De divitiis – Über den Reichtum. Radikale Reichtumskritik in der Alten Kirche in der Übersetzung von Andreas Kessler: „Es scheint dir also gerecht, dass der eine vor Überfluss überquillt, der andere aber selbst an dem für den täglichen Gebrauch Nötigen Mangel leidet? Dass dieser aufgrund massloser Fülle erleichtert wird, jener aber aus Mittellosigkeit dahinsiecht? Dass dieser mit wertvollen und grossartigen und über die Notwendigkeit natürlichen Masses hinausgehenden Speisen vollgestopft wird, während jener nicht einmal durch wertlose Nahrung gesättigt wird?“

In seinem Buch Der Schatz im Himmel. Der Aufstieg des Christentums und der Untergang des römischen Weltreichs (Klett-Cotta, 2017) stellt…

Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen (Lima-Papier 1982): „Die eucharistische Gemeinschaft mit dem gegenwärtigen Christus, der das Leben der Kirche stärkt, ist zugleich auch die Gemeinschaft im Leibe Christi, der Kirche. Das Teilhaben am einen Brot und gemeinsamen Kelch an einem bestimmten Ort macht deutlich und bewirkt das Einssein der hier Teilhabenden mit Christus und mit den anderen mit ihnen Teilhabenden zu allen Zeiten und an allen Orten.“

Taufe, Eucharistie und Amt. Konvergenzerklärungen der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen(Lima-Papier 1982, überarbeitete deutsche Übersetzung…

Paul Tillichs Kriegspredigt über Matthäus 5,14 (1917): „‚Ihr seid das Licht der Welt!‘ Lieben Kameraden! Es treibt mich, dies Wort zuerst und vor allem euch zuzurufen, die auf vorderster Wacht steht gegen Not und Tod. Was ihr tut, was ihr leidet, was ihr kämpft, was ihr siegt (was ihr auch in dem letzten Kampfe wieder an Heldenmut gezeigt habt), das leuchtet heller als die Großtaten eurer Väter, als die Heldentaten irgendeines Geschlechtes vor euch.“

Predigt über Matthäus 5,14: „Ihr seid das Licht der Welt!“ (1917) Von Paul Tillich Was Paul Tillich in seinen Autobiographical…

Erich Zenger, Biblische Miniaturen über Trösten und Trost: „So wie das Leid das Leben des Leiden­den verändert, kann und soll auch die tröstende Teilhabe das Zusammenleben der Getrösteten und der Tröster verwandeln. Das Mahl und das Gold sind dafür faszi­nierende Trostbilder und werden transparent für die zahlreichen bibli­schen Bilder, die Gott selbst als »Tröster« bezeugen und verheißen.“

Biblische Miniaturen über Trösten und Trost Von Erich Zenger Das hebräische Wort (genauer: die hebräische Wurzel mit den drei Konsonanten…

Ernst Fuchs‘ Predigt über Lukas 7,35-50 von 1935: „Der Herr weiß, dass die Liebe unteilbar ist. Das haben wir zu bedenken, wer Gott sucht, der sucht auch Menschen, denn er muß immer suchen, wer Gott liebt, der liebt auch Menschen, denn er muß immer lieben. Ohne die Sünde wäre das Suchen, wäre die Liebe das irdische Glück, weil uns aber die Sünde verblendet hat, so dass wir Gott am falschen Ort suchen, deshalb verliert sich unser Lieben und unser Suchen.“

Die unteilbare Liebe. Predigt über Lukas 7,36-50 Von Ernst Fuchs Liebe Gemeinde, wahrscheinlich dieselbe Geschichte wird bei Matthäus und Markus…

Protest! Ernst Käsemanns Replik zu einem Aufsatz von Jürgen Seim „Zur christlichen Identität im christlich-jüdischen Gespräch“ (1992): „Sollte ein evangelischer Pfarrer nicht laut und unverzagt das Kommen des Gottesreiches in der Fleischwerdung des Gottessohnes, die irdische Erlösung, in Wundern und Zeichen vorweggenommen, zu Ostern und Pfingsten bezeugt, den Anbruch der Freiheit der Kinder Gottes bis hin in Leiblichkeit und als Ärgernis der Welt sichtbar, verkünden? Würde anders das Evangelium in seinem Munde nicht religiöse Utopie und Ideologie werden müssen?“

Protest! Von Ernst Käsemann Als Mitbegründer der Gesellschaft für Evangelische Theologie 1940 in Berlin habe ich von Anfang an in…

Christoph Ernst Luthardt, Die Zukunft Israels. Römer 11, 11-32 (1861): „Wenn sich also Israel bekehrt, so ist das nicht eine Bekehrung wie irgend eines andern Volks, sondern die Bekehrung des erwählten Volks. Alle andern Völker haben nur kirchengeschichtlichen Beruf, Israel ist das Volk des heilsgeschichtlichen Berufs. Darum theilt die Schrift die Menschheit ein in Israel und die Völker — eine Eintheilung, die außerdem wegen der Ungleichheit der beiden Hälften die wunderlichste von der Welt wäre. Ist es aber das Volk des heilsgeschichtlichen Berufs das sich bekehrt, so wird diese Thatsache Folgen haben nicht bloß für die Kirchengeschichte.“

Die Zukunft Israels (Römer 11, 11-32) Von Christoph Ernst Luthardt „Ich sage nun: doch nicht gestrauchelt sind sie, damit sie…