist man so weit, dass exegetische Schriftbezeichnungen … Mehr
Im Angesicht der Katastrophe
Ende Juli ist im Gütersloher Verlagshaus das Buch „Im Angesicht der Katastrophe. Öffentliche Trauer- und Bittgottesdienste“ erschienen. Anlass dieses Buches … Mehr
„Widersagen Sie dem Satan?“ Vom gottesdienstlichen Siezen oder warum es in der Kirche ‚unhöflich‘ zuzugehen hat: „Da darf man dann doch der vermeintlich traditionsbewussten römisch-katholischen Kirche ins Gedächtnis rufen, dass das ‚Sie‘ als Personalpronomen dritte Person Plural eine indirekte Anrede ist, die der Kirche als Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern im Herrn wesensfremd ist. Wie es ja das Wort ‚Höflichkeit‘ aussagt, ist diese distanzhaltende Anrede dem adeligen Hof angemessen, nicht aber einer Gemeinde, für die das Wort des Apostels Paulus gilt: ‚Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.'“
Vom gottesdienstlichen Siezen Da kann man auf das liturgische Feingefühl in der evangelischen Kirche stolz sein. In der Taufagende der … Mehr
Martin Luther, Ob man vor dem Sterben fliehen möge (1527): „Hat Christus sein Blut für mich vergossen und sich um meinetwillen in den Tod gegeben, warum sollte ich mich nicht auch um seinetwillen in eine kleine Gefahr begeben und eine ohnmächtige Pest nicht anzusehen wagen? Kannst du schrecken, so kann mein Christus stärken; kannst du töten, so kann Christus Leben geben; hast du Gift im Maul, Christus hat noch viel mehr Arznei.“
Als damals im Frühjahr 2003 in Hongkong die SARS-Epidemie eine Millionenstadt in den Ausnahmezustand versetzt hat, ist mir eine Schrift … Mehr
Martin Luther in seiner Vorrede zum Psalter über die Sprachkraft der Psalmen: „Was ist aber das meiste im Psalter anderes als solch ernstliches Reden in allerlei solchen Sturmwinden?“
Über die Sprachkraft der Psalmen In seiner Vorrede zum Psalter in der Deutschen Bibel weiß Martin Luther über die Sprachkraft … Mehr
Elie Wiesel, Wer bist Du, mein Gott? (Auszug aus Die Nacht zu begraben, Elischa): „Gepriesen sei der Name des Ewigen! Warum, warum soll ich ihn preisen? Jede Faser meines Wesens sträubte sich dagegen. Nur weil er Tausende seiner Kinder in Gräben verbrennen ließ?“
Die Theodizeefrage ist akademisch. Wer sie stellt, ist mit seinem Leben auf der sicheren Seite. Wo das eigene Leben auf … Mehr
Lob der Apokalypse. Zum Jahrestag des 11. September 2001: „Der ‚apokalyptische Blick‘ (Johann Baptist Metz) vermag sich nicht mit einem monumentalen Totengedächtnis abzufinden, bei dem gewaltsam hintergangenes Leben versteinert bleiben muss.“
Lob der Apokalypse. Zum Jahrestag des 11. September 2001 In der Oktoberausgabe der Zeitschrift Zeitzeichen ist ein Text von mir … Mehr
Predigt zum Gedenkgottesdienst aus Anlass der Terroranschläge vom 11. September (2011): „‚Wohlan, es ist noch eine kleine Weile.‘ Im Buch der Offenbarung findet sich ein himmlisches Gotteslob, das die Prophetie des Jesaja aufnimmt: ‚Das Heil ist bei dem, der auf dem Thron sitzt, unserm Gott, und dem Lamm!‘ Der ‚apokalyptische Blick‘ (Johann Baptist Metz) des Seher Johannes lässt zu Tode gekommene Menschen noch einmal im Himmel gegenwärtig werden, ‚eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und mit Palmzweigen in ihren Händen.‘ Da, wo das Lamm gegenwärtig ist, wo sein Geheimnis des Sterbens und der Auferstehung wirklich ist, bleibt gewaltsam hintergangenes Leben nicht länger vernichtet.“
Ich weiß noch, dass ich am Nachmittag dieses Dienstags mich im Aufgang zu meiner Wohnung in Wasserburg am Inn befand, … Mehr