Die österreichische Ausgabe des Evangelischen Gesangbuches hat den anderen Ausgaben etwas voraus, nämlich die weitere Vertonung eines Jochen-Klepper-Liedes (EG-Ö 629). … Mehr
Kategorie: Gottesdienste und Liturgie
Aussegnung und Bestattung eines totgeborenen Kindes: „Unser Kind hat nicht das Licht der Welt mit seinen Augen erblickt. Wir erkennen deinen Weg nicht. So bitten wir dich: Sei mit deinem Geist bei uns in dem finsteren Tal, durch das wir nun gehen.“
In der Bestattungsagende der VELKD findet sich die Liturgie einer Aussegnung eines Verstorbenen. Sie passt nicht bei einem totgeborenen Kind. … Mehr
Im Angesicht der Katastrophe
In der jüngsten Ausgabe des Deutschen Pfarrerblattes ist von Eberhard Feucht folgende Rezension zu meinem Buch erschienen: Jochen Teuffel, Im … Mehr
„So steht geschrieben im Lukasevangelium …“- Wenn biblische Schriften im Gottesdienst nur noch als zitationspassende Texte angeführt werden
Wenn biblische Schriften im Gottesdienst nur noch als zitationspassende Texte angeführt werden Jetzt ist man so weit, dass exegetische Schriftbezeichnungen … Mehr
Im Angesicht der Katastrophe
Ende Juli ist im Gütersloher Verlagshaus das Buch „Im Angesicht der Katastrophe. Öffentliche Trauer- und Bittgottesdienste“ erschienen. Anlass dieses Buches … Mehr
„Widersagen Sie dem Satan?“ Vom gottesdienstlichen Siezen oder warum es in der Kirche ‚unhöflich‘ zuzugehen hat: „Da darf man dann doch der vermeintlich traditionsbewussten römisch-katholischen Kirche ins Gedächtnis rufen, dass das ‚Sie‘ als Personalpronomen dritte Person Plural eine indirekte Anrede ist, die der Kirche als Gemeinschaft von Schwestern und Brüdern im Herrn wesensfremd ist. Wie es ja das Wort ‚Höflichkeit‘ aussagt, ist diese distanzhaltende Anrede dem adeligen Hof angemessen, nicht aber einer Gemeinde, für die das Wort des Apostels Paulus gilt: ‚Ihr seid alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.'“
Vom gottesdienstlichen Siezen Da kann man auf das liturgische Feingefühl in der evangelischen Kirche stolz sein. In der Taufagende der … Mehr
Martin Luther, Ob man vor dem Sterben fliehen möge (1527): „Hat Christus sein Blut für mich vergossen und sich um meinetwillen in den Tod gegeben, warum sollte ich mich nicht auch um seinetwillen in eine kleine Gefahr begeben und eine ohnmächtige Pest nicht anzusehen wagen? Kannst du schrecken, so kann mein Christus stärken; kannst du töten, so kann Christus Leben geben; hast du Gift im Maul, Christus hat noch viel mehr Arznei.“
Als damals im Frühjahr 2003 in Hongkong die SARS-Epidemie eine Millionenstadt in den Ausnahmezustand versetzt hat, ist mir eine Schrift … Mehr
Martin Luther in seiner Vorrede zum Psalter über die Sprachkraft der Psalmen: „Was ist aber das meiste im Psalter anderes als solch ernstliches Reden in allerlei solchen Sturmwinden?“
Über die Sprachkraft der Psalmen In seiner Vorrede zum Psalter in der Deutschen Bibel weiß Martin Luther über die Sprachkraft … Mehr
Elie Wiesel, Wer bist Du, mein Gott? (Auszug aus Die Nacht zu begraben, Elischa): „Gepriesen sei der Name des Ewigen! Warum, warum soll ich ihn preisen? Jede Faser meines Wesens sträubte sich dagegen. Nur weil er Tausende seiner Kinder in Gräben verbrennen ließ?“
Die Theodizeefrage ist akademisch. Wer sie stellt, ist mit seinem Leben auf der sicheren Seite. Wo das eigene Leben auf … Mehr