Über Hiob (Über das Misslingen aller philosophischer Versuche in der Theodizee, 1791) Von Immanuel Kant Hiob wird als ein Mann … Mehr
Schlagwort: Hiob
Kornelis Heiko Miskotte über das Buch Hiob (Over het boek Job, 1971): „Stellen Sie sich vor, Hiob hat richtig über den gesprochen, der ihm begegnet ist. Diese Anklagen, diese Auflehnung, diese Wut – das war schließlich in der Tiefe doch die richtige Art und Weise, über Gott in diesen Umständen zu sprechen. Stellen Sie sich vor! Hiob, der Kämpfer gegen Gott, gewinnt den Preis. In all diesem Protestieren und Blasphemieren hat er so über den Verborgenen gesprochen, dass es die Realität unseres Daseins berührt, trifft.“
Über das Buch Hiob (Over het boek Job, 1971) Von Kornelis Heiko Miskotte Unsere Einteilung der biblischen Bücher folgt der … Mehr
Fridolin Stier, Der Fall Ijjob (1954): „Ijjob selber aber ringt nicht als Theologe mit dem Problem, sondern als Mensch mit Gott. Ijjob „stellt“ Gott. Ihm geht es nicht um Antwort auf eine Frage, sondern darum, daß Gott ihm auf seine Frage Red und Antwort stehe. Ijjob fordert Gott zur gerichtlichen Verantwortung. Wir berauben das Buch des Ungeheuerlichen, das es bezeugen will, nämlich den Antritt eines Menschen zum Prozeß gegen Gott, wenn wir in seiner prozessualen Anlage nicht mehr sehen als literarische Form.“
Der Fall Ijjob Von Fridolin Stier Ijjob aus Us, hochangesehen und an Gütern reich gesegnet, verliert plötzlich, in einer raschen … Mehr
Søren Kierkegaard über Hiob: „Nur der Leichtsinnige könnte wünschen, dass Hiob nicht mit wäre, dass sein ehrwürdiger Name ihn nicht daran erinnern sollte, was er zu vergessen sucht: dass es Schrecken gibt im Leben und Angst; nur der Selbstsüchtige könnte wünschen, dass Hiob nicht da wäre, damit die Vorstellung von seinen Leiden mit ihrem strengen Ernst seine gebrechliche Freude nicht stören sollte, ihn aufschrecken aus seiner in Verhärtung und Verlorenheit berauschten Sicherheit.“
Über Hiob Von Søren Kierkegaard Wenn das eine Geschlecht ausgedient, sein Werk vollbracht, seinen Streit ausgekämpft hat, so hat Hiob … Mehr
Søren Kierkegaard über Hiob und dessen Wort „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gelobt!“: „Nur der Weichling könnte wünschen, dass Hiob nicht da wäre; damit er je eher je lieber jeden Gedanken fahren lassen, jede Bewegung in der widerwärtigsten Ohnmacht aufgeben, sich selbst in der elendesten und erbärmlichsten Vergessenheit auslöschen könnte.“
Hiob Von Søren Kierkegaard Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gelobt. „Da stand … Mehr
Gerhard von Rad über Hiob. Predigtmeditation zu Hiob 2,1-10: „Der Satz: ‚Haben wir …‘ ist aber nicht mit großem religiösen Pathos gesprochen, sondern er enthält vielmehr eine ganz nüchterne Überlegung, ja fast eine primitive Logik des Glaubens: Wir haben Gott ja schon soundsooft als Geber bejaht und ihm gedankt.“
Predigtmeditation zu Hiob 2,1-10 Von Gerhard von Rad Eine Szene aus der Prosageschichte von Hiob. Der Erzähler läßt bekanntlich wie … Mehr
„Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?“ (Hiob 2,10) Die Frage stellt sich: Hat etwa Gott gegenüber Menschen auch Böses im Sinn?
Hat Gott gegenüber Menschen auch Böses im Sinn? Zur fälligen Neuübersetzung von Hiob 2,10 Die heutige Herrnhuter Tageslosung aus dem … Mehr
Karl May, Hiob (fragmentarisches Gedicht, 1902/1908): „Und dann trete ich vor dich hin / und fordere mich von dir, / mich, mein Leben, meinen Glauben, mein Glück, / alles, alles, was du mir gibst, / um es mir wieder zu nehmen.“
Hiob (fragmentarisches Gedicht) Von Karl May Schlage mich! Peinige mich!Aber ich komme!Ich komme hinauf zu dirlangsam, stetig.Jede Stunde meiner Qual … Mehr
Claus Westermann, Das doppelte Gesicht Ijobs (1983): „Der fromme, demütige, sich in Gottes Willen Fügende und der verzweifelt gegen Gott sich Auflehnende – das ist derselbe Mensch, für den es beide Möglichkeiten gibt, die eine davon am äußersten Rand. Es ist dabei zu bedenken: Im Dialogteil ist es nicht das Leiden als solches, gegen das sich Ijob auflehnt. Es ist vielmehr die Behauptung der Freunde, die in diesem Leiden und in der Sprache dieses Leidens den Beweis sieht, dass Ijob ein Frevler, ein Gottloser ist; auch die Behauptung, der Schwere des Leidens müsse die Schwere seines Vergehens entsprechen, für das Gott ihn bestraft. Und Gott scheint, wenn er Ijob seinem Leid und damit dem Weg in den Tod schweigend überlässt, auf der Seite der Freunde zu stehen. Aber dann antwortet Gott. Und in seiner Antwort tritt er auf Ijobs Seite, tritt er für ihn ein. Gott wendet sich Ijob, der ihn so schwer angeklagt hatte, wieder zu.“
Das doppelte Gesicht Ijobs Von Claus Westermann Jedem Leser des Ijobbuches muß der Gegensatz auffallen zwischen dem Verhalten Ijobs gegenüber … Mehr