Martin Luthers erschreckende Kanzelvermahnung „Wider die Juden“ vom 15. Februar 1546: „Nun verhält es sich mit den Juden so, dass sie unseren Herrn Jesus Christus täglich nur lästern und schänden. Weil sie das tun und wir wissen es, sollen wir es nicht dulden. Denn wenn ich den bei mir dulde, der meinen Herrn Christus schändet, lästert und verflucht, dann nehme ich Anteil an fremden Sünden, obwohl ich doch genügend eigene Sünden habe. Darum sollt ihr Herren sie nicht dulden, sondern vertreiben. Wenn sie sich aber bekehren, ihren Wucher lassen und Christus annehmen, wollen wir sie gern wie unsere Brüder halten.“

„Darum sollt ihr Herren Juden nicht dulden, sondern vertreiben“– Martin Luthers erschreckender Kanzelmissbrauch Drei Tage vor seinem Tod, am 15. … Mehr

Martin Luther, Der Grundgedanke des Briefes des Hl. Paulus an die Galater: „Wenn es um die Gerechtigkeit Christi geht, haben wir also nichts zu wirken, da bringen wir nichts vor Gott, sondern sind lediglich die Empfangenden und erleiden einen anderen, der in uns wirkt, nämlich Gott.“

Für Martin Luther ist der Galaterbrief ist neben dem Römerbrief der Schlüsselbrief zur evangelischen Rechtfertigungslehre. Seine Vorlesungen über diesen Brief … Mehr

Neue Luther-Bibel 2017: Warum ist eigentlich David immer noch bräunlich? (1Samuel 16,12): „Für Luther könnte Grund zur Vermeidung der Haar­farbe ‚rot‘ bezüglich David ge­wesen sein, dass auf spätmittelalterli­chen Bildern Judas als Verräter durch die rote Haarfarbe ge­kenn­zeichnet ist.“

Neue Luther-Bibel 2017: Warum ist eigentlich David immer noch bräunlich? (1Samuel 16,12) In der neuen katholischen Einheitsüberset­zung 2017 wird in … Mehr

Hans G. Ulrich, Kritisches zu Heinrich Bedford-Strohms Vorwort zur neuen Luther-Bibel: „Das Buch ist nicht ‚uns (d.h. den Christen) heilig‘, wie das Vorwort sagt, sondern es ist die ‚Heilige Schrift‘, das heißt Gottes Wort, die Schrift, die Gott heiligt. Man kann alles einfach und doch radikal anders sagen. Es wäre dann auch die Gesamt-Perspektive eine andere als dass die Bibel ‚zum Leben hilfreich‘ sein möge, statt, dass sie das Buch eben mit jener Botschaft ist, die zum Glauben ruft und den Glauben trägt.“

Hans G. Ulrich, emeritierter Professor für Systematische Theologie und Theologische Ethik an der Universität Erlangen-Nürnberg, hatte mich auf das Vorwort … Mehr

Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 8,33-39 (1955): „Nun lasst uns noch einmal alle diese Mächte ins Auge fas­sen, die gegen uns auftreten werden, den Tod und das Leben, die Engel und die Gewalten, die Gegenwart und die Zukunft und die Mächte, das Hohe und das Tiefe, ja, was auch immer nur denk­bar ist an Geschaffe­nem im Himmel und auf Erden. Sie können vielleicht sehr viel, sie können uns erschrecken und zu Boden werfen, sie können uns ängsten und in Schwachheit und Verzagtheit stür­zen, aber eines können sie nicht, sie können uns nicht mehr trennen von dem, dessen Hand nach uns gegriffen hat, sie können uns nicht mehr trennen von der Liebe Gottes, die das letzte Wort haben wird, so gewiss, als sie das erste hatte in unserem Leben.“

Predigt über Römer 8,33-39 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? … Mehr