Die Taufe Jesu nach Matthäus 3,13–17 (vgl. Mk 1,9–11; Lk 3,21f.) Von Julius Schniewind 13 Damals kommt Jesus von Galiläa … Mehr
Schlagwort: Julius Schniewind
Julius Schniewind über Martin Kähler (1944): „Sein gesamtes Denken war gesättigt mit biblischer Anschauung. Und ein entscheidendes Stück seiner Lebensarbeit bestand in dem Unternehmen, die Bedeutung der Bibel neu herauszustellen. Er verzichtete auf die Inspirationslehre in jeder Form; auch ‚Urkunde der Offenbarung‘ kann die Bibel nicht sein; denn Gottes Offenbarung lässt sich nicht, wie ein Stück menschlicher Historie, beurkunden. Wohl aber ist die Bibel ‚die Urkunde der kirchengründenden Predigt‘.“
Martin Kähler Von Julius Schniewind Martin Kähler (6.1. 1835—7.9. 1912) gehörte seit seiner Studentenzeit fast ausschließlich unserer Universität an. Promoviert … Mehr
Julius Schniewind über die Versuchung Jesu nach Matthäus 4,1-11 (NTD, 1936): „Der Kampf in der Versuchung geht um das, was Jesus allein für sich entscheidet. Denn er, Jesus, ist wirklich Wundertäter gewesen, aber er empfängt seine Wunder allein von Gott, und seine Gottessohnschaft heißt Gehorsam.“
Die Versuchung Jesu in Matthäus 4,1-11, vgl. Lk. 4,1-13 (; Mk. 1,12f.) Von Julius Schniewind 1 Da wurde Jesus vom … Mehr
Neues Testament und Rassenfrage. Stellungnahme von Professoren wider einen kirchlichen Arierparagraphen (September 1933): „Nach dem Neuen Testament ist die christliche Kirche eine Kirche aus ‚Juden und Heiden‘, die sich sichtbar in einer Gemeinde zusammen finden. Nach dem Neuen Testament sind für die Zugehörigkeit zu dieser Gemeinde allein der Glaube und die Taufe maßgebend; es können aber Juden und Heiden in gleicher Weise zum Glauben kommen und getauft werden. Nach dem Neuen Testament sind zu kirchlichen Amtsträgern Juden und Heiden in grundsätzlich gleicher Weise geeignet. Sie werden zu einem kirchlichen Amt allein nach dem Maßstab ihres Glaubens, ihres Wandels und ihrer persönlichen Eignung von der Kirche und nur von ihr berufen.“
Stellungnahme von Professoren wider einen kirchlichen Arierparagraphen (September 1933) Neues Testament und Rassenfrage. Stellungnahme von Professoren wider einen kirchlichen Arierparagraphen … Mehr
Julius Schniewind über das Weltgericht nach Matthäus 25,31-46 (NTD, 1936): „Das Weltgericht geht allenthalben nach den Werken. Dabei wird ausdrücklich überall gesagt, daß alle Christen in dies Gericht eingeschlossen werden. Weder kann der Christ sich über den Juden, noch der Jude sich über den Heiden erheben, noch ein Frommer über die Unfrommen, noch ein Apostel über die einfachen Christen.“
Das Weltgericht Matthäus 25,31-46 Von Julius Schniewind 31 Wenn aber „der Menschensohn kommen wird“ in feiner Herrlichkeit und „alle Engel … Mehr
Julius Schniewind, Die Seligpreisungen Matthäus 5,3-12 (NTD): „Das Fragen und Verlangen nach Gerechtigkeit auf Erden wird selig gepriesen, das brennende Verlangen (Hunger und Durst!) danach, dass Unrecht und Ungerechtigkeit aufhören möchten. Wo dies Verlangen brennt, ist es ein Fragen nach Gott und nach seiner Gerechtigkeit, und das bedeutet allerdings eine Haltung des ganzen Lebens, ein Warten; die Antwort auf dies Warten ist die von Christus geschenkte Tat.“
Wie Julius Schniewind (1883-1948) die Seligpreisungen der Bergpredigt 1936 biblisch-theologisch auf ein „Heute“ auszulegen vermochte, erweist sich immer noch als … Mehr
Julius Schniewind über das Vaterunser (Matthäus 6,7-15 – NTD): „In den Sprüchen, in denen Jesus vom „Vater im Himmel“ spricht, überwiegt je nach ihrem Sinn der Gedanke der väterlichen Fürsorge und Hilfe oder aber die Erinnerung an Gottes Macht und an sein Gericht; Gott bleibt für Jesus Herr und Richter der ganzen Welt, der Vater im Himmel.“
Das Vaterunser (Matthäus 6,7-15; vgl. Lk. 11,1-4) Von Julius Schniewind 7 Wenn ihr aber betet, so sollt ihr nicht plappern, … Mehr
Julius Schniewind, Joy in the New Testament: „God rejoices in the lost, especially in the lost. This is not a lesson that can be learned, or even taught, but it is the reality of Jesus; he in person is the joy that God has in the lost. He „rejoiced in spirit,“ and glorified the Father in heaven, that he hid such things from the wise and prudent, and revealed them to babes. His whole life, from his birth, is under this sign. The message of joy of the angels says that God is pleased with us people of the lost world, that he rejoices in us as he once rejoiced in his perfect creation.“
Joy in the New Testament By Julius Schniewind We cannot speak of the joy that the New Testament proclaims without … Mehr
Julius Schniewind, Die Freude im Neuen Testament: „Es ist strahlende Freude, dem Worte Gottes zu begegnen. Das schildern schon die Evangelien, das beschreibt die Apostelgeschichte in manchen vertrauten Erzählungen, das geht durch alle Paulusbriefe von den frühesten bis zu den letzten: Gottes endgültiges Wort ist ja Freudenbotschaft, ist der Ruf Gottes, der die Gemeinde sammelt und beständig trägt, der Ruf heraus aus dem Herrschaftsbereich der Finsternis, hin zu Gottes Lichtherrlichkeit, zu seinem ewigen Reich.“
Die Freude im Neuen Testament Von Julius Schniewind Wir können nicht von der Freude, die das Neue Testament verkündet, sprechen, … Mehr