Sowohl in meiner Disserationsschrift „Von der Theologie. Die Kunst der guten Gottesrede in Entsprechung zur gelesenen SCHRIFT“ (Peter Lang, 2000) … Mehr
Kategorie: Eigene Texte
Mission übersetzt. Warum christliche Mission keine Indoktrination ist: „Unbeschadet von paternalistischen Einstellungen und kolonialherrlicher Komplizenschaft hat sich die neuzeitliche christliche Mission in außereuropäischen Kulturen als translationale Mission ausgewirkt. Wo dem eigensprachlichen Evangelium Glauben geschenkt wurde und indigene Kirchen entstanden, haben westliche Missionare auf Dauer ihren genuinen Deutungsanspruch in Sachen christlicher Lehre gegenüber Menschen indigener Kulturen verloren.“
Ein Auszug aus meinem Buch „Mission als Namenszeugnis“ ist unter dem Titel „Mission übersetzt“ in „blick in die welt“, Heft … Mehr
Religionismus und die Kirche: „Wirklich religiöse Menschen sind in ihrer Innerlichkeit eben nicht an Neunuhrdreißig-Gottesdienste gebunden und müssen sich auch nicht von kirchlichen Autoritäten in Sachen eigener Lebensführung gängeln lassen.“
Religionismus und die Kirche „Das sieht doch gar nicht so schlimm aus“, mögen da manche Kirchenleitungen zu sich selbst sagen, … Mehr
Fate and Word. The Book of Esther as Guidance to Canonical Reading of Scripture: „This book contains a unique lesson for us, one given by God himself: The Book of Esther drives us to a proper canonical reading of Scripture, which is nothing but the self-interpretative reading of Scripture.“
Fate and Word. The Book of Esther as Guidance to a Canonical Reading of Scripture As Protestants we are familiar … Mehr
Christentum und Frauenemanzipation: „Trotz solcher patriarchaler Vorbehalte hat sich die Frauenemanzipation jedoch innerhalb einer christlichen Kultur und nicht gegen etwa diese vollzogen. Es hat in der christlichen Tradition Leitsätze wie die gottgewollte Schöpfungsgleichheit der Geschlechter gegeben, die letztendlich weibliche Ansprüche auf Gleichberechtigung gesellschaftliche Geltung verschafft haben. Eine Pauschalverurteilung des Christentums als frauenfeindlich ignoriert hingegen die Kulturbedingtheit der Frauenemanzipation in Europa. Die Gleichberechtigung der Geschlechter in der europäischen Kultur des 21. Jahrhunderts scheint ein allzu selbstverständlicher Anspruch sein, als dass man sich dessen Unmöglichkeit in anderen Kulturen wie der islamischen bewusst ist.“
Christentum und Frauenemanzipation Das weiß Frau ganz einfach: Das Christentum ist eine patriarchale Angelegenheit, die der religiösen Bevormundung, wenn nicht … Mehr
Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen (2002): „Ich sehe unternehmerisches Handeln in unserer Kirche als die Herausforderung für die Zukunft, ein Handeln wohlgemerkt, das sich in den Dienst der Heilsökonomie Gottes stellt, indem es Menschen für das Evangelium Christi zu gewinnen sucht und dabei auf das Wirken des Heiligen Geistes vertraut. Dem unternehmerischen Handeln als Aktion geht die Kontemplation, die sich auf die Verheißung Gottes in Jesus Christus ausrichtet, voraus.“
Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen Begriffe sind keine neutrale Worthülsen. Sie stammen aus bestimmten lebensweltlichen … Mehr
Some Remarks on Prayer: „What the Book of Psalms teaches us is that the situation of the petitioner has to be related to God himself, either by referring to his previous deeds or by appealing to his own character, particularly to his righteousness, faithfulness and steadfast love. Psalm prayers dare to remind God of who he is in relationship to us.“
Some Remarks on Prayer “I tell you, on the day of judgment you will have to give an account for … Mehr
Geschichten, Historik und die Theologie (2005): „Die Tatsächlichkeit des biblischen Erzählgeschehens lässt sich weder historisch beweisen noch argumentativ widerlegen. Was daher erforderlich ist, ist die fides historica, der Glaube, der dem biblischen Erzählgeschehen als „heilige Geschichte“ (sacra historia) geschenkt wird. Dieser Glaube, der das Erzählgeschehen einfach gelten lässt, sucht die Bibel nicht auf eine vermeintliche geschichtlich-natürliche Realität zu hintergehen und verzichtet damit auf einen fiktionalen Realitätsabgleich.“
Geschichten, Historik und die Theologie[1] Dr. Jochen Teuffel, Lutheran Theological Seminary, 50 To Fung Shan Road, Shatin, N.T.,Hong Kong Auch … Mehr
Double bind und die Schizophrenie Gottes. Eine pathologische Interpretation von Luthers De servo arbitrio: „Der diagnostizierten Schizophrenie Gottes ist mit theologischerseits weder mit Dialektik noch Systematik beizukommen, sie bleibt für den Menschen nicht therapiefähig. Aber sie kann gegenwärtig im Licht der Gnade (lumen gratiae) bzw. im Glauben ertragen werden. Darüber hinaus lässt sich die Auflösung der ihr zugrundeliegenden double bind-Situation prognostizieren. Am Ende der Zeit, im Licht der Herrlichkeit (lumen gloriae), wird Gott selbst sich mit dem Erscheinen des Menschensohnes als vollkommen gerecht offenbaren und damit seine Zwiespältigkeit gegenüber dem Menschen preisgeben.“
Double bind und die Schizophrenie Gottes. Eine pathologische Interpretation von Luthers „De servo arbitrio“ 1. Das soteriologische Paradox Paradoxien haben … Mehr