„Retraktionen“ zur Predigt Der Pfarrer, der es den Leuten recht macht (1932) Von Karl Barth Für eine Wiederveröffentlichung seiner Predigt … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Hans Joachim Iwand, Morgenandacht über Lukas 14,25-35 (1935): „Jesus Christus steht nicht darum als Herr vor uns, weil wir uns zu ihm bekennen, er lebt und wirkt nicht, weil Menschen ihn als ihren Heiland und Erlöser anerkennen, sondern weil sich Gott selbst zu ihm bekannt hat, als ihn alle verrieten, weil eine Stimme von oben ihn als den Herrn der Welt bezeugt hat, als die Menschen meinten, nun sei es aus mit ihm. Alles, was wir Bekenntnis und Nachfolge nennen, ist nichts anderes als ein demütig-gehorsames Nachsprechen dessen, was Gott über diesen Jesus von Nazareth gesprochen und bezeugt hat: ‚Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.'“
Morgenandacht über Lukas 14,25-35 (1935) Von Hans Joachim Iwand Wir hören das Wort Gottes, das für den heutigen Tag festgelegt … Mehr
Martin Luther über das Bitten im Namen Christi: „Alles Beten soll sein, als wenn Christus es selber verrichtete. Wenn du nicht in und durch Christus bittest, und er selbst in dir bittet, so ist’s umsonst getan. Gott sagt dir gewisslich zu, du sollest ganz sicher bekommen, was du bittest, vorausgesetzt, dass du im Namen Christi bittest, d.h. im Glauben an ihn. Also alles, was ich bitte, bitte ich so, als wenn Christus bäte und empfinge.“
Über das Bitten im Namen Christi Von Martin Luther Du sollst nicht der Mann sein, der beim Beten sich auf … Mehr
Klaus Koch und Jürgen Roloff, Leben in der Bibel: „Dieses ewige Leben zu erringen wird Ziel aller Glaubenden. Was gegenwärtiges menschliches Leben fragwürdig werden läßt, ist nicht seine physische Begrenztheit, sondern seine Minderung durch gottfeindliche Mächte, vorab die Sünde. Wer unter der Herrschaft der Sünde lebt, gilt als »tot«, weil aus der Leben gewährenden Gemeinschaft mit Gott herausgefallen (Röm 8,10; Kol 2,13). Umgekehrt wird das von Christus vermittelte Leben nicht wegen seiner Unbegrenztheit und noch weniger wegen seiner Jenseitigkeit zum erstrebten Heilsgut, sondern allein deshalb, weil es die Wiederherstellung der vollen Gemeinschaft mit Gott bringt.“
Leben in der Bibel Von Klaus Koch und Jürgen Roloff In der Bibel wird Leben nicht biologisch, sondern existentiell verstanden. … Mehr
Verena Pfenninger-Stadler, Brief an Karl Barth in Sachen Caprez-Roffler (1932) und Karl Barths Antwort: „Wir haben ja niemals von unseren Mitchristen, von den christlichen Redaktorinnen unseres Landes und nicht einmal von unseren Kirchenbehörden verlangt, dass sie das Wagnis, das wir im Glauben unternehmen, mit uns wagen. Wir haben uns gefreut über jeden, der mit uns ging, aber verlangt haben wir nur das Eine, dass man uns nehme und allenfalls bekämpfe als das, was wir sind: Menschen, die vielleicht irren, aber jedenfalls meinen, im Glauben gehandelt zu haben und daher von da allein angegriffen werden müssen.“
Brief an Karl Barth in Sachen Caprez-Roffler Von Veronika Pfenninger-Stadler Brig, Tunnelstraße 9,31. VII. 32 Herrn Prof. Dr. Karl Barth,Bonn … Mehr
Dietmar Mieth über das Leben theologisch verstanden: „Nur unter der Voraussetzung des Glaubens an einen lebendigen Gott kann daher die Liebe zum Leben vollendet gedacht werden. Gottes Selbstmitteilung lehrt und lebt eine Liebe, die gegenüber dem Leben zugleich universal und jedem einzelnen gegenüber spezifisch ist. Er liebt alle gleich und doch ein jedes nach seiner Art bzw. nach seiner Person.“
Leben III. Theologie Von Dietmar Mieth Die Theologie begreift das Leben zunächst als Schöpfung Gottes. Nach biblischer Schöpfungsaussage ist Gott … Mehr
Helmut Gollwitzer, Krieg und Christentum: „Der Begriff des »gerechten Krieges« ist ein integrierender Bestandteil der christlichen Kriegsethik. Ihr unverzichtbarer Kern besagt subjektiv, dass jeder seine Teilnahme am Waffengang in jedem Falle vor seinem göttlichen Herrn verantworten muss. Objektiv besagt jener Begriff, dass Krieg und Kriegsdienst christlich nur als Handlung im Dienste der Erhaltung oder Wiederherstellung der lebensnotwendigen Rechtsordnung vertreten werden kann (was übrigens das Vorhandensein zweier gegensätzlicher Rechtsinteressen nicht ausschließt).“
Krieg und Christentum Von Helmut Gollwitzer 1. Geschichtlich a) Alte Kirche bis Konstantin: Die eschatologische Naherwartung, die Einflußlosigkeit der Christen … Mehr
Karl Barth, „So wahr mir Gott helfe!“ Die Frage des Führereides und ihre Behandlung in der Bekennenden Kirche in Deutschland im Sommer 1938: „Der neudeutsche Führereid ist ein Totalitätseid, mit welchem sich der Schwörende mit Haut und Haar, mit Leib und Seele dem unerforschlichen Willen einer ihm gänzlich unübersichtlichen anderen Instanz verschreibt. Treue und Gehorsam gegen Adolf Hitler bedeutet eo ipso (und eo ipso ohne jede Möglichkeit irgend eines Vorbehaltes!) die Inanspruchnahme des ganzen Menschen für den Dienst dieser mit allen Merkmalen einer Gottheit ausgestatteten Persönlichkeit.“
„So wahr mir Gott helfe!“ Die Frage des Führereides und ihre Behandlung in der Bekennenden Kirche in Deutschland im Sommer … Mehr
Die Erfindung des Esstisches aus dem Geist der Eucharistie: „Weil Jesus sich an seinem Tisch als Diener und Herr zugleich hingibt, sind in seinem Reich für alle, die an seinem Leben und Sterben Anteil haben, Würdesitze vorgesehen. Das Essen am gemeinsamen Tisch in Jesu Namen, bei denen die Teilnehmer auf Stühlen sitzen, wird zur Vorwegnahme der eschatologischen Heilsgemeinschaft.“
Die Erfindung des Esstisches aus dem Geist des Abendmahls Jesu Das Abendmahl Jesu stellen wir uns gewöhnlich als Tischmahlzeit vor. … Mehr