Brief von Elisabeth Schmitz vom 24. November 1938 an Pfarrer Helmut Gollwitzer in Berlin-Dahlem[1] Dr. Elisabeth Schmitz Den 24. … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Elie Wiesel, Wo bin ich? Eine chassidische Geschichte: „Am nächsten Morgen nahm er seine Liste zur Hand und hakte einen Punkt nach dem anderen ab. Die Jacke? Im Schrank. Das Hemd? Auf dem Stuhl. Die Schuhe? Unter dem Bett. Sehr gut. Aber dann las er den letzten Punkt auf der Liste: Und ich bin im Bett. In seiner Verwirrung starrte er auf das leere Bett und rief entsetzt: Aber wo bin ich? Weinend lief er zu seinem Meister: Rabbi, wo bin ich? Sagte der Meister: Diese Frage hättest du gleich zu Anfang stellen müssen, nicht erst am Schluss.“
Wo bin ich? Eine chassidische Geschichte Ein Mann suchte in seiner Verzweiflung den berühmten Rabbi Héno’h von Alexander auf. Hilf … Mehr
Helmut Gollwitzer über die »Weißen Rose«: „Wie kann verständlich gemacht werden, wieviel verschüttete Widerstandsgewalt in der zunächst nur in verbürgerlichter Gestalt übernommenen christlichen Tradition entdeckt und als unentbehrlicher Trost fürs Handeln – und nicht fürs untätige Abwarten! – wirksam wurde?“
Über die »Weißen Rose« Von Helmut Gollwitzer Am 9. Juni 1944 trägt Theodor Haecker in seine »Tage- und Nachtbücher« ein: … Mehr
Heinrich Spaemann über „heilig“ bzw. „Heiligkeit“: „Wo keine Einübung mehr in die Unterscheidung des Heiligen geschieht, kommt es zur Einebnung des Heiligen in eine unheilige Welt, in der umgekehrt Unterdrückung von Wünschen als Sakrileg gilt und deren Konsumanspruch sich alsbald auch auf die zur Folklore heruntergekommene Religion als Randverzierung oder Verfeierlichung des Daseins erstreckt.“
Dass der Vater des Philosophen Robert Spaemann, Heinrich Spaemann (1903-2001), katholischer Priester gewesen ist, mag verwundern, erschließt sich jedoch aus … Mehr
Tagesgebet zum 12. Sonntag nach Trinitatis, 27. August 2023
Herr Jesus Christus,Tauben hast Du die Ohren geöffnetund Stummen die Zunge gelöst.So ist dein Ruf groß geworden.Öffne unsere Ohren für … Mehr
Karl Barth über Hermann Friedrich Kohlbrügge (Die Protestantische Theologie im 19. Jahrhundert): „Kohlbrügge mußte für die Theologie seiner Zeit, die ja weithin auch noch unsere Zeit ist, in weit höherem Maße als der geräuschvollere Vilmar ein Ärgernis bilden. Er hat eine Sache vertreten, mit der man nur dann etwas hätte anfangen können, wenn man über die Aufklärung hinaus auch die Voraussetzung der Aufklärung, nämlich das pietistische Verständnis der Reformation zur Diskussion gestellt hätte: Nicht von der Aufklärung aus, wie nachher A. Ritschl, sondern von der Reformation selber aus!“
Über Hermann Friedrich Kohlbrügge (1803-1875) Von Karl Barth Kohlbrügge ist in keinem einzigen der mir bekannten Werke über Theologiegeschichte auch … Mehr
De divitiis – Über den Reichtum. Radikale Reichtumskritik in der Alten Kirche in der Übersetzung von Andreas Kessler: „Es scheint dir also gerecht, dass der eine vor Überfluss überquillt, der andere aber selbst an dem für den täglichen Gebrauch Nötigen Mangel leidet? Dass dieser aufgrund massloser Fülle erleichtert wird, jener aber aus Mittellosigkeit dahinsiecht? Dass dieser mit wertvollen und grossartigen und über die Notwendigkeit natürlichen Masses hinausgehenden Speisen vollgestopft wird, während jener nicht einmal durch wertlose Nahrung gesättigt wird?“
In seinem Buch Der Schatz im Himmel. Der Aufstieg des Christentums und der Untergang des römischen Weltreichs (Klett-Cotta, 2017) stellt … Mehr
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Lima-Papier 1982): „Die eucharistische Gemeinschaft mit dem gegenwärtigen Christus, der das Leben der Kirche stärkt, ist zugleich auch die Gemeinschaft im Leibe Christi, der Kirche. Das Teilhaben am einen Brot und gemeinsamen Kelch an einem bestimmten Ort macht deutlich und bewirkt das Einssein der hier Teilhabenden mit Christus und mit den anderen mit ihnen Teilhabenden zu allen Zeiten und an allen Orten.“
Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen(Lima-Papier 1982, überarbeitete deutsche Übersetzung … Mehr
Dieter Henrichs Erinnerung an Jacob Taubes: „Der Rast- und Heimatlose wußte nicht oder konnte nicht verhindern, dass ihm so die Nähe der Vertrautheit immer versagt blieb. Aber von ihm ging jenes Feuer aus, das sich nur an weit ausgreifenden Gedanken entzündet.“
In Erinnerung an Jacob Taubes (1923-1987) Von Dieter Henrich Seine großen, dunklen Augen ruhten niemals auf einem Ding. Immer war … Mehr