Die Jotamfabel (Richter 9) und die Zukunft politischer Mandatsträger Die sogenannte Jotamfabel, die Jotam auf die Königswahl Abimelechs und dessen…
Die Königswahl Abimelechs als Paradigma eines populistischen Führertums im Alten Testament: „Was ist besser für euch: wenn siebzig Männer über euch herrschen, alle Söhne Jerubbaals, oder wenn nur ein Mann über euch herrscht? Denkt auch daran, dass ich euer Fleisch und Bein bin.“ (Richter 9,2)
Die Königswahl Abimelechs und dessen gewaltsame Machtergreifung in Israel lässt sich als Paradigma eines populistischen Führertums lesen: „1 Abimelech, der…
Hans Ehrenberg, Die satanische Dreifaltigkeit. Eine Auslegung der Offenbarung 13 (The Satanic Trinity, 1941): „Die Kirche sollte weder zurückhaltend noch unvorsichtig sein, wenn sie Worte wie ’satanisch‘ verwendet, und sie sollte niemals die unverzichtbare eschatologische Perspektive des Evangeliums vernachlässigen, insbesondere in Zeiten historischer Katastrophen.“
Nachdem der Bochumer Pfarrer Hans Ehrenberg dank der Unterstützung des englischen Bischofs George Bell 1939 aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen entlassen…
Tagesgebet zum 5. Sonntag nach Trinitatis, 30. Juni 2024
Himmlischer Vater,in Jesus Christus nimmst Du Menschen in deinen Dienst.So wird deine Liebe auf der Erde wirklich.Gebrauche auch uns,dass wir…
Johannes Brenz, Das Fundament der Kirche und die Pflichten ihres Amtes (1548): „Wir haben deshalb deutlich gemacht, dass die Kirche Christi nicht auf weltliche Gewalt, sondern auf die Lehre des Evangeliums, d.h. unser Amt, gegründet ist. Wir wollten aber dies ein wenig reichlicher ausführen, dass wir erkennen, dass, auch wenn die gottlose Welt die Kirche stürzt oder verfolgt, diese trotzdem nicht stürzt oder unterdrückt oder zerstört wird, wenn wir es an unserem Amt nicht fehlen lassen, das das Fundament der Kirche und durch göttliche Macht übertragen und aufs stärkste begründet.“
Das Fundament der Kirche und die Pflichten ihres Amtes (1548) Von Johannes Brenz Eingeleitet und übersetzt von Martin Brecht Im…
Nerses IV. Schnorhali, Hymnus der Heiligen Trinität gewidmet: „Dein Name, Christus, ist der eines Liebenden. / Erweiche mit deiner Liebe / dies mein Herz, das noch steinern ist. / Durch das dir eigene Mitleiden, / durch die dir eigene Gnade / lass mich erneut leben.“
Hymnus der Heiligen Trinität gewidmet Von Nerses IV. Schnorhali Du Aufgang meines Lichtes, Sonne der Gerechtigkeit,scheine in meine Seele.Du, von…
Katharina Staritz, Rundschreiben an die Breslauer Pfarrer zum Judenstern im Gottesdienst (1941): „Es ist Christenpflicht der Gemeinden, sie nicht etwa wegen der Kennzeichnung vom Gottesdienst auszuschliessen. Sie haben das gleiche Heimatrecht in der Kirche wie die anderen Gemeindeglieder und bedürfen des Trostes aus Gottes Wort besonders.“
Nachdem im September 1941 alle Juden in Deutschland den „Judenstern“ tragen mussten, verfasste die Breslauer Stadtvikarin Katharina Staritz ein Rundschreiben…
Walter Lüthi in der Predigt zu 1. Samuel 24 (1962): „Saul hat viel zu verlieren, David aber mehr. Ja, Saul hat schon verloren, was er verlieren konnte. David aber wird hier davor bewahrt, aus der Gnade der Erwählung zu fallen. Selbsthilfe hätte hier den Verlust seiner Erwählung zur Folge haben können. So baut Gott sein Reich, indem er nicht nur den Verworfenen an seinem verwerflichen Tun hindert, sondern auch den Erwählten vor Selbstzerstörung bewahrt.“
Zu 1. Samuel 24 Von Walter Lüthi Der Atem kommt einem zum Stocken, wenn man die Ereignisse verfolgt, die sich…
Baruch de Spinoza über den Aberglauben in Zeiten der Furcht (Theologisch-politischer Traktat): „Weiter geht daraus hervor, dass er zwangsläufig sehr verschiedenartig und unbeständig ist, wie es alle Hirngespinste des Geistes und alle Antriebe der Raserei sind, und schließlich, dass er nur in Hoffnung, Hass, Zorn und Arglist seine Stütze findet, weil er ja nicht der Vernunft entspringt, sondern allein dem Affekt, und zwar dem allerwirksamsten.“
Über den Aberglauben in Zeiten der Furcht Von Baruch de Spinoza Wenn die Menschen alle ihre Angelegenheiten nach einem bestimmten…