Auferstehung von den Toten versus Weiterleben nach dem Tod Der Tod eines Menschen hat immer auch eine soziale Dimension, sind…
Hannah Arendt, Curriculum Vitae (1941): „Nach einer kurzen Sekretärstätigkeit bei Arnold Zweig leitete ich die pädagogische Abteilung eines Comites zur Umschichtung deutsch-jüdischer Flüchtlinge (Agriculture et Artisanat) und begründete 1935 eine französische Abteilung der Jugendalijah für Flüchtlingskinder, durch welche etwa 120 Kinder bis 1936 nach Palästina einwanderten. Im Verfolg dieser Arbeit war ich 1935 3 Monate in Palästina. Dieses Büro erweiterte sich während seines ca. 2-jährigen Bestehens zu einer Art Beratungsstelle für Jugendliche, da eine solche Institution in Paris nicht existierte.“
Curriculum Vitae (1941) Von Hannah Arendt Ich, Hannah Arendt, bin am 14. Oktober 1906 in Hannover geboren. Im Herbst 1924 bestand…
Martin Niemöller, Rundfunkpredigt zu Johannes 11,23-26 (1933): „Christus ist die Auferstehung und das Leben; und wenn er Glauben fordert, dann will er als der Herr unseren Dienst und unseren Gehorsam; dann will er selber in unserm Leben stehen als der, der unser Leben regiert, als der, der unser Leben ist! Der christlichen Mitläufer und Parteigänger gibt es viele;und es ist mit ihnen wie mit allen Mitläufern, dass sie sich auf ihre Überzeugung alles Mögliche zugutehalten; aber damit ist es nun einmal nicht getan: wer an Christus glaubt, der muss sich seinem Anspruch beugen und sich für seinen Anspruch offenhalten.“
Rundfunkpredigt zu Johannes 11,23-26 Von Martin Niemöller Jesus spricht zu Martha: Dein Bruder soll auferstehen! Martha spricht zu ihm: Ich…
Tagesgebet zum 1. Sonntag nach Ostern (Quasimodogeniti), 27. April 2025
Himmlischer Vater,Du unser Gott,Du hast deinen Sohn aus dem Grab in neues Leben gerufen –dein Wort in unserem Ohr –so…
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Johannes 20,11–18: „Es gehört schon etwas dazu, von Gott erwählt zu sein, um der Erscheinung des Auferstandenen ausgesetzt zu werden. Aus welcher Höhe, aus welchem Stolz wird Paulus zu Boden geworfen! Aus welcher Tiefe wird Maria emporgehoben! Unter allen Zeugen der Auferstehung steht sie vor uns als die Reinste, Empfänglichste. Sie empfängt, was sie suchte. Sie sagt nur ein Wort: Rabbuni! Ganz leicht, ganz ohne Entsetzen und Erschütterung, wie wenn auf einmal alle Finsternis, alle Geister der Nacht wichen und der schon verloren geglaubte Weg im Licht des Tages unter ihren Füßen liegt; wie wenn sie auf einmal weiß, was sie zu glauben nie aufhörte, so bekennt sie ihren Glauben. Sie hat die Mitte ihres Lebens wiedergefunden. Sie hat gewartet, wo das Warten, das Hoffen, das Suchen schon keinen Sinn mehr zu haben schien. Sie hat nicht umsonst in solchem ‚dunklen Glauben‘ ausgehalten.“
Predigtmeditation zu Johannes 20,11–181 Von Hans Joachim Iwand Auch in dieser Ostergeschichte steht Maria Magdalena im Mittelpunkt der Handlung. Sie…
Reinhold Schneiders Sonett ‚Ostern‘: „Dann sinkt des Lebens dunkle Hülle nach, / Und wie das Kreuz das Innerste verzehrt, / Strahlt auch das Kreuz von oben mächtig nieder.“
OSTERN Noch ist das Schicksal um Dein Kreuz gewundenUnd Deines Sieges Herrlichkeit verhangenVon dieser Tage ungeheurem Bangen,Da Tod und Frevel…
Hans Joachim Iwand, Gedanken zum Ostersonntag: „Solange wir noch dieser Botschaft standzuhalten gedenken, wird sie uns nicht treffen. Sie kommt, wo sie kommt, nur zu den Demütigen, den zu Boden Geworfenen, sie kommt wie ein Licht von oben in die tiefste Nacht … Wer an den Rand aller Dinge tritt, an den Rand seiner eigenen Vernünftigkeit, seines sich irgendwie Behaupten-Wollens, allein der wird sie hören, wie die Frauen sie hörten.“
Gedanken zum Ostersonntag Von Hans Joachim Iwand Die Frauen fanden aber den Stein weggewälzt von dem Grab und gingen hinein…
O vera digna hostia (Über Christi Höllenfahrt): „O wahrlich werte Ostergab! / Durch die zerbrach der Tartarus. / Befreit das Volk der Häftlinge, / Zurückgebracht des Lebens Lohn.“
O vera digna hostia O vera digna hostiaper quam fracta sunt tartararedempta plebs captivatareddita vitae praemia O wahrlich werte Ostergab!Durch…
Martin Luthers Predigt über die Höllenfahrt Christi (1532): „Wie dieser Artikel im Wort vorgetragen und mit Bildern vorgemalt wird, dass die Engel vorhergehen und Christus mit der Fahne hinunterfährt, die Höllenpforte zerbricht und zerstört, so erfasse es einfältig. Denn ob es wohl einfältig und grob geredet ist und kindliche Bilder sind, so zeigen uns solche Worte und Bilder doch fein die Kraft und den Nutzen dieses Artikels, wie wir hören werden.“
Predigt zur Osternacht über die Höllenfahrt Christi Von Martin Luther Ich glaube an Jesus Christus …niedergefahren zur Hölle,am dritten Tage…