Historisches Erzählen Von Jörn Rüsen Begriffliche Unterscheidungen „Historisches Erzählen“ ist zunächst einmal die alltägliche sprachliche Form, in der Geschichte artikuliert … Mehr
Schlagwort: Geschichte
Karl Löwith, Christentum und Geschichte (1955): „Diese moderne Einschätzung der Geschichte, wonach sie schon selber die massgebende, umfassende und absolute Wirklichkeit ist, hat im ‚Historismus‘ zu einer Überschätzung der Geschichte geführt, aus der es keinen historischen, sondern nur einen philosophischen oder theologischen Ausweg gibt.“
Christentum und Geschichte Von Karl Löwith Die Geschichte kann den Menschen nie lehren, was wahr und was falsch ist. Das … Mehr
Paul Ricoeur und der Streit um das historische Gedächtnis in Wiblingen: „An einem ausgesuchten Ort der Klosterbibliothek erhebt sich eine prächtige barocke Skulptur. Es ist die Doppelfigur der Geschichte. Vorne der geflügelte Gott Chronos. Er ist ein alter Mann mit gegürteter Stirn; die linke Hand greift ein großes Buch, von dem die rechte versucht, ein Blatt abzureißen. Dahinter und darüber die Geschichte selbst. Der Blick ist ernst und prüfend; ein Fuß stößt ein Füllhorn um, aus dem ein Regen aus Gold und Silber strömt, ein Zeichen der Instabilität; Die linke Hand stoppt die Geste des Gottes, während die rechte die Instrumente der Geschichte zeigt: das Buch, das Tintenfass, den Griffel. Kloster Wiblingen, Ulm.“
Paul Ricoeur und der Streit um das historische Gedächtnis in Wiblingen Auf der französischen Originalausgabe seines Buches „La mémoire, l’histoire, … Mehr
Reinhart Kosellecks Begriffsgeschichte zum Geschichtsbegriff und der Verlust der Historia Magistra Vitae: „Die Geschichte selbst wurde, sprachlich gewendet, zu ihrem eigenen Subjekt.“
Reinhart Koselleck hat in seiner instruktiven Begriffsgeschichte zum Geschichtsbegriff erzählt, wie das „geschichtliche“ Geschichtskonzept mit seinen Konnotationen von Fortschritt und … Mehr
40 Thesen zur Heiligen Schrift: „Die historisch-kritische Exegese sucht die Schrift als historisch gewordene Erzählliteratur zu dekonstruieren. Die Argumente der historischen Kritik sind poietische Möglichkeitsersinnungen der Gegenwart und können daher trotz aller Plausibilität im Hinblick auf die Vergangenheit nicht zu historischen Fakten werden.“
Sowohl in meiner Disserationsschrift „Von der Theologie. Die Kunst der guten Gottesrede in Entsprechung zur gelesenen SCHRIFT“ (Peter Lang, 2000) … Mehr