Dass Christus mir etwas von sich gibt. Eine Erzählung aus der Fremdenlegion: „Wenn ich jetzt sterbe und dann hinüberkomme und da dann alle die Engel und Heiligen sind, dann werden die auf mich zeigen und sagen: Was macht der denn da? Und ich werde nicht hineinkommen. Aber wenn Christus mir etwas von sich gibt, dann können sie nichts sagen, dann komme ich rein.“

Dass Christus mir etwas von sich gibt Christoph Kardinal Schönborn OP weiß folgende Geschichte nachzuerzählen: „Ein alter Russe hat mir…

Christine Lavant, Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer: „Dieses ist eine sehr große Rechnung, o Herr … / Und wenn ich dich jetzt sanftmütig bitte / und wenn ich dich jetzt zornmutig beschwöre / mir Zeit zu lassen die Summe meiner Verschuldung zu prüfen, / so solltest du mich wohl erhören, / solltest Einsehen haben um der Gerechtigkeit willen / und mir bis zur völligen Klärung / ersparen den Irrsinn.“

Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer,die ist schon für alles verloren.Aber den…

Paul Althaus über die Auferstehung der Toten: „Die Auferweckung aus dem Tode – das wird an der Auferstehung Jesu deutlich – ist nicht Schöpfung aus Nichts, sondern sie geschieht an der von Gottes Liebe durch den Tod hindurchgehaltenen Person. Nicht ein anderes Ich als das meine wird gesetzt, sondern im »Erwecken« bewahrt Gott mein Ich, um es zu vollenden. Meine, des irdischen Ich Geschichte mit Gott kommt an ihr Ziel.“

Auferstehung VI. Dogmatisch Von Paul Althaus 1. Auferstehung bezeichnet das von Gott gewirkte eschatologische Geschehen, in dem er kraft seines…

Jeanette Wolff, Sadismus oder Wahnsinn: Erlebnisse in den deutschen Konzentrationslagern im Osten (1946): „Mir als Mutter krampfte sich das Herz zusammen, und die anderen, besonders die junge Lettin, waren tieftraurig. Lang­sam ging der Tag zur Neige. Zum Appell ging meine Tochter fort, und wir alle glaubten sie schon verloren. Nach ungefähr einer Stunde kam sie zurück. Max hatte sie aufgeschnallt und immer wieder gefragt: ‚Hast du noch keine Angst?‘ und ‚Willst du den Namen nicht nennen?‘ Sie verneinte immer wieder, und nach 35 Minuten schnallte er sie ab und wurde mit den Worten ‚Na, feige bist du ja nicht‘ und einem Fuß­tritt entlassen. — Was wir beide empfanden, als wir uns wiedersahen, kann kein Mensch ermessen, und in diesem Moment gelobten wir uns: Weg vom Stutthof, sobald wie möglich und ganz gleich wohin.“

JEANETTE WOLFF SADISMUS ODER WAHNSINN. Erlebnisse in den deutschen Konzentrations­lagern im Osten Alleinauslieferung Großvertrieb Ernst BreifeldGreiz in Thüringen Sachsenverlag Druckerei-…