Wer wissen will, warum das Christentum in Asien und Afrika erfolgreich ist, dem empfehle ich Paul Hieberts Artikel „The Flaw … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Ich bin evangelischer Gemeindepfarrer in Vöhringen/Iller (bei Ulm).
Fremdstämmig statt Ausländer
Wenn von Ausländern die Rede ist, sind häufig Menschen gemeint, die jahre- wenn nicht gar jahrzehntelang in Deutschland leben. Deren … Mehr
Diätetik statt Sinnstiftung. Eine Erörterung der Frage: Was ist eine gute Religion?: „Der Ausfall jener unsichtbaren Mächtesphäre dürfte wohl der Grund sein, warum in Europa viel von Religion die Rede ist, ohne dass Menschen religiös tätig wären. Für kognitive «Sinnstiftung» oder «Kontingenzbewältigung» lohnt es sich nicht, wirklich religiös zu sein. Religion bleibt so zwangsläufig auf das Ästhetische reduziert. Sie hat, da eine religiöse Diätetik nicht greifen kann, auf Dauer kaum Bestandsaussichten in Europa.“
Fünf Jahre Theologie unterrichten in einer anderen Kultur verändert eigene Sichtweisen in Sachen Religion. Ich habe dazu einen Artikel in … Mehr
Richard Wilhelm über die Mission in China (1926): „Durch viele Predigten wurde die Hölle heiß gemacht, aus der der Glaube an die christliche Dogmatik die armen Seelen dann wieder retten sollte. Dieser Teil der Missionspredigt, an dem sich namentlich von Hause aus ungebildete Missionare gewisser Erweckungssekten nicht genug tun konnten, war freilich der schwerste. Denn in China kennt man Höllen, gegen die alles, was westliche Phantasie an Schrecken sich ausdenken konnte, nur schwaches Getändel war. Nur in Beziehung auf die Ewigkeit freilich ist die christliche Hölle von größerer Bosheit, denn auch die schrecklichsten chinesischen Höllen nehmen doch einmal ein Ende, und eine neue Geburt im Kreislauf des Lebens gibt neue Erlösungsmöglichkeiten.“
Wie Mission schief gehen kann, lässt sich in einem launig guten Text von Richard Wilhelm, Die Mission in China aus … Mehr