O vera digna hostia O vera digna hostiaper quam fracta sunt tartararedempta plebs captivatareddita vitae praemia O wahrlich werte Ostergab!Durch…
Martin Luthers Predigt über die Höllenfahrt Christi (1532): „Wie dieser Artikel im Wort vorgetragen und mit Bildern vorgemalt wird, dass die Engel vorhergehen und Christus mit der Fahne hinunterfährt, die Höllenpforte zerbricht und zerstört, so erfasse es einfältig. Denn ob es wohl einfältig und grob geredet ist und kindliche Bilder sind, so zeigen uns solche Worte und Bilder doch fein die Kraft und den Nutzen dieses Artikels, wie wir hören werden.“
Predigt zur Osternacht über die Höllenfahrt Christi Von Martin Luther Ich glaube an Jesus Christus …niedergefahren zur Hölle,am dritten Tage…
Reinhold Schneider, Ostern (Sonett, 1942): „Doch brennt die Glorie Deiner Todesschmach / Schon auf der Wolke, die Dein Bild beschwert, / Tief in der Zeit erstehst Du siegend wieder. // Dann sinkt des Lebens dunkle Hülle nach, / Und wie das Kreuz das Innerste verzehrt, / Strahlt auch das Kreuz von oben mächtig nieder.“
OSTERN Noch ist das Schicksal um Dein Kreuz gewundenUnd Deines Sieges Herrlichkeit verhangenVon dieser Tage ungeheurem Bangen,Da Tod und Frevel…
Helmut Merklein, Kreuz. Biblisch-theologisch: „Im gekreuzigten, ‚für uns zum Fluch gewordenen‘ Christus (Galater 3,13) kann der homo peccator sich selbst wiederfinden, um in ihm eine neue Identität (die des alter Christus) zu gewinnen (3,28). Der Glaubende hat daher sein Fleisch (ein für allemal) gekreuzigt (5,24), so dass er (bleibend) ein mit Christus Gekreuzigter ist (2,19), in dem dieser selbst lebt (2,20).“
Kreuz. Biblisch-theologisch Von Helmut Merklein Das Kreuz ist Hinrichtungsinstrument, ursprünglich ein „Pfahl“ (staurós; vgl. lateinisch crux, Marterholz), der bei den…
Hans Joachim Iwand, Gedanken zu Gründonnerstag: „Hoffentlich hören wir aus diesem desiderio desideravi unser ganzes Heil, unseren ganzen Trost. Hoffentlich hören wir etwas von dem heraus, was die herausgehört haben, die in Gefängnissen, vor dem Tod in der Schlacht, in der großen Einsamkeit der Verfemten und Verfolgten hier Entscheidendes vernommen und geschmeckt haben!“
Gedanken zu Gründonnerstag Von Hans Joachim Iwand Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit…
Karl Barth über die Freude in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Alles, was wir als Freude jetzt und hier erkennen und erleben, ob leicht oder schwer, ob auf der Tages- oder auf der Nachtseite des Lebens, ob als Gnade im Gericht oder ob als Gericht in der Gnade – ist vorläufige Erfüllung. Das ist der theologische Grund der Tatsache, dass unsere Freude ihren eigentlichen Sitz immer in der Vorfreude hat. Alle unsere Freude ist tatsächlich, auch wenn sie da ist und scheinbar aufs Höchste da ist, Vorfreude.“
Über die Freude (Kirchliche Dogmatik III/4) Von Karl Barth Freude! Wir haben damit ein Stichwort ausgesprochen, das nun auch in…
Tagesgebet zum Ostermontag, 21. April 2025
Herr Jesus Christus,Sohn Gottes,auferstanden von den Totensiehst Du über unseren Lebenshorizont hinaus.Stell Dich uns entgegen,wo wir uneinsichtig sindund Irrwege gehe.Öffne…
Richard Rortys Prophetie einer Machtübernahme durch eine starken Mann in den USA in seinen William E. Massey Sr. Lectures 1997: „Die Wählerschaft außerhalb der Vorstädte wird beschließen, dass das System gescheitert ist, und sich nach einem starken Mann umsehen, den sie wählen können – jemand, der ihnen versichert, dass, sobald er gewählt ist, die selbstgefälligen Bürokraten, trickreichen Anwälte, überbezahlten Anleiheverkäufer und postmodernen Professoren nicht mehr das Sagen haben werden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Errungenschaften, die schwarze und farbige Amerikaner sowie Homosexuelle in den letzten vierzig Jahren errungen haben, wieder zunichte gemacht werden. Die scherzhafte Verachtung von Frauen wird wieder in Mode kommen. Die Worte ‚Nigger‘ und ‚Jude‘ werden am Arbeitsplatz wieder zu hören sein. All der Sadismus, den die akademische Linke versucht hat, ihren Studenten zu verleiden, wird wieder auftauchen.“
Der starke Mann (1997) Von Richard Rorty (1931-2007) Viele Autoren auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftspolitik haben davor gewarnt,…
Fridolin Stier: „Nicht oft genug kann die Menschheit an die gefährliche Nachbarschaft der Übermächte erinnert werden, die um sie walten, unberechenbar und niemals zu bewältigen. Gedankenlos, bewußtseinseng nur von ihren Geschäften und Händeln in Atem gehalten, von all dem Lärm darum betäubt, lebt sie dahin, als wäre nur ihre Welt die einzig wahre.“
Meine Solidarität mit den Menschen verwehrt mir nicht, mich durch solche Botschaften aus dem Untergrund der unverfügbaren Gewalten in freudige…