Über Leiden und Schmerz Von Reinhold Schneider Ein jedes Leid kann geheiligt werden, indem es angenommen wird vor dem Kreuz, … Mehr
Schlagwort: Reinhold Schneider
Reinhold Schneiders Sonett ‚Zuversicht‘ (1942): „Ein andrer lebt in Dir; Du fachtest nicht / Das dunkle Feuer des Gerichtstags an, / Du bist es nicht, mit dem das Zeichen fällt.“
Zuversicht Du bist gesegnet; Dich umschirmt im GrauenEin heiliger Spruch, der stärker als die Not;Es ist kein Weg; Dein Weg … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Der Antichrist‘ (1938): „Er wird sich kleiden in des Herrn Gestalt, / Und seine heilige Sprache wird er sprechen / Und seines Richteramtes sich erfrechen / Und übers Volk erlangen die Gewalt.“
Der Antichrist Er wird sich kleiden in des Herrn Gestalt,Und seine heilige Sprache wird er sprechenUnd seines Richteramtes sich erfrechenUnd … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Verheißung‘ (1938): „Wenn alle Herzen brennen an dem Pfade, / Wo lange schon geduldig stehn die Frommen, / Wird segensmächtig ihn der Herr beschreiten.“
Verheißung Erst wenn der Menschen Stirnen wieder reinDas Leuchten einer höheren Welt empfangen,Und ihre Augen, die von Nacht verhangen,Sich füllen … Mehr
Peter Meinhold, Der Glaube Reinhold Schneiders: „Das Wort Christi »Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm« bezeugt deshalb für Reinhold Schneider nicht nur die Gottheit Christi, es ist vielmehr »das Ungeheuerste, das jemals aus Menschenmund kam«. Es sagt das ganze Wesen des Christentums aus. Dieses offenbart sich damit als eine neue Wirklichkeit, nicht etwa als eine neue Lehre.“
Der Glaube Reinhold Schneiders Von Peter Meinhold Im literarischen Werk Reinhold Schneiders nehmen die religiösen Schriften einen beachtlichen Umfang ein. … Mehr
Reinhold Schneider, Der Turm des Freiburger Münsters (1944): „Du wirst nicht fallen, mein geliebter Turm. / Doch wenn des Richters Blitze Dich zerschlagen, / Steig‘ in Gebeten kühner aus der Erde!“
Wenige Monate vor dem alliierten Bombenangriff am 27. November 1944, der die Innenstadt von Freiburg fast vollständig zerstörte, schrieb Reinhold … Mehr
Reinhold Schneider, Worte zu Pfingsten (1953): „Christus ist der gekreuzigte Geist; der Geist, der Fleisch und Blut ward, denn nur als solcher konnte er gekreuzigt werden. Aber nun ist das Kreuz Merkmal des Geistes, wie wir ihn allein erfahren können: des Geistes in geschichtlicher Verantwortung, ausgegangen von Gott und mit der Berufung zur Heimkehr, zur Rechenschaft von ihm begnadet. Christus ist die Wahrheit am Kreuze, die Liebe am Kreuze, das Leben am Kreuze, die gekreuzigte Macht.“
Worte zu Pfingsten (1953) Von Reinhold Schneider Als Paulus und Silas im Gefängnis zu Philippi beteten und sangen, wurden die … Mehr
Reinhold Schneider, Das Vaterunser (1941): „Schwerlich wird unser Gebet so viel gelten wie das Gebet einer glaubensstarken Zeit; es kommt aus einer großen Tiefe und es hat wohl nicht die Kraft, die Not dieser Tiefe emporzutragen. Es ist nur ein Ringen. Aber ringen sollen wir vor allem um Dank und danken können wir nur durch den gelebten Glauben. Es ist keine Not so groß, dass sie unsere Dankbarkeit herabstimmen, keine Bürde so schwer, dass sie unsere Freude erdrücken dürfte.“
Das Vaterunser Von Reinhold Schneider Das kleine Buch hat eine merkwürdige Geschichte. Ich schrieb es in Berlin während einer Krankheit, … Mehr
Reinhold Schneider, Ostern (1945): „Mit Deines Leids Gewalten, / Aus Deines Todes Kraft / Hast Du den Fels gespalten / Und uns dem Tod entrafft. / Nun ziehst Du alle Pfade / Tief in Dein Leid hinein; / Es will die größte Gnade / Im größten Leiden sein.“
Ostern Mit Deines Leids Gewalten,Aus Deines Todes KraftHast Du den Fels gespaltenUnd uns dem Tod entrafft.Nun ziehst Du alle PfadeTief … Mehr