Zurück aus Mokokchung habe ich mich noch einmal der Geschichte und Kultur der Ao Naga, einem der Naga-Völker im nordostindischen…
Gregory of Nyssa – The Fountain as an Image of the Vision of God (Homilies on the Song of Songs)
From the eleventh of Gregory of Nyssa’s Homilies on the Song of Songs: The person who has drawn near to…
Augustinus über innere Bilderwelten in seinen Bekenntnissen (Confessiones): „Groß ist die Macht des Gedächtnisses, gewaltig groß, mein Gott, ein Tempel, weit und unermesslich. Da steigt ein großes Verwundern in mir auf, Staunen ergreift mich. Und die Menschen gehen hin und bewundern die Bergesgipfel, die gewaltigen Meeresfluten, die breit daherbrausenden Ströme, des Ozeans Umlauf und das Kreisen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“
Über die Bilderwelt des eigenen Gedächtnisses (Bekenntnisse) Von Augustinus Himmel und Erde und Meer sind da untergebracht nebst allem, was…
„Zerschlage mein Herz, dreieiniger Gott“. Wie durch Robert Oppenheimer der Ort der ersten Atombombenexplosion zum Namen „Trinity Site“ gekommen ist: „Warum ich den Namen gewählt habe, ist nicht klar, aber ich weiß, welche Gedanken mir durch den Kopf gingen. Es gibt ein Gedicht von John Donne, geschrieben kurz vor seinem Tod, das ich kenne und liebe. Daraus ein Zitat: ‚Wie West und Ost / In allen flachen Landkarten – und ich bin eine – sich berühren, / So berührt der Tod die Auferstehung.‘ (‚Hymne an Gott, meinen Gott, in meinen Krankheiten‘). Das macht immer noch keine Dreifaltigkeit aus, aber in einem anderen, bekannteren Andachtsgedicht beginnt Donne: ‚Batter my heart, three person’d God;-‚. Darüber hinaus habe ich keinerlei Anhaltspunkte.“
„Zerschlage mein Herz, dreieiniger Gott“ – wie durch Robert Oppenheimer der Ort der ersten Atombombenexplosion zum Namen „Trinity Site“ gekommen…
Segen zur Schulentlassung: „Der HERR segne und behüte euch, Er leite euch auf neuen Wegen und weite seine Gnade über eurem Leben aus. Er bewahre euch und eure Familien vor Unheil und schenke euch seinen Frieden.“
Segen zur Schulentlassung Der HERR segne und behüte euch,Er leite euch auf neuen Wegenund weite seine Gnade über eurem Leben…
Zachäus-Predigt über Lukas 19,1-10: „Eines aber ist passiert, als Jesus Zachäus im Baum ruft. Zachäus hält sich nicht in den Ästen des Baumes versteckt. Er zeigt sich, als er den Ruf hört und gibt sich damit die Blöße seines Lebens. Vor dem Gottessohn und vor den Mitmenschen steht er nackt da. Nichts schützt ihn. Aber Jesus wendet sich dem Ungeschützten und Bloßgestellten zu: ‚Zachäus, steig eilend herunter; denn ich muss heute in deinem Haus einkehren.‘ Für all die anständigen Menschen, die sich nichts zuschulden kommen lassen haben, mag der Ruf Jesu eine Provokation sein, eine Missachtung ihrer Anständigkeit. Aber vielleicht sind sie es, die ihre eigene Lebensblöße sich nicht eingestehen können.“
Predigt über Lukas 19,1-10 Das hat ein Bild abgegeben – Zachäus im Maulbeerfeigenbaum. Wer klettert schon im Erwachsenenalter noch auf…
Kann man auf Basis des Kleinen Katechismus Martin Luthers ein gemeinschaftliches christliches Leben ohne Bibel führen? Gottfried Ephraim Lessings bermudische Parabel im Streit mit Goeze
Bermudische Parabel zu Luthers Kleinem Katechismus Von Gottfried Ephraim Lessing In seiner Auseinandersetzung mit dem Hamburger Pastor Goeze (Fragmentenstreit) bestreitet…
Paul Ricoeur und der Streit um das historische Gedächtnis in Wiblingen: „An einem ausgesuchten Ort der Klosterbibliothek erhebt sich eine prächtige barocke Skulptur. Es ist die Doppelfigur der Geschichte. Vorne der geflügelte Gott Chronos. Er ist ein alter Mann mit gegürteter Stirn; die linke Hand greift ein großes Buch, von dem die rechte versucht, ein Blatt abzureißen. Dahinter und darüber die Geschichte selbst. Der Blick ist ernst und prüfend; ein Fuß stößt ein Füllhorn um, aus dem ein Regen aus Gold und Silber strömt, ein Zeichen der Instabilität; Die linke Hand stoppt die Geste des Gottes, während die rechte die Instrumente der Geschichte zeigt: das Buch, das Tintenfass, den Griffel. Kloster Wiblingen, Ulm.“
Paul Ricoeur und der Streit um das historische Gedächtnis in Wiblingen Auf der französischen Originalausgabe seines Buches „La mémoire, l’histoire,…
„Du! Vadda! Du bist do bei uns, oba mia sehng Di net.“ Frithjof Gräßmanns bairisches Vaterunser: „Schau, daß Du as Sogn host bei uns und auf da ganzn Welt! Überalln sollat g’scheng, wos Dia recht is! Gib uns an’a’r’am jedn Tog, wos mia braucha!“
Frithjof Gräßmann (1930-2017) war erster regulärer Studentenpfarrer an der Augustana in Neuendettelsau. Aufgewachsen in Pfarrkirchen im Rottal blieb er Zeit…