Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann: „Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe – was als pastorale Tugenden benannt werden kann, bedarf einer besonderen Story, in der man sich als Christ in der Gemeinschaft der Heiligen auf die göttliche Verheißung hin wiederfindet.“

Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann Stanley Hauerwas hatte Anfang November … Mehr

Søren Kierkegaard, Die Wahrheit über die Bedeutung des »Pfarrers« für die Gesellschaft: „Nein, es gibt ganz buchstäblich keinen einzigen ehrlichen Pfarrer. Und dagegen ist durch die Anwe­senheit des »Pfarrers« die ganze Gesellschaft, christ­lich, eine Niederträchtigkeit, was sie so jedoch nicht wäre, wenn der »Pfarrer« nicht dabei wäre.“

Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr

Søren Kierkegaard, Der Pfarrer beweist nicht nur die Wahrheit des Christentums, er widerlegt sie zugleich (1855): „Der Beweis dafür, dass etwas Wahrheit ist, aus der Bereitschaft, dafür zu leiden, der kann nur von einem geführt werden, der selber bereitwillig dafür leidet. Der Beweis des Pfar­rers: die Wahrheit des Christentums daraus zu beweisen, dass er Geld dafür nimmt, Profit davon hat, davon lebt, mit Familie, regelmäßig befördert, davon lebt — dass andere gelitten haben, ist Widerspruch in sich, ist, christlich, Prellerei. Und deshalb muss der »Pfarrer«, christlich, gehalten werden, wie man, bürgerlich, davon spricht, einen Dieb zu halten. Und wie einem Juden »Hepphepp« nachgerufen wurde, so soll, bis man keinen Pfarrer mehr sieht, dem Pfarrer nachgerufen werden: Haltet den Dieb! Haltet ihn, er stiehlt, was den Herrlichen gehört! Was sie durch ihre edle Uneigennützigkeit verdient hatten, was sie aber, mit Undank belohnt, verfolgt, erschlagen, nicht bekamen, das stiehlt der Pfarrer ihnen dadurch, dass er ihr Leben vereinnahmt, ihre Leiden schildert, die Wahrheit des Christentums aus der Bereitschaft jener Herrlichen beweist, für sie zu leiden. So bestiehlt der Pfarrer die Herrlichen; und so betrügt er den Einfältigen, die Menge der Menschen, die keine Fähigkeit haben, den Handel des Pfarrers zu durchschauen: dass er die Wahrheit des Christen­tums beweist und sie zugleich widerlegt.“

Der Pfarrer beweist nicht nur die Wahrheit, er widerlegt sie zugleich Von Søren Kierkegaard Zu geoffenbarter Wahrheit gibt es nur … Mehr

Søren Kierkegaard – Christentum hospitalisiert. Die Einschätzung des Arztes (1855): „Denk Dir ein Krankenhaus. Die Patienten sterben wie Fliegen. Die Methoden werden auf die eine und die andere Weise geändert: hilft nichts. Woran kann es dann liegen? Es liegt am Gebäude, das ganze Gebäude hat Gift in sich; dass die Patienten als an einer Krankheit gestorben verzeichnet werden, der eine an dieser, der andere an jener, ist eigentlich nicht wahr; denn sie sind alle an dem Gift gestorben, das im Gebäude ist. So im Religiösen. Dass der religiöse Zustand jäm­merlich ist, dass sich die Menschen religiös in einem erbärmlichen Zustand befinden, das steht fest. Einer meint dann, wenn man ein neues Gesangbuch, ein anderer, wenn man eine neue Liturgie, ein dritter, wenn man Gottesdienst mit Musik bekäme usw. usw., würde das helfen. Vergeblich; denn es liegt am: Gebäude. Das ganze Gerümpel mit einer Staatskirche, wo, geistig gesprochen, seit unvordenklichen Zeiten nicht gelüftet worden ist, die eingesperrte Luft in diesem Gerümpel hat Gift entwickelt. Und deshalb ist das religiöse Leben krank oder ausgestorben, ach, denn eben das, was Weltlichkeit als Gesundheit ansieht, ist, christlich, Krankheit, ebenso wie, umgekehrt, das christlich Gesunde von Weltlichkeit als krankhaft angesehen wird.“

Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr