Jesus und sein Esel. Eine Betrachtung zum Palmsonntag Von Franz-Josef Steinmetz, München Das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem (Mt … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Ulrich Luz, Bild des unsichtbaren Gottes – Christus. Der Kolosserhymnus (Kol 1,15-20): „Vergessen wir nicht, dass dieser Text ein Lobpreis ist, ein Gebet also, kein Lehrtext. Er sagt, für wen wir Gott zu loben und für was wir ihm zu danken haben. Er sagt, wie Gott durch Christus sich für uns manifestieren will: als Versöhner, als Friedensstifter, der die Menschen und die Welt zusammenführt. Er gibt uns damit auch eine inhaltliche Leitlinie, an die wir uns halten können, wenn Gott für uns unerkennbar geworden ist in der Zerstrittenheit der Religionen und ihrer Gottesbilder und in der Gespaltenheit des Christus und seiner Kirchen.“
Bild des unsichtbaren Gottes – Christus. Der Kolosserhymnus (Kol 1,15-20) Von Ulrich Luz In einem der frühesten neutestamentlichen Texte haben … Mehr
Albrecht Goes, Davids Traum: „Aus den Sternen kommt Sternengeraune, / Aus dem Geraune das Wort, / Verheißung, Isais Lenden, / Meinem, dem Königsstamm – / Ich träume: ein Blachfeld im Dunkeln / Und ein Hirt und ein Licht und ein Lamm.“
Davids Traum Wohin, die mich trug und erhellte,Welle des Lebens, wohin?Erblinden die Spiegelsteine ringsumOder schwindet mir selbst schon der Sinn?Ob … Mehr
Lesslie Newbigin, Das Evangelium als öffentliche Wahrheit (The Gospel as Public Truth): „Die Kirche darf keine andere Art von Autorität anstreben als die des gekreuzigten und auferstandenen Jesus. Der endgültige ‚Beweis‘ der These kann nur am Ende der Geschichte erfolgen, bei der endgültigen Vollendung, deren Unterpfand und Erstlingsfrucht die Auferstehung Jesu ist.“
Das Evangelium als öffentliche Wahrheit (The Gospel as Public Truth) Von Lesslie Newbigin Lesslie Newbigin (1909-1998) war ein britischer Theologe, … Mehr
Oliver O’Donovan, Christliches moralisches Denken (Christian Moral Reasoning): „Die Wahrheit zu sagen ist eine Aufgabe, die Adam in der Genesis-Erzählung bei der Benennung der Tiere anvertraut wird; sie ist auch eine Verantwortung der erlösten Menschheit, der in Jesus Christus die Wahrheit über sich selbst gesagt wurde und die aufgerufen ist, sich zu ihr zu bekennen; und die vollständige Offenbarung der Wahrheit ist in Gottes letztem Gerichtsakt verheißen.“
Christliches moralisches Denken (Christian Moral Reasoning) Von Oliver M. T. O’Donovan Das christliche moralische Denken umfasst zwei Arten des Denkens: … Mehr
Heinrich Spaemann, Die Passion Jesu: „Der gewaltlose, wehrlose Gott befreit uns von einer falschen Gottesvorstellung: er nimmt uns die Angst. Sie ist das Stigma einer unerlösten Welt. Wer andere zwingt, hat selber Angst. Sie kommt aus der noch unerkannten und unüberwundenen Enge seines eigenen Innern. Angst ist die Witterung, daß die geheimen Zwänge, in denen einer lebt und die er an anderen ausläßt, sich einmal ausweglos gegen ihn selber zusammenziehen könnten.“
Die Passion Jesu Von Heinrich Spaemann Es werden so entsetzliche Tode gestorben, Krebstode, Tode, in denen Leben nicht im mindesten … Mehr
Tagesgebet zum 6. Sonntag in der Passionszeit (Palmarum), 2. April 2023
Gott, unser Vater,Dein Sohn ist in Jerusalem eingezogen,um unser Leben bei Dir zur Versöhnung zu bringen.Dein Geist lasse uns einstimmen … Mehr
Wladimir Solowjew, Kurze Erzählung vom Antichrist (1899): „Christus predigte die Ethik des Guten und bestätigte seine Lehre durch sein Leben — er war ein Verbesserer der Menschheit. Ich aber bin berufen, ein Wohltäter dieser nur zu einem Teil gebesserten, zum Teil so unverbesserlicher Menschheit zu sein. Ich will allen Menschen das geben, was not ist. Christus schuf die Zwietracht unter den Menschen durch die Verkündigung des Guten und des Bösen — ich werde sie wieder vereinen durch das Heil, das in gleichem Maße den Guten und den Bösen not ist.“
Kurze Erzählung vom Antichrist Von Wladimir Solowjew WLADIMIR SOLOWJEW wurde am 16. Januar 1853 als Sohn des Historikers Sergius Solowjew … Mehr
Friedrich Schleiermacher über die kirchliche Statistik in seiner Theologischen Enzyklopädie: „Dass man sich bei uns nur zu häufig auf die Kenntnis des Zustandes der evangelischen Kirche, ja nur des Teiles beschränkt, in welchem die eigene Wirksamkeit liegt, wirkt höchst nachteilig auf die kirchliche Praxis. Nichts begünstigt so sehr das Verharren bei dem Gewohnten und Hergebrachten, als die Unkenntnis fremder, aber doch verwandter Zustände. Und nichts bewirkt eine schroffere Einseitigkeit, als die Furcht, dass man anderwärts werde Gutes anerkennen müssen, was dem eigenen Kreise fehlt.“
Alle Jahre wieder gibt es im Frühjahr die Statistik der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Was sie für die Kirche … Mehr