In seiner eindrücklichen Predigt zu Galater 2,16-21 von 1954 hat Hans Joachim Iwand ganz bewusst Vers 15 „Wir sind von … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Max Horkheimer im Interview mit Helmut Gumnior, Die Sehnsucht nach dem ganz Anderen: „Theologie bedeutet hier das Bewusstsein davon, dass die Welt Erscheinung ist, dass sie nicht die absolute Wahrheit, das Letzte ist. Theologie ist — ich drücke mich bewusst vorsichtig aus — die Hoffnung, dass es bei diesem Unrecht, durch das die Welt gekennzeichnet ist, nicht bleibe, dass das Unrecht nicht das letzte Wort sein möge. Theologie als Ausdruck einer Hoffnung? Ich möchte lieber sagen: Ausdruck einer Sehnsucht, einer Sehnsucht danach, dass der Mörder nicht über das unschuldige Opfer triumphieren möge.“
Helmut Gumnior hatte 1970 nicht nur für den SPIEGEL ein Interview mit Max Horkheimer geführt. Ein zweites Gespräch ist unter … Mehr
Johann Baptist Metz, Erinnerung des Leidens als Kritik eines teleologisch-technologischen Zukunftsbegriffs: „Das christliche Gedächtnis des Leidens ist nämlich in seinem theologischen Gehalt eine antizipatorische Erinnerung; es enthält die Antizipation einer bestimmten Zukunft der Menschheit als einer Zukunft der Leidenden, der Hoffnungslosen, der Unterdrückten, der Beschädigten und der Nutzlosen dieser Erde.“
Theoretisch hoch verdichtet und doch anspruchsvoll geschrieben ist, was Johann Baptist Metz bereits 1972 in Sachen memoria passionis geschrieben hatte: … Mehr
Lesslie Newbigin – The Gospel as Public Truth
Eine der letzten öffentlichen Vorlesungen hielt Lesslie Newbigin am 24. Juni 1997 an der Beeson Divinity School, Samford University, Birmingham, … Mehr
Lesslie Newbigin über die Mission in der Nachfolge Christi (1986): „Der Kernpunkt des Evangeliums ist das gekommene Reich Gottes, aber es war nun eben anders gekommen als die Menschen, und besonders die religiösen Menschen das erwartet hatten. Es ist Jesus, der als Mensch seinen Weg vom Stall in Bethlehem zum Kreuz auf Golgatha in Demut ging, der diese Gegenwart Reiches wirklich ist. Von daher können wir über Gottes Herrschaft nun nicht mehr einfach unsere eigenen Ideen entwickeln. Das ist nun nicht mehr eine Lehre oder ein Programm, das wir nach Gutdünken formen können. Das Reich Gottes, seine Königsherrschaft, hat nun ein menschliches Gesicht und einen menschlichen Namen – Name und Gesicht des Jesus von Nazareth.“
Lesslie Newbigin (1909-1998) hatte im Januar 1986 auf der Tagung der Synode der Kirche von Südindien (CSI) mehrere Bibelarbeiten gehalten, … Mehr
Gott und das schöne, schreckliche Leben – Klaus-Peter Jörns gnostische „Glaubensreformierung“ des Christentums
Das ist der entscheidende Unterschied zwischen Kurt Flasch und Klaus-Peter Jörns – die Ehrlichkeit zu sich selbst. Weil der vormals … Mehr
Reinhart Kosellecks Begriffsgeschichte zum Geschichtsbegriff und der Verlust der Historia Magistra Vitae: „Die Geschichte selbst wurde, sprachlich gewendet, zu ihrem eigenen Subjekt.“
Reinhart Koselleck hat in seiner instruktiven Begriffsgeschichte zum Geschichtsbegriff erzählt, wie das „geschichtliche“ Geschichtskonzept mit seinen Konnotationen von Fortschritt und … Mehr
Johannes von Lüpke über kirchliche Lehre: „ob eine Lehre den Menschen sich selbst überläßt, auf sich selbst fixiert und gerade so in letzter Unsicherheit treiben läßt oder ob sie die Kraft hat, einen Menschen im Glauben aus sich herauszurufen und ihn des Wirkens Gottes an ihm gewiß werden zu lassen.“
Johannes von Lüpke hatte 1997 für das Theologische Begriffslexikon zum Neuen Testament hermeneutische Überlegungen in Sachen kirchliche Lehre präsentiert, die … Mehr
Dein NAME zerbricht das Glashaus undurchsichtiger Gedanken
Mit meinem Denken stelle ich mich Dir entgegen. Vernünftig suche ich Dich zu begreifen. Doch Dein NAME zerbricht das Glashaus … Mehr