Dass Christus mir etwas von sich gibt. Eine Erzählung aus der Fremdenlegion: „Wenn ich jetzt sterbe und dann hinüberkomme und da dann alle die Engel und Heiligen sind, dann werden die auf mich zeigen und sagen: Was macht der denn da? Und ich werde nicht hineinkommen. Aber wenn Christus mir etwas von sich gibt, dann können sie nichts sagen, dann komme ich rein.“

Dass Christus mir etwas von sich gibt Christoph Kardinal Schönborn OP weiß folgende Geschichte nachzuerzählen: „Ein alter Russe hat mir … Mehr

Johannes von Lüpke, Ende gut – alles gut? Die letzten Dinge: „Wer kann und darf richten? Dieses Gericht aber ist nicht unsere Sache. Wenn das Augsburger Bekenntnis diejenigen verurteilt, die vor der Wiederkunft Jesu ein Gottesreich aufrichten wollen, so geht es darum, menschliches Urteilen in seine Grenzen zu weisen. Die Lehre richtet sich gegen die Anmaßung derer, die dem Jüngsten Richter sein Urteil vorschreiben wollen oder die sich selbst dazu ausersehen wähnen, hier auf Erden das Gericht durchzuführen.“

Ende gut – alles gut? Die letzten Dinge Von Johannes von Lüpke Von einer Predigt, die bei einer Bestattung gehalten … Mehr

Jürgen Roloff über die Hölle in der Bibel: „Beim Endgericht wird Christus nicht nur die Toten aus dem Hades befreien, sondern er wird Tod und Hades zusammen vernichten. Die feurige Gehenna (auch »Feuerpfuhl«, »ewiges Feuer«, »Abgrund«) erscheint als Bereich ewiger und endgültiger Gottes- und Heilsferne. Ihr werden im Endgericht alle widergöttlichen Menschen und Mächte überantwortet. Das Neue Testament verzichtet jedoch auf jede spekulative Ausmalung von Hölle und Höllenstrafen.“

Hölle in der Bibel Von Jürgen Roloff Die Bibel spricht zwar vielfach von unterweltlichen Aufenthaltsorten der Toten bzw. endzeitlichen Straforten, … Mehr

Rudolf Bultmanns Predigt über Matthäus 25,31-46 von 1959: „Wir alle wissen, dass wir Stunden der Ruhe brauchen – aber soll diese Ruhe nur unserer körperlichen Erholung dienen, damit wir Kraft für unsere Arbeit gewinnen? Sollte sie nicht auch eine Erholung für die Seele sein? Sollte sie uns nicht Zeit geben, über die tiefere Dimen­sion des Lebens nachzudenken, damit wir nicht nur für unsere Arbeit, sondern auch für die unerwarteten Begegnungen mit dem Herrn Kraft schöpfen können?“

Ich frage mich, ob sich Rudolf Bultmann damit einen Gefallen getan hat, seine 1959 auf Englisch gehaltene Predigt über Matthäus … Mehr

Hans Urs von Balthasar über das Gericht: „Gott in Jesus richtet nicht, wohl aber richtet der Mensch sich selbst, wenn er das in Jesus erschienene reine Heil ausschlägt und nicht durch sein Licht sehend wird, sondern durch das eigene Licht zu sehen und urteilen zu kön­nen vorgibt.“

Gericht Von Hans Urs von Balthasar Im Alten Bund Die alttestamentliche Anschauung vom Gericht steht auf dem Hintergrund einer gemein-orientalischen … Mehr

Julius Schniewind über das Weltgericht nach Matthäus 25,31-46 (NTD, 1936): „Das Weltgericht geht allenthalben nach den Werken. Dabei wird ausdrücklich überall gesagt, daß alle Christen in dies Gericht eingeschlossen werden. Weder kann der Christ sich über den Juden, noch der Jude sich über den Heiden erheben, noch ein Frommer über die Unfrommen, noch ein Apostel über die einfachen Christen.“

Das Weltgericht Matthäus 25,31-46 Von Julius Schniewind 31 Wenn aber „der Menschensohn kommen wird“ in feiner Herrlichkeit und „alle Engel … Mehr

Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Matthäus 25,31-46 (1950): „Unser sich so schmückendes und brüstendes christliches Abendland sollte sich durch diesen Text einmal ins Licht des künftigen Gerichts stellen, dann würde sich zeigen, was Stroh und Stoppeln sind und was als Silber und Gold im Weltenfeuer des über uns kommenden Endgerichts bestehen wird. Die Flüchtlinge, die verbrannten Städte, die geschändeten Menschen in Lagern und Zwangsarbeit — sie sind die Bewährung, die Jesus meint, wenn er kommen wird „in seiner Herrlich­keit“.

Predigtmeditation zu Matthäus 25,31-46 (1950) Von Hans Joachim Iwand Dieser Text gehört zu den eindrucksvollsten aus dem ganzen Neuen Testament. … Mehr