Wo bin ich? Eine chassidische Geschichte Ein Mann suchte in seiner Verzweiflung den berühmten Rabbi Héno’h von Alexander auf. Hilf … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Helmut Gollwitzer über die »Weißen Rose«: „Wie kann verständlich gemacht werden, wieviel verschüttete Widerstandsgewalt in der zunächst nur in verbürgerlichter Gestalt übernommenen christlichen Tradition entdeckt und als unentbehrlicher Trost fürs Handeln – und nicht fürs untätige Abwarten! – wirksam wurde?“
Über die »Weißen Rose« Von Helmut Gollwitzer Am 9. Juni 1944 trägt Theodor Haecker in seine »Tage- und Nachtbücher« ein: … Mehr
Heinrich Spaemann über „heilig“ bzw. „Heiligkeit“: „Wo keine Einübung mehr in die Unterscheidung des Heiligen geschieht, kommt es zur Einebnung des Heiligen in eine unheilige Welt, in der umgekehrt Unterdrückung von Wünschen als Sakrileg gilt und deren Konsumanspruch sich alsbald auch auf die zur Folklore heruntergekommene Religion als Randverzierung oder Verfeierlichung des Daseins erstreckt.“
Dass der Vater des Philosophen Robert Spaemann, Heinrich Spaemann (1903-2001), katholischer Priester gewesen ist, mag verwundern, erschließt sich jedoch aus … Mehr
De divitiis – Über den Reichtum. Radikale Reichtumskritik in der Alten Kirche in der Übersetzung von Andreas Kessler: „Es scheint dir also gerecht, dass der eine vor Überfluss überquillt, der andere aber selbst an dem für den täglichen Gebrauch Nötigen Mangel leidet? Dass dieser aufgrund massloser Fülle erleichtert wird, jener aber aus Mittellosigkeit dahinsiecht? Dass dieser mit wertvollen und grossartigen und über die Notwendigkeit natürlichen Masses hinausgehenden Speisen vollgestopft wird, während jener nicht einmal durch wertlose Nahrung gesättigt wird?“
In seinem Buch Der Schatz im Himmel. Der Aufstieg des Christentums und der Untergang des römischen Weltreichs (Klett-Cotta, 2017) stellt … Mehr
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Lima-Papier 1982): „Die eucharistische Gemeinschaft mit dem gegenwärtigen Christus, der das Leben der Kirche stärkt, ist zugleich auch die Gemeinschaft im Leibe Christi, der Kirche. Das Teilhaben am einen Brot und gemeinsamen Kelch an einem bestimmten Ort macht deutlich und bewirkt das Einssein der hier Teilhabenden mit Christus und mit den anderen mit ihnen Teilhabenden zu allen Zeiten und an allen Orten.“
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen(Lima-Papier 1982, überarbeitete deutsche Übersetzung … Mehr
Paul Tillichs Kriegspredigt über Matthäus 5,14 (1917): „‚Ihr seid das Licht der Welt!‘ Lieben Kameraden! Es treibt mich, dies Wort zuerst und vor allem euch zuzurufen, die auf vorderster Wacht steht gegen Not und Tod. Was ihr tut, was ihr leidet, was ihr kämpft, was ihr siegt (was ihr auch in dem letzten Kampfe wieder an Heldenmut gezeigt habt), das leuchtet heller als die Großtaten eurer Väter, als die Heldentaten irgendeines Geschlechtes vor euch.“
Predigt über Matthäus 5,14: „Ihr seid das Licht der Welt!“ (1917) Von Paul Tillich Was Paul Tillich in seinen Autobiographical … Mehr
Erich Zenger, Biblische Miniaturen über Trösten und Trost: „So wie das Leid das Leben des Leidenden verändert, kann und soll auch die tröstende Teilhabe das Zusammenleben der Getrösteten und der Tröster verwandeln. Das Mahl und das Gold sind dafür faszinierende Trostbilder und werden transparent für die zahlreichen biblischen Bilder, die Gott selbst als »Tröster« bezeugen und verheißen.“
Biblische Miniaturen über Trösten und Trost Von Erich Zenger Das hebräische Wort (genauer: die hebräische Wurzel mit den drei Konsonanten … Mehr
Ernst Fuchs‘ Predigt über Lukas 7,35-50 von 1935: „Der Herr weiß, dass die Liebe unteilbar ist. Das haben wir zu bedenken, wer Gott sucht, der sucht auch Menschen, denn er muß immer suchen, wer Gott liebt, der liebt auch Menschen, denn er muß immer lieben. Ohne die Sünde wäre das Suchen, wäre die Liebe das irdische Glück, weil uns aber die Sünde verblendet hat, so dass wir Gott am falschen Ort suchen, deshalb verliert sich unser Lieben und unser Suchen.“
Die unteilbare Liebe. Predigt über Lukas 7,36-50 Von Ernst Fuchs Liebe Gemeinde, wahrscheinlich dieselbe Geschichte wird bei Matthäus und Markus … Mehr
Gerhard Sauter über den Sterbesegen: „Den Segen können wir uns nicht selber sagen. Er muss uns gesagt werden, und so markiert er, dass wir im Tode nicht allein gelassen sein werden. Der Tod erscheint uns als eine Enge ohne Ausweg: daraus entsteht Angst, Todesangst. Und doch führt er in die Weite Gottes.“
Über den Sterbesegen Von Gerhard Sauter Für Sterbende erhält der Segen eine Bedeutung, die gar nicht überschätzt werden kann: er … Mehr