Baruch de Spinoza über den Aberglauben in Zeiten der Furcht (Theologisch-politischer Traktat): „Weiter geht daraus hervor, dass er zwangsläufig sehr verschiedenartig und unbeständig ist, wie es alle Hirngespinste des Geistes und alle Antriebe der Raserei sind, und schließlich, dass er nur in Hoffnung, Hass, Zorn und Arglist seine Stütze findet, weil er ja nicht der Vernunft entspringt, sondern allein dem Affekt, und zwar dem allerwirksamsten.“

Über den Aberglauben in Zeiten der Furcht Von Baruch de Spinoza Wenn die Menschen alle ihre Angelegenheiten nach einem bestimmten…

Dekan Reinhold Hopf über Hans Jakob Wehe († 5. April 1525), erster [lutherischer?] Pfarrer in Leipheim (1896): „Das Pförtlein in der Stadtmauer am Pfarrhause, durch das Wehe entfloh, ist heute noch vorhanden. Es führt hinaus an die Bergabhänge, welche am südlichen Donauufer sich hinziehen. In ihnen finden sich schluchtenartige Einschnitte und, wenn sie damals so reich mit Niederholz bewachsen waren wie noch vor einigen Jahren, hatte Wehe gar nicht nötig, sich eine Höhle zu graben. Das Terrain bot wenigstens für kurze Zeit von Natur schon Schlupfwinkel genug.“

Hans Jakob Wehe, erster lutherischer Pfarrer in Leipheim. Von Dekan Reinhold Hopf in Leipheim. Was uns von Hans Jakob Wehe…

Martin Luther, Predigt über Johannes 3,1-16. Die Notwendigkeit der geistlichen Neugeburt (1536): „Christus sagt: »Es sei denn, dass jemand von neuem geboren wird, so kann er nicht ins Reich Gottes kommen.« Es gilt, dass man die eignen Gedanken, die eigne Weisheit und die eignen Meinungen fahren lässt und vielmehr das Wort hört, durch welches ein neues Herz in dir geschaffen wird ohne dein Zutun, wie die Frucht im Mutter­leib.“

Predigt über Johannes 3,1-16. Die Notwendigkeit der geistlichen Neugeburt Von Martin Luther Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern…

Kanzelwort des bayerischen Landesbischofs Hans Meiser vom Mai 1945: „Soll es je wieder besser werden mit unserem Volk, dann nur, wenn es aller Selbstüberhebung und allem Lügenstolz, allen Ungeistern und Abgöttern den Abschied gibt und sich zu dem Herrn, seinem Gott zurückfindet. Darum rufen wir unserem Volk und unseren Gemeinden zu: kehret heim zu Gott! Lernt wieder nach seinem Willen fragen und euch seinen Ordnun­gen beugen! Hört nicht länger auf die Sirenenstimmen falscher Propheten, holt euch Rat und Weisung allein bei dem Herrn!“

Nur 15 Tage nach der bedingungslosen Kapitulation und dem damit verbundenen Ende der NS-Herrschaft in Deutschland hatte der damalige bayerische…

Aus dem 41. Gebet von Gregor von Narek (951-1003): „Wiedergeboren zum Leben werden die, die tot waren. / Dann sind die Verletzungen geheilt, / vernarbt die Wunden, / zu nichts ist gemacht, was Fäulnis war. / Es verschwinden alle Traurigkeiten. / Es hört das Stöhnen auf. / Entflohen sind die Finsternisse, / zerteilt ist der Nebel, / weggeblasen ist der Dunst. / Es lichtet sich das Undurchdringliche. / Die mähliche Dämmerung kommt zu ihrer Vollendung. / Das Dunkel entweicht. / Davon eilt die Nacht.“

Zwiegespräch mit Gott (aus Gebet 41) Von Gregor von Narek Eine besondere Poesie zeigen die hymnischen Dichtungen aus der Armenischen…

Jürgen Ebach, Schweigen und Stille in der Bibel: „Bei Worten und nicht zuletzt bei biblischen und theologischen Worten sollten wir stets fragen, wer sie sagt, wem und in welcher Lage sie gesagt, aber auch, wogegen sie gesagt sind. All das gilt auch für das Schweigen. Manch­mal ist es darum zu tun, gegen das Schweigen und das Verschweigen zu reden, aber manchmal hat gegen die vielen Worte und Parolen das Schweigen seine Zeit.“

Schweigen und Stille in der Bibel. Eine kurze Einleitung und sieben Miniaturen Von Jürgen Ebach Eminente Bedeutung hat in der…